Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte auf mehrere Anlageklassen - Stichwort: Risikostreuung. Staats- und Unternehmensanleihen sind neben Aktien ein zweiter, sehr wichtiger Baustein für das Depot. Sie können dabei mehrere Funktionen haben: Super sichere bis sichere Papiere bringen in stürmischen Zeiten Ruhe ins Depot, etwas riskantere Anleihen bieten höhere Zinskupons und können ein richtiger Renditebooster sein. Die renommierte Finanzjournalistin und Autorin Jessica Schwarzer erklärt, wie Anleihen funktionieren, wie Sie die Papiere clever einsetzen und wie Sie investieren können.
Rote Porphyrfelsen über türkisblauem Wasser. Der Duft von Chanel No. 5, der in Grasse entstand. Picasso, der in Antibes auf Betonplatten malt. Und ein Café in Saint-Tropez, das Brigitte Bardot unsterblich gemacht hat. Die Journalistin und Frankreich-Expertin Hilke Maunder nimmt ihr Publikum mit auf eine Küstenreise von Marseille bis Menton – durch die wildeste, bunteste, widersprüchlichste Küste Europas. Von den Calanques vor Marseille über Arles, Aix-en-Provence, Saint-Tropez, das Massif de l'Esterel, Cannes und Nizza bis an die Grenze zu Italien: Hilke Maunder kennt diese Küste wie kaum eine andere – und erzählt von Orten und Menschen jenseits der Klischees. 1961 in Hamburg geboren, studierte Hilke Maunder Anglistik und kam 1989 als Redakteurin zu den Lübecker Nachrichten. Korrespondentenjahre führten sie nach China, Vietnam, ins Baltikum und nach Australien, 1997 arbeitete sie für Tony Blair. Seit 2010 berichtet sie aus Frankreich. Für ihre Arbeit wurde Hilke Maunder im Jahr 2014 die Médaille de Tourisme der Republik Frankreich ausgezeichneet, 2023 erhielt sie den Gutedelpreis.
Die Nacht ist lange ein Raum des Unbekannten - bis künstliches Licht sie verändert. Mit Gaslicht und Elektrizität entstehen neue Bilder der Stadt, neue Stimmungen und neue künstlerische Möglichkeiten. Besonders in der Malerei und der frühen Fotografie wird das Spiel von Licht und Dunkelheit zum zentralen Thema: flirrende Straßenlichter, tiefe Schatten, unscharfe Konturen. Der Vortrag zeigt, wie Künstler:innen die Nacht neu sehen lernen und wie Licht zum entscheidenden Gestaltungsmittel der Moderne werden soll.
Wissen Sie schon, was Sie am 14. Dezember machen? Vermutlich klingt dieser Termin noch weit weg. Doch Sie kennen das: Die Zeit galoppiert, der Kalender füllt sich schneller als gedacht – und schwupps ist das Jahr fast vorbei. Die Dinge, die Ihnen „eigentlich“ wichtig sind, haben mal wieder keinen Platz gefunden. Genau deshalb lohnt es sich, diesen Termin jetzt schon zu buchen. Denn wenn der Jahresendspurt Fahrt aufnimmt, helfen die üblichen Zeitmanagement-Tipps oft wenig: noch eine Liste, noch eine App, noch mehr Disziplin – all das erzeugt häufig mehr Stress, als dass es entlastet. Besonders, wenn Sie zu den vielseitig interessierten, schnell denkenden Menschen gehören und sich Kopf und Kalender schneller füllen, als Ihnen lieb ist. In diesem WebVortrag zeigt Cordula Nussbaum, Spiegel-Bestseller-Autorin und Expertin für kreatives Zeitmanagement, wie Sie Ihren persönlichen Organisationsstil entdecken und Aufgaben so strukturieren, dass es zu Ihnen passt. Sie erfahren, warum klassische To-do-Listen oft scheitern, wie Sie Gedanken sortieren, Prioritäten klären und auch in stressigen Zeiten handlungsfähig bleiben – ohne sich in ein System zu pressen, das Ihnen die Lebensfreude raubt. Grundlage des Vortrags ist ihr Buch „Zeitmanagement für kreative Chaoten“. Darin zeigt Cordula Nussbaum, warum starre Methoden für kreative, vielseitige und empathische Menschen oft nicht funktionieren – und wie Selbstorganisation leichter, individueller und wirksamer wird. Ein Vortrag für Menschen mit vielen Ideen, vielen Aufgaben und dem Wunsch nach mehr Klarheit, Leichtigkeit und einem Alltag, der wieder leichter wird. Mit Q&A.
