Kurse nach Themen
Die Reihe "Epochen der Geschichte" wird an diesem Abend fortgesetzt mit der Zeit ab dem Ende der Dynastie der Staufer bis 1500. Sie war im Deutschen Reich geprägt von herrschaftlichen Wirren, aber auch vom Aufkommen der Städte und einer Stadtkultur mit ihren Zünften und ihrem wirtschaftlichen Aufkommen, mit dem sie den Adel vielerorts in Bedrängnis brachten. Die Königsherrschaft selbst wurde von einem neugeschaffenen Rat „den Kurfürsten“ gewählt. Aber auch eine große Seuche suchte Europa heim, die Pest. Das späte Mittelalter ist aber auch von bahnbrechenden Erfindungen (Buchdruck) und Entdeckungen (Amerika) und einem neuen Weltverständnis (Kartografie) geprägt worden. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Kunst und entdecken Sie, wie kreative Werke entstehen! Bei diesem Atelierbesuch öffnen wir die Türen zu einem besonderen Kunstschaffenden und erhalten exklusive Einblicke in den künstlerischen Prozess, die Arbeitsweise und die Inspiration hinter den Werken. Charakteristisch für das Werk des Künstlers und Livemalers Mark Krause sind stimmungsvolle Aktdarstellungen, Porträt- und Gruppenbilder und die publikumswirksamen Livemalerei-Auftritte zu Musik. Dazu kommen die malerischen Themen: Wasser, Strand und Meer. Auf seinen jährlichen Reisen zu den kanarischen Inseln, ans Schwarze Meer oder beim Besuch der heimischen Seen entstehen helle, farbenfrohe Bilder, die der Künstler unterwegs anlegt und im Atelier vollendet. Im Tübinger Atelier kann nun nachvollzogen werden, wie Bilder für die virtuos inszenierten Mal-Performances vorbereitet und für seine Ausstellungstätigkeit fertiggestellt werden. Dabei arbeitet Krause mit eigens hergestellten Werkzeugen und ist auch bei seiner Auswahl der Malmaterialien erfinderisch. Seine Kunst lebt von den Begegnungen mit den Menschen, Situationen und der Musik. Mark Krause in seinem Atelier zu erleben, heißt einem Geschichtenerzähler zu begegnen. Die Führung ist nicht barrierefrei.
Lesen Sie gerne? Interessieren Sie sich für die Literatur unserer Zeit? In lockerer Runde können Sie in diesem Kurs über das Gelesene sprechen und Ihre Leseerfahrungen austauschen. Hauptsächlich werden die Werke zeitgenössischer Autoren und Autorinnen behandelt, die als Taschenbuch erhältlich sind. Das Buch der ersten Stunde ist der Roman von Asako Yuzuki mit dem Titel "Butter".
Welche Stellung nimmt Architektur in Gemälden ein? Ist die Architektur ein autonomes Darstellungsthema oder nur Staffage im Hintergrund? Und ändert sich dabei etwas im Laufe der Jahrhunderte? Im Vortrag werden diese Fragen anhand von vielen Beispielen erörtert und so werden bekannte Kunstwerke neu gesehen und erschlossen. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Michelangelo Buonarroti: Ein Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter - Michelangelo war nicht nur ein Meister auf jedem dieser Gebiete, sondern auch ein Mensch, der selbst die Vorstellung von der Kunst verändert hatte. David, Pieta, Sixtinische Kapelle, Petersdom im Vatikan - hinter der Arbeit an diesen und anderen Werken stecken viele Gefühle, Anstrengungen, Hoffnungen und Überwindungen. Und eine ganze Epoche. Denn Michelangelo schuf seine Werke nicht der Schönheit wegen, sondern im Streben nach einer Erkenntnis, nach der Wahrheit, die er erfassbar hielt. Darüber und über andere wichtige Dinge im Zusammenhang mit dem Leben und Werk Michelangelos sprechen wir während des Vortrags. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Manche Städte sind mehr als nur Orte – sie sind Symbole für ganze Epochen. Athen steht für Demokratie, Florenz für die Renaissance, Paris für die Moderne, Berlin für Brüche und Neubeginn, New York für Avantgarde und Geschwindigkeit. Wir fragen: Wie prägen Städte Geschichte – und wie inszenieren sie sich selbst als Weltbühne?
