Kurse nach Themen
Die vhs.KulturKarte berechtigt im gesamten Herbst-/Wintersemester 2026/27 (14. September 2026 bis 5. Februar 2027) zum kostenlosen Besuch aller 20 Kulturveranstaltungen der vhs.Böblingen-Sindelfingen, die mit dem KulturKarten-Logo gekennzeichnet sind. Zusätzlich gilt die vhs.KulturKarte bei verschiedenen Kooperationspartnern der Region. Dazu zählen das kulturnetzwerk blaues haus e.V., IG Kultur Sindelfingen / Böblingen e.V., die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht e.V. sowie die Stadt Böblingen und Stadt Sindelfingen. kulturnetzwerk blaues haus e.V.: „Freude an Kultur – Anspruch an Qualität“ - das ist das Credo des kulturnetzwerks blaues haus e.V., vhs.KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten auf Veranstaltungen einen ermäßigten Preis. Soul, Funk, Jazz, Pop und Wortkunst – das kulturnetzwerk blaues haus hat viel zu bieten. Eine Übersicht über das Veranstaltungsprogramm und Informationen zu den Konzerten und Events erhalten Sie unter www.kulturbh.de. IG Kultur Sindelfingen / Böblingen e.V.: vhs.KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten auf alle Veranstaltungen der IG Kultur im Pavillon den ermäßigten Preis (die KulturKarte ist hierfür an der Abendkasse vorzuzeigen). Ermäßigte Karten für Inhaberinnen und Inhaber der KulturKarte gibt es auch im Vorverkauf. Ausführliche Informationen zum Programm unter www.igkultur.de. Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht e.V.: Die Kultourmacher vom Alten Amtsgericht haben sich Kabarett und Comedy in all ihren Facetten verschrieben. Für die 14-tägigen Veranstaltungen im Künstlerhaus auf dem Schlossberg und für das hochkarätige Comedy Festival erhalten die Inhaberinnen und Inhaber der vhs.Kulturkarte generell den ermäßigten Eintrittspreis. Kartenreservierung über www.diekultourmacher.de oder telefonisch unter 0172 7136056. Stadt Böblingen: KulturKarten-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten 50% Ermäßigung auf alle eigenen Veranstaltungen der Stadt Böblingen im Rahmen des "Sommer am See 2027". Die Ermäßigung gilt im Vorverkauf (https://boeblingen.reservix.de) und an der Abendkasse. Kartenreservierungen sind im Amt für Kultur möglich, per E-Mail an reservierung@boeblingen.de oder telefonisch unter 07031 6691621. Stadt Sindelfingen: Die Stadt Sindelfingen gewährt den Besitzerinnen und Besitzern der vhs.KulturKarte eine Ermäßigung auf Veranstaltungen der Stadt Sindelfingen. In diesem Semester gibt es ermäßigten Eintritt für die Konzerte „Pro Five“ am Samstag, 17.10.2026 und das „Forellenquintett“ am Samstag, 27.02.2027 jeweils im Odeon der SMTT, Wolboldstraße 21. Weitere Infos im i-Punkt Sindelfingen unter der Telefonnummer 07031 94325. Die vhs.KulturKarte ist nicht übertragbar. Ausfälle können nicht erstattet werden. Weitere Informationen zu den Kooperationspartnern und deren Veranstaltungen finden Sie auch in der folgenden Übersichtsseite zur KulturKarte und unter www.vhs-kulturkarte.de
Lesen Sie gerne? Interessieren Sie sich für die Literatur unserer Zeit? In lockerer Runde können Sie in diesem Kurs über das Gelesene sprechen und Ihre Leseerfahrungen austauschen. Hauptsächlich werden die Werke zeitgenössischer Autoren und Autorinnen behandelt, die als Taschenbuch erhältlich sind. Das Buch der ersten Stunde ist der Roman "Das Flüstern der Feigenbäume" von Elif Shafak.
Kaum eine kulturelle Ausdrucksform hat so viele Facetten, so viele Seiten wie die Literatur. Der Buchhändler Andreas Heßelmann hat fast 40 Jahre diese literarische Welt aktiv in der Buchhandlung Röhm in Sindelfingen begleitet, mitgestaltet und verkauft. Einmal im Monat gibt er Ihnen nun einen Einblick in bemerkenswerte Neuerscheinungen und über das, was es generell Neues in diesen Bücherwelten gibt. Dafür wählt er für jeden 2. Montag im Monat 4 Titel aus den verschiedensten Genres aus, unter anderem aus der Shortlist des Deutschen Buchpreises, und liest aus diesen jeweils eine für ihn typische Seite vor - 4 Seiten aus 4 Büchern. Jede*r Teilnehmende erhält zudem ein kostenloses Buch des seit vielen Jahren erfolgreichen Autors Andreas Heßelmann, das auf Wunsch gerne signiert werden kann.
