Kurse nach Themen
Die vhs.KulturKarte berechtigt im gesamten Sommersemester 2026 (23. Februar bis 29. Juli 2026) zum kostenlosen Besuch aller 20 Kulturveranstaltungen der vhs.Böblingen-Sindelfingen, die mit dem KulturKarten-Logo gekennzeichnet sind. Zusätzlich gilt die vhs.KulturKarte bei verschiedenen Kooperationspartnern der Region. Dazu zählen das kulturnetzwerk blaues haus e.V., IG Kultur Sindelfingen / Böblingen e.V., die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht e.V. sowie die Stadt Böblingen und Stadt Sindelfingen. kulturnetzwerk blaues haus e.V.: „Freude an Kultur – Anspruch an Qualität“ - das ist das Credo des kulturnetzwerks blaues haus e.V., vhs.KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten auf Veranstaltungen einen ermäßigten Preis. Soul, Funk, Jazz, Pop und Wortkunst – das kulturnetzwerk blaues haus hat viel zu bieten. Eine Übersicht über das Veranstaltungsprogramm und Informationen zu den Konzerten und Events erhalten Sie unter www.kulturbh.de. IG Kultur Sindelfingen / Böblingen e.V.: vhs.KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten auf alle Veranstaltungen der IG Kultur im Pavillon den ermäßigten Preis (die KulturKarte ist hierfür an der Abendkasse vorzuzeigen). Ermäßigte Karten für Inhaberinnen und Inhaber der KulturKarte gibt es auch im Vorverkauf. Ausführliche Informationen zum Programm unter www.igkultur.de. Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht e.V.: Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht haben sich Kabarett und Comedy in all seinen Facetten verschrieben. Für die 14-tägigen Veranstaltungen im Künstlerhaus auf dem Schlossberg und für das hochkarätige Comedy Festival erhalten die Inhaberinnen und Inhaber der vhs.Kulturkarte generell den ermäßigten Eintrittspreis. Kartenreservierung über www.diekultourmacher.de oder telefonisch unter 0172 7136056. Stadt Böblingen: KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten 50% Ermäßigung auf alle eigenen Veranstaltungen der Stadt Böblingen im Rahmen des "Sommer am See 2026". Die Ermäßigung gilt im Vorverkauf (https://boeblingen.reservix.de) und an der Abendkasse. Kartenreservierungen sind im Amt für Kultur möglich, per E-Mail an reservierung@boeblingen.de oder telefonisch unter 07031 6691621. Stadt Sindelfingen: Die Stadt Sindelfingen gewährt den Besitzerinnen und Besitzern der vhs.KulturKarte eine Ermäßigung auf Veranstaltungen der Stadt Sindelfingen. In diesem Semester gibt es ermäßigten Eintritt für das Konzert „Mozart und Mendelssohn“ der Sindelfinger Kammersolisten am Samstag, 28.2.2026 im Odeon der SMTT, Wolboldstraße 21. Weitere Infos im i-Punkt Sindelfingen unter der Telefonnummer 07031 94325. Die vhs.KulturKarte ist nicht übertragbar. Ausfälle können nicht erstattet werden. Weitere Informationen zu den Kooperationspartnern und deren Veranstaltungen finden Sie auch in der folgenden Übersichtsseite zur KulturKarte und unter www.vhs-kulturkarte.de
Die vhs.KulturKarte berechtigt im gesamten Herbst-/Wintersemester 2026/27 (14. September 2026 bis 5. Februar 2027) zum kostenlosen Besuch aller 20 Kulturveranstaltungen der vhs.Böblingen-Sindelfingen, die mit dem KulturKarten-Logo gekennzeichnet sind. Zusätzlich gilt die vhs.KulturKarte bei verschiedenen Kooperationspartnern der Region. Dazu zählen das kulturnetzwerk blaues haus e.V., IG Kultur Sindelfingen / Böblingen e.V., die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht e.V. sowie die Stadt Böblingen und Stadt Sindelfingen. kulturnetzwerk blaues haus e.V.: „Freude an Kultur – Anspruch an Qualität“ - das ist das Credo des kulturnetzwerks blaues haus e.V., vhs.KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten auf Veranstaltungen einen ermäßigten Preis. Soul, Funk, Jazz, Pop und Wortkunst – das kulturnetzwerk blaues haus hat viel zu bieten. Eine Übersicht über das Veranstaltungsprogramm und Informationen zu den Konzerten und Events erhalten Sie unter www.kulturbh.de. IG Kultur Sindelfingen / Böblingen e.V.: vhs.KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten auf alle Veranstaltungen der IG Kultur im Pavillon den ermäßigten Preis (die KulturKarte ist hierfür an der Abendkasse vorzuzeigen). Ermäßigte Karten für Inhaberinnen und Inhaber der KulturKarte gibt es auch im Vorverkauf. Ausführliche Informationen zum Programm unter www.igkultur.de. Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht e.V.: Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht haben sich Kabarett und Comedy in all ihren Facetten verschrieben. Für die 14-tägigen Veranstaltungen im Künstlerhaus auf dem Schlossberg und für das hochkarätige Comedy Festival erhalten die Inhaberinnen und Inhaber der vhs.Kulturkarte generell den ermäßigten Eintrittspreis. Kartenreservierung über www.diekultourmacher.de oder telefonisch unter 0172 7136056. Stadt Böblingen: KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten 50% Ermäßigung auf alle eigenen Veranstaltungen der Stadt Böblingen im Rahmen des "Sommer am See 2027". Die Ermäßigung gilt im Vorverkauf (https://boeblingen.reservix.de) und an der Abendkasse. Kartenreservierungen sind im Amt für Kultur möglich, per E-Mail an reservierung@boeblingen.de oder telefonisch unter 07031 6691621. Stadt Sindelfingen: Die Stadt Sindelfingen gewährt den Besitzerinnen und Besitzern der vhs.KulturKarte eine Ermäßigung auf Veranstaltungen der Stadt Sindelfingen. In diesem Semester gibt es ermäßigten Eintritt für die Konzerte „Pro Five“ am Samstag, 17.10.2026 und das „Forellenquintett“ am Samstag, 27.02.2027 jeweils im Odeon der SMTT, Wolboldstraße 21. Weitere Infos im i-Punkt Sindelfingen unter der Telefonnummer 07031 94325. Die vhs.KulturKarte ist nicht übertragbar. Ausfälle können nicht erstattet werden. Weitere Informationen zu den Kooperationspartnern und deren Veranstaltungen finden Sie auch in der folgenden Übersichtsseite zur KulturKarte und unter www.vhs-kulturkarte.de
Schon zu Lebzeiten galt Rembrandt van Rijn als einer der bedeutendsten und berühmtesten Künstler seiner Epoche. Bereits im Alter von 19 Jahren eröffnete er eine eigene Werkstatt, mit etwa 30 Jahren war er einer der gefragtesten und teuersten Porträtmaler Amsterdams. Als leidenschaftlicher Kunstsammler besaß er unter anderem Werke und Druckgrafiken von Künstlern wie Peter Paul Rubens, Albrecht Dürer und Andrea Mantegna sowie antike Skulpturen, mittelalterliche Manuskripte, exotische Kuriositäten und wertvolle Instrumente. Die talentiertesten Künstler seiner Zeit betrachteten es als große Ehre, Schüler Rembrandts zu sein. Mit zunehmendem Alter verlor er nichts von seiner Meisterhaftigkeit – im Gegenteil: Seine Kunst erreichte eine neue Dimension und bis dahin kaum gekannte Tiefe und Ausdruckskraft. Wie konnte es geschehen, dass ein solcher Künstler schließlich in Armut und weitgehender gesellschaftlicher Isolation starb und für fast 200 Jahre vergessen wurde? Und wie kam es, dass sein Werk nach seinem Tod lange Zeit unterschätzt wurde, bevor man sein Genie Jahrhunderte später wiederentdeckte? vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Fast 20 Jahre lang jagte sie Kunstfälscher und entlarvte angebliche Meisterwerke von Kirchner bis Kandinsky. Mit akribischer Detektivarbeit kommt sie den Fälschern auf die Schliche. Wie kommt ein Picasso in die Tüte und Dali-Zeichnungen unter das Bett? Die ehemalige Kunstfahnderin gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt der Kunstkriminalität.
Mit einer Fläche von rund 21 Hektar ist der 1873 eröffnete Pragfriedhof Stuttgart der drittgrößte Friedhof der Stadt. Besonders bemerkenswert ist das im Jugendstil gestaltete Krematorium, das architektonisch einzigartig ist. Auf dem Pragfriedhof sind zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten bestattet. Dazu zählen unter anderem der Maler und Bildhauer Willi Baumeister, der Schriftsteller und Dichter Eduard Mörike, die bekannte Opernsängerin Anna Sutter sowie der Unternehmer und Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser. Der Friedhof ist nicht nur Ruhestätte zahlreicher Prominenter, sondern auch kulturgeschichtlich von Bedeutung: Er gilt als erster kommunaler Friedhof Stuttgarts mit Krematorium. Bei einem Rundgang lässt sich sowohl die architektonische Gestaltung als auch die wechselvolle Geschichte dieses bedeutenden Friedhofs erleben.
Veit Heller ist ein vielseitiger Künstler, der sich in erster Linie mit Malerei, Graphik und Druckgraphik aber auch mit Objektkunst verschiedenster Materialien beschäftigt. Seine Werke zeichnen sich durch Experimentierfreude und Materialvielfalt aus. Bei diesem Atelierbesuch öffnen wir die Türen zu einem besonderen Kunstschaffenden und erhalten exklusive Einblicke in den künstlerischen Prozess, die Arbeitsweise und die Inspiration hinter den Werken.
