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Die Weißenhofsiedlung
99 Jahre alt - doch zeitlos jung

Wohl niemand, der im Umfeld des Deutschen Werkbundes an den Vorbereitungen zur großen Bauausstellung beteiligt war, die 1927 auf dem Killesberg stattfand, hätte sich vorstellen können, welches Schicksal die Ideen dieser Bewegung noch erwarten würde.
Aufsehenerregend waren nicht nur die flachen Dächer und klaren, ornamentlosen Fassaden, sondern auch die zahlreichen praktischen Neuerungen, die das Leben der Menschen erleichtern sollten: Badezimmer und WCs für jede Familie zur Eindämmung von Epidemien wie der Tuberkulose, logisch eingerichtete Küchen für berufstätige Frauen, Terrassen und Balkone für Sonnenbäder oder Gymnastik, große Fenster für viel Licht und Luft in den Räumlichkeiten, bewegliche Wandelemente, leichtes Mobiliar und gut reinigbare Linoleumböden – und all dies in einer neuartigen, erfrischenden Gestaltung. Hinzu kam die Nutzung der Elektrizität – nicht nur für flacker- und rußfreie Beleuchtung, sondern auch für Haushaltsgeräte und das damals neue, sehr beliebte Radio. Kurze Zeit später mussten viele dieser praktischen und ästhetischen Ideen durch die Weltwirtschaftskrise und die darauffolgenden schweren Jahre, einschließlich der Zeit der Diktatur bis in die Aufbauphase der 50er Jahre ad acta gelegt werden.
Ein Höhepunkt des ausführlichen Rundgangs durch die Weißenhofsiedlung ist der Besuch des Doppelhauses von Le Corbusier, das 2016 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier lässt sich die Formensprache und Farbgestaltung der frühen Moderne besonders anschaulich erleben.
Das denkmalgeschützte Haus ist nicht barrierefrei.
Führung

Die Weißenhofsiedlung
99 Jahre alt - doch zeitlos jung

Wohl niemand, der im Umfeld des Deutschen Werkbundes an den Vorbereitungen zur großen Bauausstellung beteiligt war, die 1927 auf dem Killesberg stattfand, hätte sich vorstellen können, welches Schicksal die Ideen dieser Bewegung noch erwarten würde.
Aufsehenerregend waren nicht nur die flachen Dächer und klaren, ornamentlosen Fassaden, sondern auch die zahlreichen praktischen Neuerungen, die das Leben der Menschen erleichtern sollten: Badezimmer und WCs für jede Familie zur Eindämmung von Epidemien wie der Tuberkulose, logisch eingerichtete Küchen für berufstätige Frauen, Terrassen und Balkone für Sonnenbäder oder Gymnastik, große Fenster für viel Licht und Luft in den Räumlichkeiten, bewegliche Wandelemente, leichtes Mobiliar und gut reinigbare Linoleumböden – und all dies in einer neuartigen, erfrischenden Gestaltung. Hinzu kam die Nutzung der Elektrizität – nicht nur für flacker- und rußfreie Beleuchtung, sondern auch für Haushaltsgeräte und das damals neue, sehr beliebte Radio. Kurze Zeit später mussten viele dieser praktischen und ästhetischen Ideen durch die Weltwirtschaftskrise und die darauffolgenden schweren Jahre, einschließlich der Zeit der Diktatur bis in die Aufbauphase der 50er Jahre ad acta gelegt werden.
Ein Höhepunkt des ausführlichen Rundgangs durch die Weißenhofsiedlung ist der Besuch des Doppelhauses von Le Corbusier, das 2016 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier lässt sich die Formensprache und Farbgestaltung der frühen Moderne besonders anschaulich erleben.
Das denkmalgeschützte Haus ist nicht barrierefrei.
Führung
  • Gebühr
    27,50 €
    inkl. Museumseintritt (6,50,- EUR), 45-minütige Führung im Museum und Outdoor-Führung
  • Kursnummer: 21446510
  • Start
    Sa. 26.09.2026
    10:30 Uhr
    Ende
    Sa. 26.09.2026
    13:00 Uhr
  • 1 Termin
  • Geschäftsstelle: Böblingen-Sindelfingen
  • Stuttgart