Gustave Courbets radikale Bildsprache, sein gesellschaftspolitischer Anspruch und sein Einfluss auf die Kunst der Moderne haben bis heute nicht an Wirkung verloren. Er wandte sich gegen die idealisierte Ästhetik des Klassizismus und der Romantik und machte stattdessen das Leben einfacher Menschen und die Wirklichkeit zum Gegenstand seiner Malerei. Mit seiner kompromisslosen Haltung und seiner innovativen Maltechnik gilt Courbet als Wegbereiter der Moderne – ein Grenzgänger zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik. Die große Retrospektive widmet sich einem der prägendsten Künstler des 19. Jahrhunderts, einem künstlerischen Erneuerer mit schillernder Persönlichkeit – getrieben vom Streben nach Unabhängigkeit. In seiner Kunst spiegelt sich sein politisches Engagement wider, vor allem in Auseinandersetzungen mit den historischen Ereignissen und Umbrüchen in Frankreich, was 1873 dazu führte, dass er als politisch Verfolgter Paris verlassen und in die Schweiz flüchten musste. Die Ausstellung beleuchtet zentrale Lebensstationen und Werkgruppen des Künstlers: Selbstbild und Öffentlichkeit, soziale Realität, erotische Darstellung, Landschaft und Exil. Die erfolgreiche Retrospektive „Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell“ läuft noch bis zum 8. November 2026 im Museum Folkwang in Essen, nachdem sie zuvor von Februar bis Juni 2026 unter dem Titel "GUSTAVE COURBET. Realist und Rebell" im Leopold Museum in Wien zu sehen war. Die Assistenz-Kuratorin Lili-Vienne Debus aus dem Leopold Museum in Wien gibt in diesem Web-Vortrag einen spannenden exklusiven Einblick hinter die Kulissen, in die Ausstellung sowie das kuratorische Konzept.
Die Veitskapelle im Stuttgarter Stadtteil Mühlhausen ist ein hochkarätiges spätgotisches Kleinod. Sie gilt als eine der kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen im süddeutschen Raum. Sie ist berühmt für ihre seltenen, farbenprächtigen Wand- und Gewölbemalereien aus dem Spätmittelalter, die in ihrer Vollständigkeit und Qualität als einmalig nördlich der Alpen gelten. Die spätgotische Kapelle, gestiftet von den Brüdern Reinhart und Eberhart von Mühlhausen, birgt bis heute nicht nur im Kirchenschiff einen außergewöhnlichen Bilderschatz. Damaligen Besuchenden bot sich im Inneren der Kapelle ein überwältigend farbenprächtiger Anblick – gleichsam ein Vorgeschmack auf das himmlische Paradies. Die Wandmalereien erzählen in eindrucksvoller Weise biblische Geschichten: von Szenen aus der Genesis bis hin zum Neuen Testament. An der Chorbogenwand erscheinen Propheten und Apostel, während am Westportal das Jüngste Gericht sowie die vier Evangelisten dargestellt sind. Zum Chor hin verdichtet sich das Bildprogramm weiter. Dort befand sich knapp 100 Jahre lang der um 1385 entstandene sogenannte Mühlhausener Altar, der heute in der Staatsgalerie Stuttgart aufbewahrt wird. Auf der Rückseite sind die Stifterbrüder dargestellt. Im Zentrum der Kapelle steht jedoch die Legende des heiligen Vitus, des Namenspatrons der Kirche. Liebevoll ausgeführte Details – etwa in der Darstellung der Heimsuchung – offenbaren dem aufmerksamen Betrachter überraschende Einzelheiten. Die Wandmalereien wurden niemals übertüncht und sind die besterhaltenen mittelalterlichen Wandmalereien nördlich der Alpen. Der Besuch dieser besonderen Sehenswürdigkeit ermöglicht eine faszinierende Zeitreise in die vielschichtige Glaubens- und Bilderwelt des Mittelalters.
Das Stadtarchiv Stuttgart versteht sich als Gedächtnis der Stadt und bildet das Kompetenzzentrum für Stadtgeschichte. Im Stadtarchiv Stuttgart gibt es aber nicht nur Akten, Fotos, Bücher oder Plakate – es werden auch Gemälde gesammelt. Dazu gehören Ansichten der Stadt sowie Bilder von Gebäuden, Straßen oder Natur. Zudem gibt es hier Bildnisse von Personen, die mit Stuttgart in Verbindung stehen: von Berühmtheiten wie Friedrich Schiller bis hin zu Menschen, die heute fast vergessen sind. Schließlich werden auch Gemälde von Ereignissen der Stadtgeschichte gesammelt, die von Künstlerinnen und Künstlern im Bild festgehalten wurden. Die Führung gibt einen exklusiven Einblick in die umfangreiche Sammlung und findet direkt im klimatisierten Gemäldemagazin des Stadtarchivs statt.