Wohl niemand, der im Umfeld des Deutschen Werkbundes an den Vorbereitungen zur großen Bauausstellung beteiligt war, die 1927 auf dem Killesberg stattfand, hätte sich vorstellen können, welches Schicksal die Ideen dieser Bewegung noch erwarten würde. Aufsehenerregend waren nicht nur die flachen Dächer und klaren, ornamentlosen Fassaden, sondern auch die zahlreichen praktischen Neuerungen, die das Leben der Menschen erleichtern sollten: Badezimmer und WCs für jede Familie zur Eindämmung von Epidemien wie der Tuberkulose, logisch eingerichtete Küchen für berufstätige Frauen, Terrassen und Balkone für Sonnenbäder oder Gymnastik, große Fenster für viel Licht und Luft in den Räumlichkeiten, bewegliche Wandelemente, leichtes Mobiliar und gut reinigbare Linoleumböden – und all dies in einer neuartigen, erfrischenden Gestaltung. Hinzu kam die Nutzung der Elektrizität – nicht nur für flacker- und rußfreie Beleuchtung, sondern auch für Haushaltsgeräte und das damals neue, sehr beliebte Radio. Kurze Zeit später mussten viele dieser praktischen und ästhetischen Ideen durch die Weltwirtschaftskrise und die darauffolgenden schweren Jahre, einschließlich der Zeit der Diktatur bis in die Aufbauphase der 50er Jahre ad acta gelegt werden. Ein Höhepunkt des ausführlichen Rundgangs durch die Weißenhofsiedlung ist der Besuch des Doppelhauses von Le Corbusier, das 2016 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier lässt sich die Formensprache und Farbgestaltung der frühen Moderne besonders anschaulich erleben.
Wer kennt sie nicht – die „Sagrada Família“, das wohl berühmteste Bauwerk Barcelonas, das seinen Architekten Antoni Gaudí weltberühmt gemacht hat. In diesem Jahr jährt sich der Todestag des berühmten Jugendstilarchitekten zum 100. Mal. Das bietet Anlass, einen umfassenden Blick auf sein gesamtes Schaffen zu werfen. Doch der Modernisme, wie der Jugendstil in Katalonien genannt wird, umfasst weit mehr als Gaudí und seine Werke. In Barcelona und Umgebung finden sich zahlreiche – teils wenig bekannte – Meisterwerke dieser Stilrichtung, die es zu entdecken gilt. Viele Architektinnen und Architekten prägten über Jahrzehnte hinweg eine eigenständige katalanische Formensprache und setzten sie in unterschiedlichsten Bauprojekten um. Diese vielfältigen Aspekte des katalanischen Modernisme werden im Vortrag vorgestellt und eingeordnet. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Vom römischen Atriumhaus über barocke Gartenachsen bis zu gläsernen Fassaden der Moderne: Architektur trennt nicht nur, sondern verbindet auch. Schon im römischen Atriumhaus wird Innenraum geöffnet: Licht, Luft und Himmel werden bewusst ins Haus geholt. Später inszenieren barocke Gartenachsen fließende Übergänge zwischen Architektur und Landschaft. Während in der westlichen Architektur jedoch trotzdem lange klare Grenzen dominieren, zeigt die japanische Baukunst (etwa im Teehaus) ein offenes Raumverständnis, das Natur, Licht und Material einbezieht. Der Vortrag zeigt, wie sich Raum zunehmend von der Grenze zur Erfahrung wandelt.
Bei diesem Länderkundevortrag begeben Sie sich auf eine abwechslungsreiche natur- und kulturgeographische Reise durch das Siedlungsgebiet der Albaner, das heute vier Balkanländer berührt: neben Albanien selbst der Osten von Montenegro, Kosovo und der Westen von Nordmazedonien. Großartige Landschaften mit einer nahezu unberührten Natur, authentische Ortschaften und eine abwechslungsreiche Geschichte mit einer materiellen Kultur bis zurück in die Antike – all das und mehr hat Albanien zu bieten. Der Vortrag ist gleichzeitig auch Einführung zu einer Studienreise (s. dort, weitere infos unter www.geopuls.de), wobei der Vortrag unabhängig davon für alle an dieser spannenden Region interessierten Menschen gedacht und gemacht ist. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Lesen Sie gerne? Interessieren Sie sich für die Literatur unserer Zeit? In lockerer Runde können Sie in diesem Kurs über das Gelesene sprechen und Ihre Leseerfahrungen austauschen. Hauptsächlich werden die Werke zeitgenössischer Autoren und Autorinnen behandelt, die als Taschenbuch erhältlich sind. Das Buch der ersten Stunde ist der Roman "Das Flüstern der Feigenbäume" von Elif Shafak.
Zum 100. Geburtstag von Hans Dieter Bohnet (1926–2006) zeigt die Städtische Galerie Böblingen unter dem Titel „In der Klarheit liegt die Kraft“ die erste umfassende Retrospektive seines bildhauerischen Werks. Seit der Nachkriegszeit prägte der zunächst Architektur studierende Künstler mit Großplastiken, Reliefwänden, Brunnen- und Parkanlagen sowie Kunst-am-Bau-Projekten den öffentlichen Raum weit über den Landkreis Böblingen und die Stuttgarter Region hinaus. Besonders seit den 1970er-Jahren bewegen sich seine Arbeiten zwischen konstruktivistischer Strenge und klarer Formensprache, geprägt von stereometrischen Grundformen wie Kugel, Oktaeder und Kubus, die zu seinen charakteristischen Gestaltungselementen wurden. Die sich über zwei Stockwerke erstreckende Ausstellung gibt einen Überblick über alle Schaffensphasen – von den frühen informellen und experimentellen Arbeiten der 1940er-, 1950er- und 1960er-Jahre bis in die 2000er-Jahre – und zeichnet seine Entwicklung hin zu einer konsequent geometrischen Gestaltung nach. Zugleich richtet sie den Blick auf die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum. Ergänzt wird die Schau durch selten öffentlich gezeigte Skulpturen seines Akademielehrers Otto Baum (1900–1977) sowie durch Arbeiten seiner Tochter, der Berliner Malerin Nicole Bohnet (*1971). An diesem Abend erfahren Sie bei einem Aperol Wissenswertes zur Ausstellung in einer kurzweiligen Führung mit der Kuratorin Corinna Steimel.
