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Die Mühlhausener Veitskapelle
Schmuckstück mittelalterlicher Kirchenausstattung aus dem 15. Jahrhundert

Die Veitskapelle im Stuttgarter Stadtteil Mühlhausen ist ein hochkarätiges spätgotisches Kleinod. Sie gilt als eine der kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen im süddeutschen Raum. Sie ist berühmt für ihre seltenen, farbenprächtigen Wand- und Gewölbemalereien aus dem Spätmittelalter, die in ihrer Vollständigkeit und Qualität als einmalig nördlich der Alpen gelten.
Die spätgotische Kapelle, gestiftet von den Brüdern Reinhart und Eberhart von Mühlhausen, birgt bis heute nicht nur im Kirchenschiff einen außergewöhnlichen Bilderschatz. Damaligen Besuchenden bot sich im Inneren der Kapelle ein überwältigend farbenprächtiger Anblick – gleichsam ein Vorgeschmack auf das himmlische Paradies. Die Wandmalereien erzählen in eindrucksvoller Weise biblische Geschichten: von Szenen aus der Genesis bis hin zum Neuen Testament. An der Chorbogenwand erscheinen Propheten und Apostel, während am Westportal das Jüngste Gericht sowie die vier Evangelisten dargestellt sind. Zum Chor hin verdichtet sich das Bildprogramm weiter. Dort befand sich knapp 100 Jahre lang der um 1385 entstandene sogenannte Mühlhausener Altar, der heute in der Staatsgalerie Stuttgart aufbewahrt wird. Auf der Rückseite sind die Stifterbrüder dargestellt.
Im Zentrum der Kapelle steht jedoch die Legende des heiligen Vitus, des Namenspatrons der Kirche. Liebevoll ausgeführte Details – etwa in der Darstellung der Heimsuchung – offenbaren dem aufmerksamen Betrachter überraschende Einzelheiten.
Die Wandmalereien wurden niemals übertüncht und sind die besterhaltenen mittelalterlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Der Besuch dieser besonderen Sehenswürdigkeit ermöglicht eine faszinierende Zeitreise in die vielschichtige Glaubens- und Bilderwelt des Mittelalters.
Exkursion

Die Mühlhausener Veitskapelle
Schmuckstück mittelalterlicher Kirchenausstattung aus dem 15. Jahrhundert

Die Veitskapelle im Stuttgarter Stadtteil Mühlhausen ist ein hochkarätiges spätgotisches Kleinod. Sie gilt als eine der kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen im süddeutschen Raum. Sie ist berühmt für ihre seltenen, farbenprächtigen Wand- und Gewölbemalereien aus dem Spätmittelalter, die in ihrer Vollständigkeit und Qualität als einmalig nördlich der Alpen gelten.
Die spätgotische Kapelle, gestiftet von den Brüdern Reinhart und Eberhart von Mühlhausen, birgt bis heute nicht nur im Kirchenschiff einen außergewöhnlichen Bilderschatz. Damaligen Besuchenden bot sich im Inneren der Kapelle ein überwältigend farbenprächtiger Anblick – gleichsam ein Vorgeschmack auf das himmlische Paradies. Die Wandmalereien erzählen in eindrucksvoller Weise biblische Geschichten: von Szenen aus der Genesis bis hin zum Neuen Testament. An der Chorbogenwand erscheinen Propheten und Apostel, während am Westportal das Jüngste Gericht sowie die vier Evangelisten dargestellt sind. Zum Chor hin verdichtet sich das Bildprogramm weiter. Dort befand sich knapp 100 Jahre lang der um 1385 entstandene sogenannte Mühlhausener Altar, der heute in der Staatsgalerie Stuttgart aufbewahrt wird. Auf der Rückseite sind die Stifterbrüder dargestellt.
Im Zentrum der Kapelle steht jedoch die Legende des heiligen Vitus, des Namenspatrons der Kirche. Liebevoll ausgeführte Details – etwa in der Darstellung der Heimsuchung – offenbaren dem aufmerksamen Betrachter überraschende Einzelheiten.
Die Wandmalereien wurden niemals übertüncht und sind die besterhaltenen mittelalterlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Der Besuch dieser besonderen Sehenswürdigkeit ermöglicht eine faszinierende Zeitreise in die vielschichtige Glaubens- und Bilderwelt des Mittelalters.
Exkursion
  • Gebühr
    16,00 €
  • Kursnummer: 20920010
  • Start
    Fr. 16.10.2026
    15:00 Uhr
    Ende
    Fr. 16.10.2026
    16:30 Uhr
  • 1 Termin
  • Geschäftsstelle: Böblingen-Sindelfingen
  • Stuttgart