In dieser Tour werden Sie einige der faszinierendsten Graffiti-Kunstwerke der Stadt Stuttgart entdecken und mehr über die Künstler und ihre Arbeit erfahren. Gemeinsam werden zu Fuß die verschiedenen Stadtviertel Stuttgarts besichtigt. Hier finden Sie eine Mischung aus traditionellen Graffiti-Styles und avantgardistischen Street-Art-Kreationen. Lassen Sie sich von den lebendigen Farben und den kreativen Designs inspirieren. Geleitet wird diese Führung von Graffitiartist Maximilian Frank. Inzwischen hat Frank sich nicht nur in der Region Stuttgart einen Namen gemacht, indem er kommunale Gebäude, Bahnhofsunterführungen und Fassaden von städtischen Gebäuden gestaltet, sondern auch in der Graffiti Szene mit seinem Pseudonym „Rast“ internationale Bekanntheit erreicht. Seit 2022 ist Maximilian Frank Mitglied der weltweit bekannten Gruppierung „FX-Crew“, welche 1992 in der New York Bronx gegründet wurde. Durch diese Gruppierung war er an verschiedenen Fassadengestaltungen in New York, Los Angeles und Peking beteiligt.
Von barocken Gartenanlagen über Museumsrouten bis zu Einkaufszentren: Architektur lenkt! … oft allerdings unbemerkt. Wege, Achsen und Blickrichtungen strukturieren, wie wir uns bewegen und was wir wahrnehmen. Von streng inszenierten Barockgärten bis zu subtil geführten Museumsrouten wird sichtbar, wie Räume zu Choreografien werden und wie Gestaltung Verhalten beeinflussen kann.
Mit "California Dreamin` – Ein Roadtrip durch die Rockmusik der 60er" veröffentlicht der Weiler Musikexperte Eric Richter seinen ersten Roman. Darin folgt der Leser dem jungen Musiker Phil Taylor, der 1964 aus Manchester in die USA aufbricht und dort Ikonen wie Bob Dylan, die Beatles, Jimi Hendrix oder Janis Joplin begegnet. Viele Szenen basieren auf realen Ereignissen der 60er Jahre, die Richter akribisch recherchiert hat. Im Laurel Canyon findet Phil seine große Liebe Shelby und gründet mit ihr die Band "The Fading Circle". Deren Songs wurden eigens für das Buch mit KI-Tools komponiert und sind per QR-Code abrufbar. Richter verbindet in seinem Roman seine Erfahrung als Konzertveranstalter und Vortragshalter zur "History of Rock" mit einer fiktiven, aber historisch fundierten Zeitreise. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Seit 2018 begleitet die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart über 200 Projekte, fördert deren Weiterentwicklung und Umsetzung und vernetzt Kommunen, Planende, Forschung und Baupraxis. Der Anlass dieser IBA ist der hundertste Geburtstag der Weißenhofsiedlung auf dem Killesberg in Stuttgart im Jahre 2027. In den letzten Jahren zeigte sich aber, dass wir, ähnlich wie in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, technologische und gesellschaftliche Umbrüche erleben, die sich unmittelbar auf die Gestaltung unserer gebauten Umwelt auswirken. Andreas Hofer, Intendant der IBA’27, zeigt ausgewählte Vorhaben in Böblingen, Sindelfingen und der Region und gibt einen anschaulichen Einblick in die Themen und Perspektiven der IBA`27 bis ins Ausstellungsjahr 2027. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Was bedeutet Sicherheit für Sie? Ein vertrauter Ort, ein helfender Mensch, ein sicherer Schulweg, moderne Technik oder vielleicht ein ganz persönlicher Moment? Sicherheit begegnet uns überall im Alltag – sichtbar oder unsichtbar, selbstverständlich oder zerbrechlich. Die vhs.Böblingen-Sindelfingen lädt alle Fotografie-Begeisterten herzlich ein, sich am Fotowettbewerb „Sicherheit“ zu beteiligen. Gesucht werden ausdrucksstarke, kreative und überraschende Fotografien, die das Thema Sicherheit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen. Ob dokumentarisch, künstlerisch oder ganz spontan festgehalten – Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die besten Einsendungen werden prämiert. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise. Darüber hinaus werden ausgewählte Fotografien in einer Ausstellung in der vhs.Böblingen-Sindelfingen präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung inkl. Preisverleihung findet im Rahmen einer Vernissage am 23. Oktober 2026 statt, zu der alle Teilnehmenden, Interessierten sowie Freundinnen und Freunde der Fotografie herzlich eingeladen sind. Machen Sie mit und zeigen Sie uns Ihren Blick auf Sicherheit! Informationen und Teilnahmebedingungen: Motiv: Alles, was mit Sicherheit zu tun hat – Ihre Kreativität ist gefragt! Einsendeschluss: Sonntag, 4. Oktober 2026 Einsendung an: kultur@vhs-aktuell.de Format: Bitte nur Fotos im Querformat einreichen, digital (mind. 1 MB), mit Titelangabe Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit Ihrer Einsendung versichern Sie, dass Sie das Foto selbst angefertigt haben. Sie erklären sich damit einverstanden, dass wir Ihr Bild unter Nennung des Fotografen/der Fotografin in der Ausstellung in der vhs im Herbst/Winter 2026 zeigen dürfen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vhs.Böblingen-Sindelfingen e.V. dürfen nicht am Wettbewerb teilnehmen. Preise: 1. PREIS: 100 €-Gutschein breuningerLAND Sindelfingen 2. PREIS: 50 €-Gutschein Mineraltherme Böblingen 3. BIS 5. PREIS: Je ein 20 €-Gutschein der Buchhandlung Vogel Böblingen Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
2024 wurde der Neubau des Stiftungsgebäudes der Sammlung Froehlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem bietet sich die Möglichkeit die vom Sammlerehepaar Anna und Josef Froehlich über viele Jahre hinweg erworbenen Kunstwerke zu betrachten und auch die Gelegenheit das gesamte Kunstgebäude kennen zu lernen. Während der Architekturführung erfahren Sie von der Entstehungsgeschichte des Baus, seiner Architektin, den besonderen stilistischen Merkmalen und dem außergewöhnlichen Energiekonzept. Sie lernen das Untergeschoss mit der Präsentation der Lichtkunst und den graphischen Arbeiten kennen, blicken im Erdgeschoss in das Schaudepot mit seiner Petersburger Hängung und verweilen abschießend im Obergeschoss im lichtdurchfluteten Konferenz- und Veranstaltungsraum mit Blick über die Dachterrasse in die kleine gärtnerisch gestaltete Freianlage. Die Gebühr ist die Aufwandspauschale der vhs., die Führung und der Eintritt sind kostenfrei.
Dieser Vortrag spannt einen inhaltlichen Bogen von der Stilllebenmalerei des Barock bis zur revolutionären Gestaltung der „Frankfurter Küche“. Essen ist nie nur Nahrungsaufnahme. Von opulenten Stillleben bis zur funktionalen Moderne zeigt sich die Tafel als Ort sozialer Ordnung, Macht und Inszenierung. Der Vortrag verbindet Kunst und Design und macht sichtbar, wie sich gesellschaftliche Werte im scheinbar Alltäglichen spiegeln.
Mit schnörkelloser Schlichtheit und natürlichen Materialien prägten Architekten und Gestalter wie der Finne Alvar Aalto (1898-1976) und die Dänen Hans J. Wegner (1914-2007) und Arne Jacobsen (1902-1971) nicht nur den Einrichtungsgeschmack der Moderne: In den 1930er bis -60er Jahren wurden sie mit ihren organischen Formen und ihrem ganzheitlichem Ansatz zu 'Vätern' des modernen nordischen Designs. Vorgestellt werden die bedeutendsten Schöpfungen, wie etwa Aaltos im Jahr 1937 erstmals präsentierte wellenförmig-gestaltete Vase, eine 'Ikone' skandinavischen Designs, die berühmten Stuhldesigns Wegners und Jacobsens sowie dessen Lampenentwürfe für Louis Poulsen. Trotz ihrer zeittypischen Merkmale veranschaulichen sie Innovation und besitzen Vorbildcharakter bis und gerade in unsere heutige Zeit hinein. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Das zweitälteste Theatergebäude Stuttgarts öffnet seine Türen und lässt Sie hinter die Kulissen blicken. Sie bekommen einen Einblick in die Produktionsabläufe und Hintergründe der Theaterarbeit. Wir führen Sie in die Garderoben, die Maske, den Fundus und natürlich über die Bühne, so können Sie die "Bretter, die die Welt bedeuten" wirklich einmal ganz aus der Nähe sehen. Die Dramaturgin am Alten Schauspielhaus informiert Sie außerdem über die abwechslungsreiche Geschichte des Hauses und gibt eine kurze Einführung in die Veranstaltung, die Sie abends besuchen werden: Am Abend (19.30 Uhr) sehen Sie „Nathan der Weise“, ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing. Gottfried Breitfuß spielt Nathan der Weise in dem Drama über die Gleichheit der Menschen und die Gleichberechtigung der großen Weltreligionen. Zur Zeit der Kreuzzüge treffen in Jerusalem Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinander. Dort lebt der wohlhabende jüdische Kaufmann Nathan, der für seine Klugheit geschätzt wird. Auf die hintersinnige Frage des Sultans, welche die wahre Religion sei, gelingt Nathan mit seiner berühmt gewordenen Ringparabel ein bewegendes Plädoyer für das gleichberechtigte Nebeneinander der Religionen.