Botnang war über Jahrhunderte hinweg ein Dorf, das vor allem von Wäscherinnen, Wäschern und Bleichern geprägt war. Bei unserem Rundgang lernen wir die spannende Ortsgeschichte dieses abgelegenen, aber reizvollen Stadtteils kennen. Dabei erfahren wir auch Interessantes über die linke Arbeiterbewegung der 1920er Jahre sowie über den Dichter Eduard Mörike, der in einer Botnanger Wirtschaft gerne Most genoss. Im zweiten Teil führt uns der Weg durch den Wald zum Schloss Solitude. Hier zog sich der württembergische Herzog Carl Eugen von Württemberg in luxuriöse Einsamkeit zurück. Jahre später unternahm auch der Dichter Ludwig Börne hier eine unterhaltsame Landpartie, bei der er den braven Stuttgarter Bürgerstöchtern den Kopf verdrehte. Für die etwa 6 km lange Wanderung, die rund 3,5 Stunden dauert, sind gute Kondition und festes Schuhwerk erforderlich. Gerne können Sie ein Vesper mitnehmen.
Kaum eine kulturelle Ausdrucksform hat so viele Facetten, so viele Seiten wie die Literatur. Der Buchhändler Andreas Heßelmann hat fast 40 Jahre diese literarische Welt aktiv in der Buchhandlung Röhm in Sindelfingen begleitet, mitgestaltet und verkauft. Einmal im Monat gibt er Ihnen nun einen Einblick in bemerkenswerte Neuerscheinungen und über das, was es generell Neues in diesen Bücherwelten gibt. Dafür wählt er für jeden 2. Montag im Monat 4 Titel aus den verschiedensten Genres aus, unter anderem aus der Shortlist des Deutschen Buchpreises, und liest aus diesen jeweils eine für ihn typische Seite vor - 4 Seiten aus 4 Büchern. Jede*r Teilnehmende erhält zudem ein kostenloses Buch des seit vielen Jahren erfolgreichen Autors Andreas Heßelmann, das auf Wunsch gerne signiert werden kann.
Vor 250 Jahren entstand mit den Vereinigten Staaten eine Nation, die Politik, Wirtschaft und Kultur weltweit prägen sollte. Der Vortrag zeichnet die wichtigsten Stationen der amerikanischen Geschichte nach – von der Unabhängigkeit über gesellschaftliche Umbrüche bis zur Rolle der USA als globale Macht. Zugleich richtet er den Blick auf die aktuelle politische Situation und fragt nach Herausforderungen und Perspektiven für die Zukunft. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die Veitskapelle im Stuttgarter Stadtteil Mühlhausen ist ein hochkarätiges spätgotisches Kleinod. Sie gilt als eine der kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen im süddeutschen Raum. Sie ist berühmt für ihre seltenen, farbenprächtigen Wand- und Gewölbemalereien aus dem Spätmittelalter, die in ihrer Vollständigkeit und Qualität als einmalig nördlich der Alpen gelten. Die spätgotische Kapelle, gestiftet von den Brüdern Reinhart und Eberhart von Mühlhausen, birgt bis heute nicht nur im Kirchenschiff einen außergewöhnlichen Bilderschatz. Damaligen Besuchenden bot sich im Inneren der Kapelle ein überwältigend farbenprächtiger Anblick – gleichsam ein Vorgeschmack auf das himmlische Paradies. Die Wandmalereien erzählen in eindrucksvoller Weise biblische Geschichten: von Szenen aus der Genesis bis hin zum Neuen Testament. An der Chorbogenwand erscheinen Propheten und Apostel, während am Westportal das Jüngste Gericht sowie die vier Evangelisten dargestellt sind. Zum Chor hin verdichtet sich das Bildprogramm weiter. Dort befand sich knapp 100 Jahre lang der um 1385 entstandene sogenannte Mühlhausener Altar, der heute in der Staatsgalerie Stuttgart aufbewahrt wird. Auf der Rückseite sind die Stifterbrüder dargestellt. Im Zentrum der Kapelle steht jedoch die Legende des heiligen Vitus, des Namenspatrons der Kirche. Liebevoll ausgeführte Details – etwa in der Darstellung der Heimsuchung – offenbaren dem aufmerksamen Betrachter überraschende Einzelheiten. Die Wandmalereien wurden niemals übertüncht und sind die besterhaltenen mittelalterlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Der Besuch dieser besonderen Sehenswürdigkeit ermöglicht eine faszinierende Zeitreise in die vielschichtige Glaubens- und Bilderwelt des Mittelalters.