Die alte Reichsstadt an der Rems hat viel von ihrem mittelalterlichen Glanz bewahrt: Rathaus, Kornhaus, Spital und Patrizierhäuser, dazu Reste der Stadtmauern entführen uns in vergangene Zeiten. Mit Stolz trägt die Stadt zudem dank ihrer vielen Kirchen und Kapellen den Beinamen Schwäbisch Nazareth. Die ehrwürdige romanische St. Johanniskirche, der stattliche gotische Bau von Hl. Kreuz, den die berühmten Parler ausführten, und barocke Kapellen zeigen die ganze Vielfalt der Kirchenbaukunst. Wir widmen uns bei einem ausführlichen Rundgang all diesen Schätzen der historischen Altstadt. Ab dem 19. Jh. blühte in Gmünd die Silberwarenindustrie. Die Ott-Pausersche–Silberwarenfabrik produzierte auf den alten Maschinen bis 1979. Wir besichtigen dieses einzigartige Industriedenkmal, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, mit einer Führung. Die Kursgebühr umfasst die Bahnfahrt, den Eintritt in die Ott-Pausersche–Silberwarenfabrik, die Teilnahme an der Führung im Museum und der Stadtführung, sowie vhs-Begleitung durch den Referenten ab Stuttgart. Bitte teilen Sie uns bei Anmeldung mit, ob Sie ein BW-Ticket benötigen. In diesem Falle kommen zur Gebühr noch 14,- € Fahrtkosten pro Person hinzu.
Ein unbekannter Park zwischen Stuttgart-West und Heslach bietet verwunschene Ecken, interessante Kulturgeschichte und ein "verzaubertes" Freilichtmuseum in einem Garten der Renaissance mit vielen Skulpturen und Resten von berühmten Gebäuden der Stuttgarter Geschichte. Hier befand sich auch die im 19. Jahrhundert berühmte "Silberburg" und ein Weinberg der Stadt Stuttgart. Der Chemiefabrikant und Inhaber der BASF in den 1870er Jahren, Gustav Siegle, baute sich seine pompöse Villa, von der nur noch der rätselhafte Athene-Brunnen zeugt. Die Villa Gemmingen, heute im Besitz der Freifrau von Tessin, zeigt sich aber weiterhin in ihrer ganzen Pracht. Im Lapidarium, einem Freilichtmuseum der Stadt Stuttgart, gibt es zum Abschluss noch eine zusätzliche Führung (im Preis inbegriffen).
Die Weißenhofsiedlung gilt als ein Meilenstein der Architekturgeschichte, ein Prototyp modernen Bauens. Bei der Werkbundausstellung von 1927 beschäftigten sich führende europäische Architekten mit der Frage „Wie wohnen?“. Im Ergebnis entstand eine Siedlung, die sich völlig von gewohntem Denken und Sehen abhob. Nach fast 100 Jahren erscheinen die Gebäude noch immer faszinierend modern. Die Häuser von Le Corbusier wurden inzwischen sogar zum Weltkulturerbe geadelt. Damals war das Projekt hochumstritten, als „undeutsch“ geschmäht. Ein konservativer Gegenentwurf entstand am benachbarten Kochenhof, wo u.a. Paul Bonatz den „Holzwurm“ errichtete. Bei einem Rundgang lernen Sie zunächst die einzigartige Weißenhofsiedlung und Hintergründe zu ihrer Entstehung kennen. Im Anschluss besuchen Sie dann die Kochenhofsiedlung.
Deutschem Hip-Hop und vor allem deutschem Rap wird oft eine Überbetonung toxischer Männlichkeit nachgesagt. Warum ist das so? Koloniale Erfahrungen und Postkoloniale Strukturen spielen dabei eine wichtige Rolle, nicht nur im US-amerikanischen Rap, sondern gerade auch im deutschen Rap. Vorurteile und Stereotypen, die der Überlegenheitskonstruktion der Kolonisatoren gedient haben, werden nach wie vor reproduziert. Warum passiert das und was für einen Zweck erfüllt das gerade im deutschen Rap? Eben diese Fragen sollen im Vortrag geklärt werden.