Die Welt kennt Ronnie Wood als Gitarrist der Rolling Stones – doch lange bevor er die Bühnen der Welt betrat, war er Künstler. Nach seinem Kunststudium hielt er die Leidenschaft fürs Malen sein Leben lang aufrecht, parallel zu einer der größten Karrieren der Rockgeschichte. Die Ausstellung "Ronnie Wood. The Artist" im Neuen Kunstmuseum Tübingen zeigt eine andere Seite dieses außergewöhnlichen Mannes: Werke, in denen er sich mit den Alten Meistern auseinandersetzt – darunter Delacroix, Rembrandt und El Greco – und ihre Bildwelten in seiner ganz eigenen Handschrift neu interpretiert. Daneben präsentiert er Hommagen an die Ikonen der Rock- und Popmusik: von Elvis Presley bis Amy Winehouse. Das Neue Kunstmuseum Tübingen, das im Frühjahr 2025 eröffnete, schafft einen neuen Zugang zur Kunst und ist auch als Gebäude ein architektonisches Highlight. An diesem Abend haben Sie die exklusive Gelegenheit, die Ausstellung in einer Sonderführung außerhalb der Öffnungszeiten des Museums zu erleben.
Zum 50-jährigen Bestehen präsentieren die „Mittwochsmaler“ eine Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten. Seit fünf Jahrzehnten steht die Gruppe unter der Leitung von Joachim Kupke für kreatives, eigenständiges Arbeiten und die Freude an der Kunst. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen im Gebäude der vhs geben den Teilnehmenden der Kunstkurse die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Ein Teil der vielfältigen Kunstwerke der Teilnehmenden wird nun in einer Ausstellung im Gustav-Heinemann-Haus zu sehen sein. Die vhs lädt an der Vernissage zu einem kleinen Stehempfang und freut sich auf Ihr Kommen.
Als Sherlock Holmes 1893 den literarischen Tod starb, gab es wütende Proteste von seinen zahlreichen Fans. Schließlich lenkte Sir Arthur Conan Doyle ein und erweckte den Meisterdetektiv aus der Londoner Baker Street 221b wieder zum Leben. Noch über hundert Jahre später kennt jeder Sherlock Holmes. Weit weniger bekannt ist der geistige Vater des berühmten Detektivs. Dabei war das Leben des britischen Autors und Arztes mindestens so abenteuerlich wie die Kriminalfälle seines meisterhaften Ermittlers. Dies beleuchtet dieser ca. 90-minütige Literaturvortrag zu Leben und Werk von Sir Arthur Conan Doyle. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die spannende Geisterführung zu Stiftskirche, Altem Schloss, Altem Waisenhaus und Bohnenviertel erzählt von unheimlichen Begegnungen mit geisternden Mönchen, einem kopflosen Reiter und zwei Schattengestalten, die noch heute bei Morgengrauen zu sehen sind. Neben den Sagen wird aber auch erklärt, wann die Stiftskirche evangelisch wurde, woher das Bohnenviertel seinen Namen hat, wann der letzte württembergische König abdankte, wie es früher auf Friedhöfen zuging - und vieles mehr!
K-Pop: Wie wurde koreanische Popmusik zum Spielplatz für die Jugend weltweit? Seit "Gangnam Style" von Psy im Jahr 2012 begann K-Pop weltweit an Popularität zu gewinnen. Viele Menschen fragen sich nach wie vor, wie koreanische Popmusik in anderen Kulturkreisen so beliebt werden und Fandoms bilden konnte. Auch wenn sich dieses Phänomen nicht auf einen einzigen Grund reduzieren lässt, liegt ein entscheidender Faktor in seinem partizipativen Charakter. Dieser Vortrag bietet eine Einführung in das Phänomen K-Pop und richtet den Fokus insbesondere auf die partizipative Kultur, um zu erklären, wie es K-Pop gelungen ist, junge Menschen auf der ganzen Welt anzusprechen.
Die Wittelsbacher, eines der ältesten deutschen Adelsgeschlechter, haben in den letzten tausend Jahren in vielfältiger Weise die deutsche Geschichte mitbestimmt und beeinflusst. Sie stellten Fürsten nicht nur in Bayern, sondern auch in der Pfalz und Jülich. Auch ein Kaiser und zwei deutsche Könige gingen aus ihrem Geschlecht hervor und sogar schwedische und griechische Könige. Außerdem gründeten sie die Universitäten in Heidelberg (1386) und in Ingolstadt (1472). Der aber wohl bekannteste Wittelsbacher war der populäre Bayernkönig Ludwig II., der mit dem Bau von Schloss Herrenchiemsee und Schloss Neuschwanstein unsterblich geworden ist. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Als Bürgertheater gedacht, avancierte das Wilhelma-Theater unter König Wilhelm I. zum intimen Hoftheater. Spätere Nutzungen, etwa als Operettentheater in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg oder als "Lichtspielhaus", setzten dem klassizistischen Bau so sehr zu, dass man zu Beginn der 70er Jahre an Abriss dachte. Nach aufwändiger Restaurierung zählt es mit dem "pompejanischen" Zuschauerraum zu den schönsten Theaterräumen des 19. Jahrhunderts. Entdecken Sie das bauliche Kleinod auf ungewöhnlichen Wegen, über den Zuschauerraum mit der Königsloge bis tief in den Theaterkeller. Trittsicherheit ist erforderlich. Die Pause zwischen Führung und Aufführung kann für einen Bummel oder eine Einkehr in Bad Cannstatt genutzt werden. Nach der Pause gemeinsamer Besuch des Gastspiels „Der alte Mann und das Meer“ - eine Co-Produktion zwischen dem Altonaer Theater und dem Theater Lindenhof Melchingen. Das Schauspiel basiert auf dem Roman von Ernest Hemingway: Ein alter Fischer hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen und steht am Rande der Verzweiflung – doch er gibt nicht auf. Ernest Hemingways berühmte Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, der Bedeutung von Ausdauer und Hoffnung sowie dem Wunsch, in einer oftmals unerbittlichen Welt etwas zu erreichen, einen Wert zu haben.