Das Stadtarchiv Stuttgart versteht sich als Gedächtnis der Stadt und bildet das Kompetenzzentrum für Stadtgeschichte. Im Stadtarchiv Stuttgart gibt es aber nicht nur Akten, Fotos, Bücher oder Plakate – es werden auch Gemälde gesammelt. Dazu gehören Ansichten der Stadt sowie Bilder von Gebäuden, Straßen oder Natur. Zudem gibt es hier Bildnisse von Personen, die mit Stuttgart in Verbindung stehen: von Berühmtheiten wie Friedrich Schiller bis hin zu Menschen, die heute fast vergessen sind. Schließlich werden auch Gemälde von Ereignissen der Stadtgeschichte gesammelt, die von Künstlerinnen und Künstlern im Bild festgehalten wurden. Die Führung gibt einen exklusiven Einblick in die umfangreiche Sammlung und findet direkt im klimatisierten Gemäldemagazin des Stadtarchivs statt.
In dieser Tour werden Sie einige der faszinierendsten Graffiti-Kunstwerke der Stadt Stuttgart entdecken und mehr über die Künstler und ihre Arbeit erfahren. Gemeinsam werden zu Fuß die verschiedenen Stadtviertel Stuttgarts besichtigt. Hier finden Sie eine Mischung aus traditionellen Graffiti-Styles und avantgardistischen Street-Art-Kreationen. Lassen Sie sich von den lebendigen Farben und den kreativen Designs inspirieren. Geleitet wird diese Führung von Graffitiartist Maximilian Frank. Inzwischen hat Frank sich nicht nur in der Region Stuttgart einen Namen gemacht, indem er kommunale Gebäude, Bahnhofsunterführungen und Fassaden von städtischen Gebäuden gestaltet, sondern auch in der Graffiti Szene mit seinem Pseudonym „Rast“ internationale Bekanntheit erreicht. Seit 2022 ist Maximilian Frank Mitglied der weltweit bekannten Gruppierung „FX-Crew“, welche 1992 in der New York Bronx gegründet wurde. Durch diese Gruppierung war er an verschiedenen Fassadengestaltungen in New York, Los Angeles und Peking beteiligt.
Von barocken Gartenanlagen über Museumsrouten bis zu Einkaufszentren: Architektur lenkt! … oft allerdings unbemerkt. Wege, Achsen und Blickrichtungen strukturieren, wie wir uns bewegen und was wir wahrnehmen. Von streng inszenierten Barockgärten bis zu subtil geführten Museumsrouten wird sichtbar, wie Räume zu Choreografien werden und wie Gestaltung Verhalten beeinflussen kann.
Mit "California Dreamin` – Ein Roadtrip durch die Rockmusik der 60er" veröffentlicht der Weiler Musikexperte Eric Richter seinen ersten Roman. Darin folgt der Leser dem jungen Musiker Phil Taylor, der 1964 aus Manchester in die USA aufbricht und dort Ikonen wie Bob Dylan, die Beatles, Jimi Hendrix oder Janis Joplin begegnet. Viele Szenen basieren auf realen Ereignissen der 60er Jahre, die Richter akribisch recherchiert hat. Im Laurel Canyon findet Phil seine große Liebe Shelby und gründet mit ihr die Band "The Fading Circle". Deren Songs wurden eigens für das Buch mit KI-Tools komponiert und sind per QR-Code abrufbar. Richter verbindet in seinem Roman seine Erfahrung als Konzertveranstalter und Vortragshalter zur "History of Rock" mit einer fiktiven, aber historisch fundierten Zeitreise. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Seit 2018 begleitet die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart über 200 Projekte, fördert deren Weiterentwicklung und Umsetzung und vernetzt Kommunen, Planende, Forschung und Baupraxis. Der Anlass dieser IBA ist der hundertste Geburtstag der Weißenhofsiedlung auf dem Killesberg in Stuttgart im Jahre 2027. In den letzten Jahren zeigte sich aber, dass wir, ähnlich wie in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, technologische und gesellschaftliche Umbrüche erleben, die sich unmittelbar auf die Gestaltung unserer gebauten Umwelt auswirken. Andreas Hofer, Intendant der IBA’27, zeigt ausgewählte Vorhaben in Böblingen, Sindelfingen und der Region und gibt einen anschaulichen Einblick in die Themen und Perspektiven der IBA`27 bis ins Ausstellungsjahr 2027. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Was bedeutet Sicherheit für Sie? Ein vertrauter Ort, ein helfender Mensch, ein sicherer Schulweg, moderne Technik oder vielleicht ein ganz persönlicher Moment? Sicherheit begegnet uns überall im Alltag – sichtbar oder unsichtbar, selbstverständlich oder zerbrechlich. Die vhs.Böblingen-Sindelfingen lädt alle Fotografie-Begeisterten herzlich ein, sich am Fotowettbewerb „Sicherheit“ zu beteiligen. Gesucht werden ausdrucksstarke, kreative und überraschende Fotografien, die das Thema Sicherheit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen. Ob dokumentarisch, künstlerisch oder ganz spontan festgehalten – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die besten Einsendungen werden prämiert. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise. Darüber hinaus werden ausgewählte Fotografien in einer Ausstellung in der vhs.Böblingen-Sindelfingen präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung inkl. Preisverleihung findet im Rahmen einer Vernissage am 23. Oktober 2026 statt, zu der alle Teilnehmenden, Interessierten sowie Freundinnen und Freunde der Fotografie herzlich eingeladen sind. Machen Sie mit und zeigen Sie uns Ihren Blick auf Sicherheit! Informationen und Teilnahmebedingungen: Motiv: Alles, was mit Sicherheit zu tun hat – Ihre Kreativität ist gefragt! Einsendeschluss: Sonntag, 4. Oktober 2026 Einsendung an: kultur@vhs-aktuell.de Format: Bitte nur Fotos im Querformat einreichen, digital (mind. 1 MB), mit Titelangabe Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit Ihrer Einsendung versichern Sie, dass Sie das Foto selbst angefertigt haben. Sie erklären sich damit einverstanden, dass wir Ihr Bild unter Nennung des Fotografen/der Fotografin in der Ausstellung in der vhs im Herbst/Winter 2026 zeigen dürfen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vhs.Böblingen-Sindelfingen e.V. dürfen nicht am Wettbewerb teilnehmen. Preise: 1. PREIS: 100 €-Gutschein breuningerLAND Sindelfingen 2. PREIS: 50 €-Gutschein Mineraltherme Böblingen 3. BIS 5. PREIS: Je ein 20 €-Gutschein der Buchhandlung Vogel Böblingen Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
2024 wurde der Neubau des Stiftungsgebäudes der Sammlung Froehlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem bietet sich die Möglichkeit die vom Sammlerehepaar Anna und Josef Froehlich über viele Jahre hinweg erworbenen Kunstwerke zu betrachten und auch die Gelegenheit das gesamte Kunstgebäude kennen zu lernen. Während der Architekturführung erfahren Sie von der Entstehungsgeschichte des Baus, seiner Architektin, den besonderen stilistischen Merkmalen und dem außergewöhnlichen Energiekonzept. Sie lernen das Untergeschoss mit der Präsentation der Lichtkunst und den graphischen Arbeiten kennen, blicken im Erdgeschoss in das Schaudepot mit seiner Petersburger Hängung und verweilen abschießend im Obergeschoss im lichtdurchfluteten Konferenz- und Veranstaltungsraum mit Blick über die Dachterrasse in die kleine gärtnerisch gestaltete Freianlage. Die Gebühr ist die Aufwandspauschale der vhs., die Führung und der Eintritt sind kostenfrei.
Dieser Vortrag spannt einen inhaltlichen Bogen von der Stilllebenmalerei des Barock bis zur revolutionären Gestaltung der „Frankfurter Küche“. Essen ist nie nur Nahrungsaufnahme. Von opulenten Stillleben bis zur funktionalen Moderne zeigt sich die Tafel als Ort sozialer Ordnung, Macht und Inszenierung. Der Vortrag verbindet Kunst und Design und macht sichtbar, wie sich gesellschaftliche Werte im scheinbar Alltäglichen spiegeln.
Mit schnörkelloser Schlichtheit und natürlichen Materialien prägten Architekten und Gestalter wie der Finne Alvar Aalto (1898-1976) und die Dänen Hans J. Wegner (1914-2007) und Arne Jacobsen (1902-1971) nicht nur den Einrichtungsgeschmack der Moderne: In den 1930er bis -60er Jahren wurden sie mit ihren organischen Formen und ihrem ganzheitlichem Ansatz zu 'Vätern' des modernen nordischen Designs. Vorgestellt werden die bedeutendsten Schöpfungen, wie etwa Aaltos im Jahr 1937 erstmals präsentierte wellenförmig-gestaltete Vase, eine 'Ikone' skandinavischen Designs, die berühmten Stuhldesigns Wegners und Jacobsens sowie dessen Lampenentwürfe für Louis Poulsen. Trotz ihrer zeittypischen Merkmale veranschaulichen sie Innovation und besitzen Vorbildcharakter bis und gerade in unsere heutige Zeit hinein. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Das zweitälteste Theatergebäude Stuttgarts öffnet seine Türen und lässt Sie hinter die Kulissen blicken. Sie bekommen einen Einblick in die Produktionsabläufe und Hintergründe der Theaterarbeit. Wir führen Sie in die Garderoben, die Maske, den Fundus und natürlich über die Bühne, so können Sie die "Bretter, die die Welt bedeuten" wirklich einmal ganz aus der Nähe sehen. Die Dramaturgin am Alten Schauspielhaus informiert Sie außerdem über die abwechslungsreiche Geschichte des Hauses und gibt eine kurze Einführung in die Veranstaltung, die Sie abends besuchen werden: Am Abend (19.30 Uhr) sehen Sie „Nathan der Weise“, ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing. Gottfried Breitfuß spielt Nathan der Weise in dem Drama über die Gleichheit der Menschen und die Gleichberechtigung der großen Weltreligionen. Zur Zeit der Kreuzzüge treffen in Jerusalem Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinander. Dort lebt der wohlhabende jüdische Kaufmann Nathan, der für seine Klugheit geschätzt wird. Auf die hintersinnige Frage des Sultans, welche die wahre Religion sei, gelingt Nathan mit seiner berühmt gewordenen Ringparabel ein bewegendes Plädoyer für das gleichberechtigte Nebeneinander der Religionen.