"Der Barbier von Sevilla", "Wilhelm Tell", "La gazza ladra" ("Die diebische Elster") - kaum hört man diese Operntitel, glaubt man sofort, auch die Musik von Gioachino Rossini zu hören. Glaubt man aber zu wissen, was hinter dem berühmten kulinarischen Begriff "à la Rossini" oder den umjubelten "Tournedos Rossini" steckt? Im Mittelpunkt des Vortrags steht die zweite große Leidenschaft des "italienischen Mozart" - die noble Küche, der Rossini sein ganzes Leben gewidmet hat. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Als Herzog Carl Eugen die bescheidene Franziska von Leutrum kennenlernte, war dies nicht nur für beide eine glückliche Fügung: Abseits von den Verpflichtungen bei Hofe pflegte vor allem sie auch nach der Eheschließung 1785 im 'Englischen Dörfle' ein bescheideneres Leben. Von den einstigen Bauten, die teilweise skurril-manieriert den Übergang vom Absolutismus zur Romantik markieren, ist zwar wenig erhalten, doch beherbergt das modernisierte Spielhaus ein Modell des Parks zu Lebzeiten des Paars. Unter König Wilhelm I. kamen die landwirtschaftlichen Versuchs-, Lehr- und Nutzanstalten dazu, die den Ruf der heutigen Universität begründeten. Die Weite des Landschafts-Parks wird besonders im unteren, dem Schloss Hohenheim am weitesten entfernten Teil, deutlich, wo ein moderner Monopteros und das Lavendel-Labyrinth an antik-heidnische und christliche Vorbilder und ihre einstigen Bedeutungen anspielen. Der Spaziergang ist im Mai, wenn alles blüht, besonders schön.
Die Surrealisten suchten Zugang zum Traumhaften, Mythischen und Verdrängten. Von Dalí bis Tanguy: Wie verbinden sich psychologische Theorien, Poesie und bildende Kunst?
Im 17. und 18. Jahrhundert war es das wertvolle weiß-blaue Porzellan, das in den Niederlanden, aber auch in die europäischen Herrscherhäuser seinen Weg als Chinoiserien fand. So ließ August der Starke sein ab 1720 errichtetes Schloß Pillnitz vollständig in diesem Stil er- und einrichten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlor sich die Faszination auch durch die Öffnung der Häfen Ostasiens. Aber mit und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sollte die jahrhundertealte Formensprache in Architektur, Schrift und Malerei sowie die zen-buddhistische Geisteslehre vor allem für deutsche abstrakte Künstler Halt und Orientierung geben. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Ob im antiken Theater, auf barocken Plätzen oder in modernen Metropolen – Städte inszenieren Gemeinschaft, Macht und Identität. Wie prägt Architektur das Miteinander im öffentlichen Raum?
1870 begründeten die Briten den ersten modernen Geheimdienst vor dem Hintergrund der irischen Unabhängigkeitsbewegung. Doch schon zuvor gab es Spionage, wie dies z. B. im Alten Testament geschildert wird. Im 20. Jahrhundert wurde Spionage zu einer tragenden Informationssäule für Staaten. Vor allem im Kontext der beiden Weltkriege wurden Geheimdienste immer weiterentwickelt, ebenso im Kalten Krieg. Und heute? Nahezu kein Staat ohne Geheimdienst …
An über 300 Abenden im Jahr hebt sich der Vorhang an den Staatstheatern Stuttgart und die Künstlerinnen und Künstler stehen im Rampenlicht. Doch was geschieht im Theater eigentlich tagsüber und wie entsteht eine große Bühnenproduktion? Öffnen Sie mit uns Türen, die dem Publikum sonst verschlossen bleiben und erfahren Sie, was hinter den Kulissen der Staatstheater geschieht! Auf der Bühne läuft der Aufbau für die abendliche Vorstellung, während in den Werkstätten bereits Kostüme und Bühnenbilder für die nächsten Premieren entstehen. Auch der Gang durch Zuschauerraum und Foyer des Opernhauses bietet Überraschendes: Warum saß König Wilhelm II. so selten in der Königsloge? Was hat das Münchner Hofbräuhaus mit den Stuttgarter Theatern zu tun? Und warum hat man in der Pause manchmal mehr Zuhörer als gedacht? Lernen Sie einen der größten Theaterbetriebe Europas aus einer neuen Perspektive kennen! Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Die Entwicklungsgeschichte des Impressionismus vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Lebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum dieses Vortrags. Dieses Seminar macht Sie anhand von Bildern und Texten mit der Entwicklungsgeschichte der impressionistischen Malerei, vor allem aber auch mit dem Zeitkolorit des literarischen und gesellschaftlichen Lebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vertraut. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
In diesem Jahr jährt sich der 100. Todestag von Claude Monet am 5. Dezember 1926. Monets Ölgemälde sind bis heute überall zu sehen, Ausstellungen seiner Bilder Garanten für einen Publikumserfolg und auch sein Garten in Giverny zieht jedes Jahr bis zu 700.000 Besucher an. Was macht diesen Reiz an seiner Kunst bis heute aus? Dieser Frage wollen wir uns im Vortrag stellen und sein Wirken bis heute genauer betrachten. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Von Aristoteles über Kant bis zu Adorno und Bourriaud – Theorien über Kunst spiegeln, wie Gesellschaft über Schönheit, Sinn und Zweck von Kunst nachdenkt. Wir gehen den Fragen nach: Was macht etwas zu Kunst? Wer entscheidet über Bedeutung und Wert? Und wie verändern sich diese Perspektiven im digitalen Zeitalter?