Wie hat sich die monumentale Wandgestaltung von antiken Wandmalereien über barocke Deckenfresken bis hin zur digitalen Projektion gewandelt? Wände sind mehr als Begrenzung - sie werden zu Bildträgern. Von illusionistischen Fresken bis zu immersiven Projektionen zeigt sich, wie Räume durch Bilder erweitert und transformiert werden. Der Vortrag verfolgt, wie sich Techniken verändern und mit ihnen die Art, wie Geschichten im Raum erzählt werden.
Die Frage bewegt uns Menschen seit Urzeiten: Wie hat alles angefangen? Wie sieht unser Universum aus? Wie wird es enden? Die Astronomie erlaubt uns inzwischen einen faszinierenden Blick in die Weiten des Alls, in das Werden und Vergehen von Sternen, ja selbst in die Frühzeit des Universums. Und sie zeigt uns Menschen damit auch, wie winzig und doch einzigartig unsere Heimat Erde ist. Beginnend mit einem gewaltigen kosmischen Urknall hat sich die Welt zu immer komplexeren Formen entwickelt, bis hin zum Leben. Und wie wird die Zukunft des Universums aussehen? Der Physiker Dr. Hartmut Brand nimmt Sie mit auf eine Reise durch das All bis ans Ende des sichtbaren Universums. Begleiten Sie den Referenten vom Urknall über die Entstehung der Galaxien bis zum allmählichen Erlöschen der Sterne, auch unserer Sonne. Eindrucksvolle Kurzfilme veranschaulichen diese Reise durch Raum und Zeit. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 27. September 2026 monumentale Skulpturen und Installationen der drei international erfolgreichen brasilianischen Künstler:innen Vivian Caccuri, Lucia Koch und Henrique Oliveira. Für die Ausstellung ANATOMY OF PRESENCE entstehen eigens für das SCHAUWERK neu konzipierte, großformatige Werke: von begehbaren organischen Strukturen, über eindrückliche Klangwelten bis zu immersiven Lichtinstallationen. Die drei Künstler:innen treten in einen direkten Dialog mit dem menschlichen Körper und verwandeln das Museum in eine vibrierende Landschaft sinnlicher, individueller und kollektiver Erfahrungen. Damit stehen sie in einer Tradition der Installationskunst, die sich in Brasilien seit den 1960er Jahren als eigenständige Form entwickelte. In einer zunehmend virtuellen Welt setzt die Ausstellung einen deutlichen Kontrapunkt: Sie lädt Besucher:innen zu einem Parcours ein, um die eigene Körperlichkeit und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.
Mit der Industrialisierung verändert sich das Tempo der Welt. Neue Verkehrsmittel und technische Entwicklungen lassen Bewegung und Geschwindigkeit zu zentralen Themen werden. Der Vortrag zeigt, wie sich diese Erfahrung in Kunst und Fotografie niederschlägt und wie traditionelle Bildformen und Techniken ins Wanken geraten!
Pura Vida ist das Motto der lebensfrohen Menschen eines Landes, das seit seiner Gründung auf eine Armee zugunsten von Naturschutz und Bildung verzichtet. Die dampfenden Regen- und Nebelwälder Costa Ricas beherbergen nicht weniger als fünf Prozent des gesamten weltweiten Artenreichtums. Bei Besuchen durch die zahlreichen Naturschutzgebiete wartet neben einer vielfältigen Pflanzenwelt eine bunte Tierwelt von Insekten, Reptilien, Säugetieren und Vögeln auf den aufmerksamen Besucher. Und zwischen den malerischen Stränden der Karibik und des Pazifiks mit seinen türkisfarbenen Wassern erhebt sich ein langgestrecktes Gebirge mit zahlreichen eindrucksvollen aktiven Vulkanen. Aufnahmen aus der Vogelperspektive mittels eines Kopters vertiefen in diesem Multimediavortrag die Schönheiten und Vielfalt dieser Landschaften.
