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Literarischer und stadtgeschichtlicher Spaziergang durchs Bohnen- und Leonhardsviertel
Unterwegs in den urigsten Vierteln Stuttgarts mit Einkehr
Das Bohnenviertel, über Jahrhunderte hinweg ein von Weingärtnern und Handwerkern geprägtes Viertel, hat sich trotz Kriegszerstörungen und zahlreicher Abrisse bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt. Verwinkelte Gassen, ruhige Innenhöfe, kleine Geschäfte, Gaststätten und Weinstuben verleihen ihm noch immer eine eigene Atmosphäre.
Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken.
Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel.
Im Anschluss ist eine Einkehr in der urigen schwäbischen Gaststätte "Tauberquelle" (Torstraße 19, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.
Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken.
Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel.
Im Anschluss ist eine Einkehr in der urigen schwäbischen Gaststätte "Tauberquelle" (Torstraße 19, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.
literarischer Spaziergang mit Einkehr
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Literarischer und stadtgeschichtlicher Spaziergang durchs Bohnen- und Leonhardsviertel
Unterwegs in den urigsten Vierteln Stuttgarts mit Einkehr
Das Bohnenviertel, über Jahrhunderte hinweg ein von Weingärtnern und Handwerkern geprägtes Viertel, hat sich trotz Kriegszerstörungen und zahlreicher Abrisse bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt. Verwinkelte Gassen, ruhige Innenhöfe, kleine Geschäfte, Gaststätten und Weinstuben verleihen ihm noch immer eine eigene Atmosphäre.
Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken.
Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel.
Im Anschluss ist eine Einkehr in der urigen schwäbischen Gaststätte "Tauberquelle" (Torstraße 19, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.
Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken.
Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel.
Im Anschluss ist eine Einkehr in der urigen schwäbischen Gaststätte "Tauberquelle" (Torstraße 19, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.
literarischer Spaziergang mit Einkehr
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Gebühr18,00 €
- Kursnummer: 20311010
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StartFr. 08.01.2027
16:00 UhrEndeFr. 08.01.2027
18:30 Uhr -
1 Termin
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Leitung:
Bernd MöbsKulturwissenschaftler - Geschäftsstelle: Böblingen-Sindelfingen
- Stuttgart