Abseits der gewohnten Pfade lassen sich in Esslingen verborgene Artefakte und Hinweise auf vergessene Ereignisse, heiterer wie auch ernster Natur, aus allen Jahrhunderten finden. Was verrät die feuchte Wand in der Frauenkirche? Weshalb wurde einst ein Glas von der Spitze selbiger Kirche geworfen? Wer behütete in alten Zeiten die Spitalkelter bei Nacht? Gibt es unter der Stadt einen Bach? Wie wurden die Glasfenster der Kirchen während des Krieges geschützt? Wodurch lässt sich das Alter einer uralten Brücke bestimmen? Welche hygienische Errungenschaft wurde in der Stadt hergestellt? Wurden in alten Zeiten wirklich Kamele in der Stadt gesichtet? Diese und andere Geheimnisse der ehemaligen Reichsstadt Esslingen werden auf einem zweistündigen Rundgang ergründet.
Zwischen Asgard und Olymp, den beiden Götterburgen, entfalten sich die uralten Mythen wie ein Lied, das wir immer noch singen können, je tiefer wir in seine Geheimnisse eintauchen. Jeder Tag der Woche enthüllt uns seine eigene Weisheit und Schönheit, und auch die Erde hat ihr wohlklingendes Wort in die Waagschale zu werfen. Die Welt ist Klang, und wir schwingen mit, – in den Geheimnissen, die uns die alten Weisen (im doppelten Sinn des Wortes) offenbaren. Beide Kulturen wussten ganz unterschiedliche Geschichten zu den einzelnen Tagen zu erzählen, und gerade das macht dieses Buch so spannend. Im Norden macht man mit der Welt und der Erde zum Teil ganz andere Erfahrungen als im Süden, und das spiegelt sich auch trefflich in der – im Grunde zeitlosen – Mythologie zwischen Asgard und Olymp wider: Freya und Aphrodite, Iduna und der Garten der Hesperiden, Apollo und die Göttin Sol mit ihrer Tochter, Hermes und Odin, Sif und Demeter. Doch am spannendsten ist Gaia, die Erde selber, mit ihren heiligen Quellen und Bergen, ihren hilfreichen Feen und Zwergen und dem geheimen Leben der Unterwelt. Die Autorin Vera Zingsem führt uns mit klarem Blick und poetischer Sprache in jene Tiefen, in denen Mythos und Seele eins werden. Denn diese Mythen sind keine staubigen Überbleibsel längst vergangener Tage, sondern sprühende Funken alter Kraft die uns neue Türen in die Gegenwart aufschließen – frisch, frech und philosophisch zugleich. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
1910 malt Kandinsky das erste abstrakte Bild – ein Skandal. Abstrakte Kunst bedeutete, auf Gegenständlichkeit zu verzichten und neue Ausdrucksformen zu erfinden. Warum faszinierte und provozierte Abstraktion gleichermaßen?