Warum quaken die Frösche, spinnt die Spinne ihren Faden, dreht sich die Sonnenblume immer der Sonne zu? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Lektüre Ovids. Die Verwandlungsgeschichten des römischen Dichters sind Schlüsseltexte der europäischen Literatur: die über 250 Geschichten prägen bis heute die Werke der Kunst und Literatur - die Beschäftigung mit diesen Erzählungen ist also immer auch eine Reise in die Kunst- und Literaturgeschichte der verschiedenen Epochen. Lauschen Sie den Geschichten und lassen Sie sich von den Kunstwerken und Texten verzaubern, die diesen Geschichten gewidmet sind. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Stuttgarts Halbhöhenlagen – was kann es Schöneres geben? Prächtige Villen, ruhige Straßen, gepflegte Gärten und immer wieder Ausblicke sowohl in die Ferne als auch auf die Stadt. Unterhalb des Kräherwalds und der Feuerbacher Heide wirkt die Welt noch in Ordnung, während die hektische Innenstadt in weiter Ferne liegt. Bei unserem Spaziergang entdecken wir insbesondere das jüdische Leben in Stuttgart sowie die Villen und Häuser des jüdischen Architekturbüros Bloch & Guggenheimer. Den Abschluss bildet eine Fahrt mit der Bahn zur jüdischen Synagoge im Hospitalviertel, wo wir eine Führung erhalten. Während des Nachmittags erfahren wir viel über die Stadtgeschichte Stuttgarts, angereichert mit unterhaltsamen Anekdoten, Gedichten und Geschichten. Bitte beachten: Für die Synagogenführung ist ein Personalausweis erforderlich. Die Anmeldung muss mit einzelnen Namen erfolgen und männliche Teilnehmer müssen eine Kopfbedeckung mitbringen.
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Welche Kunstform verbindet klassische Musik und Bewegung? Bei einer Blitzumfrage auf der Straße würden sicherlich fast alle mit „Ballett“ antworten. Doch wie faszinierend die Kombination von zeitgenössischem Tanz und Klassik sein kann, zeigt Radical Classical. Auf dem Programm stehen moderne „Klassiker“ berühmter Choreograph:innen. Die Gauthier Dance JUNIORS beweisen in diesem technisch wie darstellerisch ausgesprochen anspruchsvollen Programm, dass Klassik radikal, überraschend und unglaublich lebendig sein kann. Zwischen den Tanzstücken öffnen kurze, eigens produzierte Filme kleine Türen in die Welt der klassischen Musik. Sieben sehr persönliche Portraits mit unterschiedlichen Expert:innen ihres Fachs beleuchten jedes Musikstück des Abends aus einem anderen Winkel und eröffnen ungewöhnliche und spannende Einblicke: mal in die Welt der Instrumente, mal in die Köpfe der Komponist:innen, mal in die Arbeit der Musiker:innen. Mit dem exzellenten Ensemble der „JUNIORS“ werden Stücke von sieben Choreograf:innen grandios ertanzt. Mit dabei sind Choreographien von Aszure Barton, Mauro de Candia, Marie Chouinard, Eric Gauthier, Andreas Heise, Ohad Naharin sowie eine Uraufführung von Marco Goecke. Vorab werfen Sie einen einen Blick hinter die Theaterkulissen (Fundus und Co.) des Theaterhauses. Bei dieser exklusiven Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, die verschiedenen Werkstätten und die Berufsmöglichkeiten auf und hinter der Bühne. Freuen Sie sich im Anschluss auf das Tanzensemble von Gauthier Dance JUNIORS mit "Radical Classical".
Dieses Gemälde ist eines der berühmtesten politischen Bilder der Kunstgeschichte. Im Zentrum steht die Frage, wie Jacques-Louis David sein Werk gezielt zur Heroisierung und ideologischen Inszenierung einsetzte. Anhand von Bildaufbau, Symbolik und historischem Kontext wird gezeigt, wie aus einem politischen Mord ein ikonisches Märtyrerbild der Französischen Revolution werden konnte.
Diese faszinierende Reise führt vorbei an der zerklüfteten Küste des Tsitsikamma Nationalparks durch eine der reizvollsten Regionen Südafrikas. In der Halbwüste Klein Karoo tauchen wir ein in die faszinierende Unterwelt der Cango Caves. Gewaltige Felsklippen und eine großartige Landschaft beim Kap der guten Hoffnung und die Pinguinkolonie am Boulders Beach sind nur einige der Höhepunkte auf unserer Fahrt nach Kapstadt. Der Panoramablick vom majestätisch anmutenden Tafelberg über die Metropole Südafrikas ist ebenso beeindruckend wie die Fahrt auf einer der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, dem Chapman's Peak Drive. Die Multivisionsshow wird in HDAV Qualität gezeigt und live kommentiert.