Die Welt kennt Ronnie Wood als Gitarrist der Rolling Stones – doch lange bevor er die Bühnen der Welt betrat, war er Künstler. Nach seinem Kunststudium hielt er die Leidenschaft fürs Malen sein Leben lang aufrecht, parallel zu einer der größten Karrieren der Rockgeschichte. Die Ausstellung "Ronnie Wood. The Artist" im Neuen Kunstmuseum Tübingen zeigt eine andere Seite dieses außergewöhnlichen Mannes: Werke, in denen er sich mit den Alten Meistern auseinandersetzt – darunter Delacroix, Rembrandt und El Greco – und ihre Bildwelten in seiner ganz eigenen Handschrift neu interpretiert. Daneben präsentiert er Hommagen an die Ikonen der Rock- und Popmusik: von Elvis Presley bis Amy Winehouse. Das Neue Kunstmuseum Tübingen, das im Frühjahr 2025 eröffnete, schafft einen neuen Zugang zur Kunst und ist auch als Gebäude ein architektonisches Highlight. An diesem Abend haben Sie die exklusive Gelegenheit, die Ausstellung in einer Sonderführung außerhalb der Öffnungszeiten des Museums zu erleben.
Zum 50-jährigen Bestehen präsentieren die „Mittwochsmaler“ eine Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten. Seit fünf Jahrzehnten steht die Gruppe unter der Leitung von Joachim Kupke für kreatives, eigenständiges Arbeiten und die Freude an der Kunst. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen im Gebäude der vhs geben den Teilnehmenden der Kunstkurse die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Ein Teil der vielfältigen Kunstwerke der Teilnehmenden wird nun in einer Ausstellung im Gustav-Heinemann-Haus zu sehen sein. Die vhs lädt an der Vernissage zu einem kleinen Stehempfang und freut sich auf Ihr Kommen.
Als Sherlock Holmes 1893 den literarischen Tod starb, gab es wütende Proteste von seinen zahlreichen Fans. Schließlich lenkte Sir Arthur Conan Doyle ein und erweckte den Meisterdetektiv aus der Londoner Baker Street 221b wieder zum Leben. Noch über hundert Jahre später kennt jeder Sherlock Holmes. Weit weniger bekannt ist der geistige Vater des berühmten Detektivs. Dabei war das Leben des britischen Autors und Arztes mindestens so abenteuerlich wie die Kriminalfälle seines meisterhaften Ermittlers. Dies beleuchtet dieser ca. 90-minütige Literaturvortrag zu Leben und Werk von Sir Arthur Conan Doyle. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die spannende Geisterführung zu Stiftskirche, Altem Schloss, Altem Waisenhaus und Bohnenviertel erzählt von unheimlichen Begegnungen mit geisternden Mönchen, einem kopflosen Reiter und zwei Schattengestalten, die noch heute bei Morgengrauen zu sehen sind. Neben den Sagen wird aber auch erklärt, wann die Stiftskirche evangelisch wurde, woher das Bohnenviertel seinen Namen hat, wann der letzte württembergische König abdankte, wie es früher auf Friedhöfen zuging - und vieles mehr!
K-Pop: Wie wurde koreanische Popmusik zum Spielplatz für die Jugend weltweit? Seit "Gangnam Style" von Psy im Jahr 2012 begann K-Pop weltweit an Popularität zu gewinnen. Viele Menschen fragen sich nach wie vor, wie koreanische Popmusik in anderen Kulturkreisen so beliebt werden und Fandoms bilden konnte. Auch wenn sich dieses Phänomen nicht auf einen einzigen Grund reduzieren lässt, liegt ein entscheidender Faktor in seinem partizipativen Charakter. Dieser Vortrag bietet eine Einführung in das Phänomen K-Pop und richtet den Fokus insbesondere auf die partizipative Kultur, um zu erklären, wie es K-Pop gelungen ist, junge Menschen auf der ganzen Welt anzusprechen.
Die Wittelsbacher, eines der ältesten deutschen Adelsgeschlechter, haben in den letzten tausend Jahren in vielfältiger Weise die deutsche Geschichte mitbestimmt und beeinflusst. Sie stellten Fürsten nicht nur in Bayern, sondern auch in der Pfalz und Jülich. Auch ein Kaiser und zwei deutsche Könige gingen aus ihrem Geschlecht hervor und sogar schwedische und griechische Könige. Außerdem gründeten sie die Universitäten in Heidelberg (1386) und in Ingolstadt (1472). Der aber wohl bekannteste Wittelsbacher war der populäre Bayernkönig Ludwig II., der mit dem Bau von Schloss Herrenchiemsee und Schloss Neuschwanstein unsterblich geworden ist. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Als Bürgertheater gedacht, avancierte das Wilhelma-Theater unter König Wilhelm I. zum intimen Hoftheater. Spätere Nutzungen, etwa als Operettentheater in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg oder als "Lichtspielhaus", setzten dem klassizistischen Bau so sehr zu, dass man zu Beginn der 70er Jahre an Abriss dachte. Nach aufwändiger Restaurierung zählt es mit dem "pompejanischen" Zuschauerraum zu den schönsten Theaterräumen des 19. Jahrhunderts. Entdecken Sie das bauliche Kleinod auf ungewöhnlichen Wegen, über den Zuschauerraum mit der Königsloge bis tief in den Theaterkeller. Trittsicherheit ist erforderlich. Die Pause zwischen Führung und Aufführung kann für einen Bummel oder eine Einkehr in Bad Cannstatt genutzt werden. Nach der Pause gemeinsamer Besuch des Gastspiels „Der alte Mann und das Meer“ - eine Co-Produktion zwischen dem Altonaer Theater und dem Theater Lindenhof Melchingen. Das Schauspiel basiert auf dem Roman von Ernest Hemingway: Ein alter Fischer hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen und steht am Rande der Verzweiflung – doch er gibt nicht auf. Ernest Hemingways berühmte Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, der Bedeutung von Ausdauer und Hoffnung sowie dem Wunsch, in einer oftmals unerbittlichen Welt etwas zu erreichen, einen Wert zu haben.