Um 1850 widmete sich die Malerei und Bildhauerei nicht mehr nur bedeutenden Themen und Gestalten - nun wurden einfache arbeitende Menschen zu Motiven. Die mit der Industrialisierung aufkommenden neuen Materialien wie die Ölfarben aus der Tube, Pinsel verschiedener Breiten und kleinere Leinwände waren ideal, um sie direkt im Freien zu verwenden. Im ausgehenden 19. Jahrhundert hinterfragten Künstler wie Arnold Böcklin ihre Zeit, indem sie Themen nicht mehr für in sich geschlossene Bilderzählungen nutzen, sondern Geheimnisvoll-Verborgenes anklingen ließen. Und neben der inhaltlichen Aufladung sorgte kurz vor 1900 dann der Jugendstil für eine Aufwertung der handwerklichen Qualität. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
"Worpswede, Worpswede, Worpswede! Versunkene-Glocke-Stimmung! Birken, Birken, Kiefern und alte Weiden. Schönes braunes Moor, köstliches Braun! Die Kanäle mit den schwarzen Spiegelungen, asphaltschwarz. Die Hamme mit ihren schwarzen Segeln, es ist ein Wunderland, ein Götterland...!" Mit diesen Worten preist Paula Modersohn-Becker das am Rande des Teufelsmoors gelegene Künstlerdorf Worpswede. Hier hat sie zusammen mit Fritz Mackensen, Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, Hans am Ende, Clara Rilke-Westhoff u.a. gearbeitet. Prägend für ihr Schaffen wurden aber auch ihre Aufenthalte in der Kunstmetropole Paris, wo sie die künstlerische Avantgarde für sich entdeckte: Rodin, Cézanne, Gauguin... Der Vortrag stellt Ihnen die künstlerische Entwicklung Paula Modersohn-Beckers vor und beleuchtet anhand ausgewählter Texte auch ihre Begegnung mit dem Dichter Rainer Maria Rilke. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Nach einem Begrüßungssecco führt die Tour von der Stuttgarter Weinlage "Obere Mönchhalde" mit tollem Rundumblick durch den Weinberg bis zur "Unteren Mönchhalde" mit seinen beeindruckenden Weinbergsmauern und einer ehemaligen Kelter. Der Weg in die Stadt führt über eine Staffel zum Kriegsbergturm, dem chinesischen Garten und dem Postdörfle. Die Wanderung endet in der Vinothek in der Breite Str. (Fahrt mit Bus, zusätzliches VVS-Ticket erforderlich). Bei einer Brezel werden zwei Stuttgarter Weine verkostet. Preis inklusive 1 x Secco, 3 x Wein, Wasser und Brezel.
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Vom Hegelhaus geht es durch die ehemaligen Vereinigten Hüttenwerke, dem Amüsierbezirk der 1950er bis 1970er Jahre. Dort spielten in den 1960er Jahren englische Beatbands wie "Casey Jones and the Gouvernors", indonesische Beatbands mit irren Gitarrenläufen und angeblich wurde hier schon der Punk vorweggedacht und gespielt. Später spielten schon in den 1970ern AC/DC im ehrwürdigen Gustav-Siegle-Haus. Wir schlendern kurz ins Bohnenviertel, bevor es Antipasti und ein Glas Wein im Lesecafé "Ché" gibt. Angedacht ist auch ein Infobesuch bei Ehrenamtlichen im "Hoffnungshaus", Café für die Armutsprostituierte, um Hintergründe über die Verhältnisse im Rotlichtmilieu zu erfahren.
Vor 100 Jahren sanierte Stuttgart auf Initiative des privaten Mäzens Eduard Pfeifer einen Teil seiner Altstadt. Es entstanden mittelalterlich anmutende Häuser, prächtige Giebelhäuser rund um den schmucken Geißplatz. Ein gelungenes, einheitliches Ensemble mit Märchenmotiven an den Fassaden, das weitgehend unbeschadet den Krieg überstand. Wir durchstreifen das Viertel und schauen uns die mit Figuren und Ornamenten reich verzierten Fassaden an, ein in Stuttgart eher seltener Anblick. Die Einkehr zum rustikalen "Schwabenbrunch" - oder auch ein anderes Gericht - im "Kachelofen" bildet den gemeinsamen Abschluss. Bitte geben Sie bereits bei der Anmeldung an, ob Sie mit einkehren.