Hart, ja steinig, war der Weg für talentierte Malerinnen, die vor 1900 häufig nur als Künstlertöchter die Chance hatten, eine solide handwerkliche Ausbildung zu erhalten. Anhand bedeutender Werke werden die Lebenswege, Konflikte und Ambitionen dreier außergewöhnlich begabter Künstlerinnen anschaulich: Anna Dorothea Therbusch (1721 als Lisiewska in Berlin geboren), Angelika Kauffmann (1741 in Chur zur Welt gekommen) und die Bekannteste unter den dreien: Paula Modersohn-Becker (geboren 1876 in Dresden). Ideelle und finanzielle Unterstützung waren für Künstlerinnen ihrer Zeit keineswegs selbstverständlich. Gesellschaftliche Erwartungen hielten Frauen vielfach in traditionellen Rollenbildern als Ehefrau, Hausfrau und Mutter gefangen und erschwerten ihre künstlerische Entfaltung erheblich. Nur die kinderlos gebliebene Angelika Kauffmann, die zunächst von ihrem Vater und später auch von ihrem Ehemann unterstützt wurde, gelang in London und zuletzt in Rom der Durchbruch. Die drei Künstlerinnen stehen exemplarisch für unterschiedliche Epochen und Orte, in denen ihnen der Zugang zu weiterbildenden Akademien, Ausstellungsbetrieben sowie zu offizieller Anerkennung durch Preise und Auszeichnungen lange Zeit stark erschwert oder ganz verwehrt blieb. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Stellen Sie sich vor, Sie gehen eines schönen Abends zu Bett, schlagen am nächsten Morgen die Augen auf, und nichts ist mehr so, wie es vorher war. So ergeht es dem kleinen Mumin, der Hauptperson unserer Geschichte, der mitten in der kalten Jahreszeit - viel zu früh - aus seinem Winterschlaf erwacht und einfach nicht mehr einschlafen kann. Niemand aus seiner Familie lässt sich aufwecken, nicht mal seine Mutter, die sonst immer einen Rat weiß. Die neue Welt um ihn herum ist zwar noch die gleiche wie zuvor, doch im Schnee sieht sie völlig verändert aus, und sie wird von fremdartigen Wesen bewohnt, die er noch nie in seinem Leben zu Gesicht bekommen hat: „Da stolpert man in etwas ganz Neues hinein, und dann ist da keine einzige Person, die wissen will, in was für einer Welt man früher gelebt hat“, sinniert Mumin. Der Schnee ist ihm ein Rätsel und die Kältefrau ist nicht weniger geheimnisvoll. Und das Allerschlimmste: Die Sonne scheint für immer aus der Welt verschwunden zu sein… Durch die Mumins wurde die finnische Künstlerin und Malerin Tove Jansson, die von 1914 bis 2001 lebte, weltweit bekannt. Sie hat diesen liebenswerten Roman mit viel Humor und Einfühlungsvermögen geschrieben. Kommen Sie an diesem Abend mit auf eine spannende Reise ins Mumintal. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die Nacht ist lange ein Raum des Unbekannten - bis künstliches Licht sie verändert. Mit Gaslicht und Elektrizität entstehen neue Bilder der Stadt, neue Stimmungen und neue künstlerische Möglichkeiten. Besonders in der Malerei und der frühen Fotografie wird das Spiel von Licht und Dunkelheit zum zentralen Thema: flirrende Straßenlichter, tiefe Schatten, unscharfe Konturen. Der Vortrag zeigt, wie Künstler:innen die Nacht neu sehen lernen und wie Licht zum entscheidenden Gestaltungsmittel der Moderne werden soll.
Ein „Chamäleon der Kunst“ wird er genannt: Gerhard Richter setzt sich mit fotorealistischen Arbeiten auseinander, schafft abstrakte Farblandschaften u. v. m. und wechselt in seiner Malerei immer wieder Technik, Motive und Stil. Die Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel gibt in diesem Vortrag einen Einblick in das vielfältige Werk des 1932 in Dresden geborenen Künstlers, der sich über seine Malerei einmal wie folgt äußerte: „So war das Malen der Versuch, die Möglichkeit zu erproben, was Malerei überhaupt noch kann und darf.“ vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Zerfall zieht an! Von romantischen Ruinenlandschaften bis zu fotografierten Industriebrachen entfaltet sich eine eigene Ästhetik des Verfalls. Der Vortrag fragt, warum das Unvollständige, Vergangene und Vergessene so wirkungsvoll ist und welche Sehnsüchte sich darin spiegeln.
Das Bohnenviertel, über Jahrhunderte hinweg ein von Weingärtnern und Handwerkern geprägtes Viertel, hat sich trotz Kriegszerstörungen und zahlreicher Abrisse bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt. Verwinkelte Gassen, ruhige Innenhöfe, kleine Geschäfte, Gaststätten und Weinstuben verleihen ihm noch immer eine eigene Atmosphäre. Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken. Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel. Im Anschluss ist eine Einkehr in der schwäbischen Weinstube "Kachelofen" (Eberhardstraße 10, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.