Wie hat sich die monumentale Wandgestaltung von antiken Wandmalereien über barocke Deckenfresken bis hin zur digitalen Projektion gewandelt? Wände sind mehr als Begrenzung - sie werden zu Bildträgern. Von illusionistischen Fresken bis zu immersiven Projektionen zeigt sich, wie Räume durch Bilder erweitert und transformiert werden. Der Vortrag verfolgt, wie sich Techniken verändern und mit ihnen die Art, wie Geschichten im Raum erzählt werden.
Die Frage bewegt uns Menschen seit Urzeiten: Wie hat alles angefangen? Wie sieht unser Universum aus? Wie wird es enden? Die Astronomie erlaubt uns inzwischen einen faszinierenden Blick in die Weiten des Alls, in das Werden und Vergehen von Sternen, ja selbst in die Frühzeit des Universums. Und sie zeigt uns Menschen damit auch, wie winzig und doch einzigartig unsere Heimat Erde ist. Beginnend mit einem gewaltigen kosmischen Urknall hat sich die Welt zu immer komplexeren Formen entwickelt, bis hin zum Leben. Und wie wird die Zukunft des Universums aussehen? Der Physiker Dr. Hartmut Brand nimmt Sie mit auf eine Reise durch das All bis ans Ende des sichtbaren Universums. Begleiten Sie den Referenten vom Urknall über die Entstehung der Galaxien bis zum allmählichen Erlöschen der Sterne, auch unserer Sonne. Eindrucksvolle Kurzfilme veranschaulichen diese Reise durch Raum und Zeit. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 27. September 2026 monumentale Skulpturen und Installationen der drei international erfolgreichen brasilianischen Künstler:innen Vivian Caccuri, Lucia Koch und Henrique Oliveira. Für die Ausstellung ANATOMY OF PRESENCE entstehen eigens für das SCHAUWERK neu konzipierte, großformatige Werke: von begehbaren organischen Strukturen, über eindrückliche Klangwelten bis zu immersiven Lichtinstallationen. Die drei Künstler:innen treten in einen direkten Dialog mit dem menschlichen Körper und verwandeln das Museum in eine vibrierende Landschaft sinnlicher, individueller und kollektiver Erfahrungen. Damit stehen sie in einer Tradition der Installationskunst, die sich in Brasilien seit den 1960er Jahren als eigenständige Form entwickelte. In einer zunehmend virtuellen Welt setzt die Ausstellung einen deutlichen Kontrapunkt: Sie lädt Besucher:innen zu einem Parcours ein, um die eigene Körperlichkeit und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.
Pura Vida ist das Motto der lebensfrohen Menschen eines Landes, das seit seiner Gründung auf eine Armee zugunsten von Naturschutz und Bildung verzichtet. Die dampfenden Regen- und Nebelwälder Costa Ricas beherbergen nicht weniger als fünf Prozent des gesamten weltweiten Artenreichtums. Bei Besuchen durch die zahlreichen Naturschutzgebiete wartet neben einer vielfältigen Pflanzenwelt eine bunte Tierwelt von Insekten, Reptilien, Säugetieren und Vögeln auf den aufmerksamen Besucher. Und zwischen den malerischen Stränden der Karibik und des Pazifiks mit seinen türkisfarbenen Wassern erhebt sich ein langgestrecktes Gebirge mit zahlreichen eindrucksvollen aktiven Vulkanen. Aufnahmen aus der Vogelperspektive mittels eines Kopters vertiefen in diesem Multimediavortrag die Schönheiten und Vielfalt dieser Landschaften.
Mit der Industrialisierung verändert sich das Tempo der Welt. Neue Verkehrsmittel und technische Entwicklungen lassen Bewegung und Geschwindigkeit zu zentralen Themen werden. Der Vortrag zeigt, wie sich diese Erfahrung in Kunst und Fotografie niederschlägt und wie traditionelle Bildformen und Techniken ins Wanken geraten!
Warum quaken die Frösche, spinnt die Spinne ihren Faden, dreht sich die Sonnenblume immer der Sonne zu? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Lektüre Ovids. Die Verwandlungsgeschichten des römischen Dichters sind Schlüsseltexte der europäischen Literatur: die über 250 Geschichten prägen bis heute die Werke der Kunst und Literatur - die Beschäftigung mit diesen Erzählungen ist also immer auch eine Reise in die Kunst- und Literaturgeschichte der verschiedenen Epochen. Lauschen Sie den Geschichten und lassen Sie sich von den Kunstwerken und Texten verzaubern, die diesen Geschichten gewidmet sind. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de