1870 begründeten die Briten den ersten modernen Geheimdienst vor dem Hintergrund der irischen Unabhängigkeitsbewegung. Doch schon zuvor gab es Spionage, wie dies z. B. im Alten Testament geschildert wird. Im 20. Jahrhundert wurde Spionage zu einer tragenden Informationssäule für Staaten. Vor allem im Kontext der beiden Weltkriege wurden Geheimdienste immer weiterentwickelt, ebenso im Kalten Krieg. Und heute? Nahezu kein Staat ohne Geheimdienst …
Die Stadt Böblingen stellt sich seit vielen Jahren dem Stadtumbau, hat seit 2012 eine Klimaschutzkonzeption; ein Teilkonzept beschäftigt sich mit klimafreundlicher Mobilität. 2020 wurde ein Klimaanpassungskonzept, das sich mit dem Stadtklima und dessen Auswirkungen auf die Menschen beschäftigt, verabschiedet und aktuell arbeitet das Baudezernat an der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes, der zum Ziel hat, allen Verkehrsarten Raum zu geben. Gestartet wurde mit dem Fuß- und Radverkehr. Bei einem Stadtrundgang mit Bürgermeisterin Kraayvanger, Leiterin des Baudezernates, werden die aktuellen Entwicklungen in Quartieren, in der Innenstadt unter den oben genannten Aspekten vorgestellt und diskutiert.
Wenn die Sonne über Tübingen untergegangen ist, zeigt sich der Neckar von einer besonders romantischen Seite. Die Konturen des Ufers verschwimmen. Das Bild der alten Universitätsstadt und seiner berühmten Altstadtfront ändert sich. Wirkliches wird zu Unwirklichem, Echtes zu Unechtem. Der Fluss lädt ein zu einer traumhaften Stocherkahnfahrt vor der beleuchteten Neckaruferkulisse. Mit einem Glas italienischem Rotwein und einem Stück Pizza frisch aus dem Ofen lassen sich die Eindrücke genießen. Hören Sie, was der Stocherkahnführer über Tübingen zu erzählen hat. Erleben Sie die Natur abseits vom Straßenlärm. Beobachten Sie die Fledermäuse über dem Neckar und eine Vielzahl von Vögeln in einer ruhigen und stimmungsvollen Atmosphäre. Der versierte Stocherkahnführer "gondelt" Sie sanft gleitend in den Sonnenuntergang und in die Nacht. Verspüren Sie einen Hauch von Venedig in Tübingen. Bei Regen bitte bis 2 Std. vor Termin unter 07071-304827 abfragen, ob die Veranstaltung stattfinden kann.
Der Olgahain liegt in malerischer Kulisse auf einer wildromantischen Anhöhe unweit von Bebenhausen. Umgefallene Bäume geben dem Kirnberg einen ursprünglichen Charakter, von Moosen überwachsene Steinblöcke unterstreichen den geheimnisvollen Zauber der Natur. Eine verwitterte Steintreppe schlängelt sich dem Bergrücken entlang und an den alten Holzbänken hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Das Waldstück verführt zu Tagträumerei. Und doch: Hier trifft Natur auf Geschichte. Der Olgahain wurde zu Ehren von Königin Olga (1822 bis 1892) angelegt, der Ehefrau des dritten württembergischen Königs Karl. Für sie, russische Großfürstin, Tochter von Zar Nikolaus I. und seiner Ehefrau Charlotte von Preußen, damit Urenkelin von Katharina der Großen, dürfte die Heirat eher ein sozialer Abstieg gewesen sein. Die Ehe blieb kinderlos und verlief unglücklich. Nach Olgas Tod verfiel die Anlage in einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf. Wandern Sie mit Schönbuch-Autor Roland Bengel durch diese märchenhaft anmutende Natur und erfahren Sie nebenbei etwas über die einst engen verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem württembergischen Königshaus und dem russischen Zarenreich.
Geschichte, Literatur und Natur - Diese lauschige Tour führt vom Marienplatz zum Teehaus. Wir steigen vom Stuttgarter Süden auf versteckten Wegen hinauf zum Haigst, genießen dort den herrlichen Panoramablick und gehen durch den Wald weiter zum Teehaus. Unterwegs erfahren Sie, was sich heute auf und unter dem Marienplatz abspielt, warum es in Stuttgart so viele Mammutbäume gibt und warum der Bauwich typisch Schwäbisch ist. Auf der Tour gibt es auch viele literarische Spuren zu finden, beispielsweise von König Wilhelm II., der chilenischen Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral oder von "unserem" Friedrich Schiller. Kurze Lesungen ergänzen deshalb Historisches, Kulturelles und Kurioses. Die Tour endet an der Aussichtsplattform beim Teehaus im Weißenburgpark. Dort bietet sich ein herrlicher Rundblick über ganz Stuttgart, und Sie können sich zum Sonnenuntergang entweder ein Getränk to go besorgen oder zum Ausklang in einem der schönsten Biergärten Stuttgarts einkehren. Teilnehmende sollten gut zu Fuß sein (steiler Aufstieg!), vernünftiges Schuhwerk tragen und Wasser mitnehmen, da es unterwegs nichts gibt.
Wer jemals in Tübingen war, erinnert sich noch lange an den berühmten Blick von der Neckarbrücke auf die Silhouette der historischen Altstadt mit ihren spitzgiebligen Bürgerhäusern, die dicht an dicht über der Stadtmauer aufragen, darüber unter breiten Dächern das herzogliche Schloss, die Bursa, das Evangelische Stift, die Alte Aula, die Stiftskirche und unten am Fluss neben uralten Weiden der Hölderlinturm. Der unterhaltsame Rundgang führt uns mitten durch dieses jahrhundertealte Erscheinungsbild der Universitätsstadt, vorbei an den schmalen Fachwerkhäusern, durch verwinkelte Gassen und zu beschaulichen Plätzen - er verbindet dabei die historischen Fakten mit überlieferten Anekdoten, die "große" Geschichte mit den skurrilen Begebenheiten, das historisch Bedeutsame mit dem alltäglich Kuriosen.