Desinformationen haben insbesondere in den letzten Jahren an Brisanz zugenommen: nicht nur ist die Anzahl an Desinformationen rasant gestiegen, sondern durch den verstärkten Einsatz von KI wächst die Verunsicherung in der Gesellschaft, welchen Informationen man überhaupt noch trauen kann. Der Vertrauensverlust in das, was als Fakt gelten kann und was nicht, ist immens und hat große Auswirkungen auf die Demokratie. Im WebVortrag werden die grundlegenden Herausforderungen, die Desinformation für die Gesellschaft darstellt, sowie die Wahrnehmung in der Bevölkerung beleuchtet. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen, darunter die im Jahr 2024 erschienenen Bertelsmann-Studien „Verunsicherte Öffentlichkeit“ und „Präventiv, reaktiv, restriktiv“, werden Praxistipps gegeben, wie jeder Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes resilienter gegen Desinformation werden können.
Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dennoch erleben wir, dass auch in Deutschland Krisen und Katastrophen unsere gewohnten alltäglichen Abläufe stören. Extreme Wetterereignisse wie Unwetter und Hochwasser nehmen zu. Durch Cyberattacken, Desinformation oder Sabotage finden Angriffe auf Infrastrukturen, Meinungsbildung und Zusammenhalt statt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt wichtige Empfehlungen, wie jede und jeder Einzelne vorsorgen kann – von Vorräten im Haushalt über Notfallgepäck bis hin zu Kommunikationswegen, wenn die Infrastruktur eingeschränkt ist. Wenn etwas passiert, ist es besser, vorbereitet zu sein. Im vhs.WebVortrag erfahren die Teilnehmenden – wie sie Extremsituationen mit einfachen, alltagstauglichen Mitteln möglichst sicher meistern, bis Hilfe sie erreicht oder Einsatzkräfte die Lage bewältigen konnten, – welche Vorräte sie vorhalten und wie sie selbst ohne Strom daraus kochen können, – wofür und wie sie ihr persönliches Notgepäck anlegen, – welche Notfallausstattung sich für Privatpersonen lohnt und wie sie sie fachgerecht einsetzen. Und welche Rolle kommt ihnen im System des Bevölkerungsschutzes eigentlich konkret zu?
Der Wunsch, angesichts subjektiv als unerträglich empfundenen Leids zu sterben, wird von Patientinnen und Patienten auch in der Palliativversorgung und hospizlichen Begleitung geäußert. Ein solcher Todeswunsch stellt für alle in der Versorgung Tätigen aber auch für die Angehörigen eine Herausforderung dar. Unsicherheit, Sprach- und Hilflosigkeit sind meist erste Reaktionen. Die Frage stellt sich, welche Hintergründe, Bedeutungen und Funktionen ein Todeswunsch haben kann. Wie kann man angemessen auf Todeswünsche reagieren und welche Handlungsoptionen gibt es für das Umfeld?