Zerfall zieht an! Von romantischen Ruinenlandschaften bis zu fotografierten Industriebrachen entfaltet sich eine eigene Ästhetik des Verfalls. Der Vortrag fragt, warum das Unvollständige, Vergangene und Vergessene so wirkungsvoll ist und welche Sehnsüchte sich darin spiegeln.
Skulpturen sind (meist) starr und können doch so voller Bewegung sein. Seit der Antike suchen Künstler:innen Wege, Dynamik im unbeweglichen Material sichtbar zu machen. Der Vortrag zeigt, wie sich Vorstellungen von Körper, Spannung und Bewegung verändern. … bis hin zu Werken, die sich tatsächlich bewegen.
Ihre Glanzzeit hatten die Etrusker zwischen 800 und 450 v. Chr. In dieser Zeit beherrschten sie, ausgehend von der heutigen Toskana, weite Teile Italiens. Noch heute zeugen die prächtigen Nekropolen von ihrem hohen zivilisatorischen Niveau. Zu den bleibenden Leistungen der Etrusker gehört die Gründung der späteren Weltstadt Rom. Der Vortrag liefert auf dem neuesten Stand der historischen und archäologischen Forschung einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt der - trotz vieler Fortschritte in mancher Hinsicht immer noch rätselhaften - ersten Hochkultur in Italien.
Möchten Sie die spannende Technik des MIG-Schweißens erlernen? In unserem dreistündigen Kurs für Anfängerinnen und Anfänger vermitteln wir Ihnen die Grundlagen des Metall-Inertgas-Schweißens (MIG) in einer praxisnahen und sicheren Umgebung. Sie lernen alles Wichtige über die Handhabung der Schweißgeräte, das Einstellen der richtigen Parameter und die korrekte Schweißtechnik. Gemeinsam üben wir erste Schweißnähte und Sie erhalten wertvolle Tipps für den erfolgreichen Einstieg. Egal, ob Sie handwerkliches Geschick entdecken oder Ihre Fähigkeiten erweitern möchten, dieser Kurs bietet Ihnen eine solide Basis, um mit dem MIG-Schweißen sicher durchzustarten. In Kooperation mit der SchaffBar Böblingen.
Viele Strategien führen an der Börse langfristig zum Erfolg: „Value Investing“ à la Warren Buffett, die beliebte Dividendenstrategie, der Schwerpunkte auf die mittelgroßen und kleinere Nebenwerte oder der Fokus auf Qualitätsaktien. Die renommierte Finanzjournalistin und Autorin Jessica Schwarzer stellt die einzelnen Investmentstile vor, nennt Chancen, aber auch Risiken, und zeigt, wie Sie diese Strategie clever kombinieren können.
Der Vortrag befasst sich mit Sprechtexten Nora Gomringers, einer der prominentesten und erfolgreichsten Lyrikerinnen und Performance-Poetinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Dadurch, dass die Personalunion von Textverfasser*in und Textinterpret*in ein zentrales Merkmal der Sprechdichtung ist, wird beinahe unweigerlich das Geschlecht der*des Performenden zu einer Kategorie, die in die Darbietung mit eingeht und die Rezeption mitprägt. Dabei wirkt auch heute noch die bis in die antike Rhetorik zurückgehende Vorstellung nach, dass die öffentlich sprechende, unterhaltende, sich ausdrückende, im Mittelpunkt stehende, Aufmerksamkeit auf sich ziehende Person traditionell männlich ist. An exemplarischen Beispielen wird diskutiert, wie Gomringer, die sich selbst als Feministin versteht, in ihren Texten und Performances Geschlechterrollen thematisiert und inszeniert, mit ihnen spielt und sie in Frage stellt. Zur Vorbereitung wird folgende Literatur empfohlen: Poesiealbum Nr. 358: Nora Gomringer. 2. Aufl. Wilhelmshorst: Märkischer Verlag 2024. Gomringer, Nora: „Laute Frauen“. In: Lautstärke ist weiblich. Texte von 50 Poetry-Slammerinnen. Hg. von Clara Nielsen und Nora Gomringer. Berlin: Satyr 2017. S. 9–14.
Drei Künstler, drei Epochen, drei unterschiedliche Vorstellungen der biblischen Figur des David. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Körperdarstellung, Ausdruck, Bewegung und der gewählte Moment im Kampf gegen Goliath. Ein kompakter Vergleich dreier Meisterwerke der europäischen Skulpturgeschichte.
Nicht jedes Werk strebt nach Perfektion. Skizzen, Fragmente und bewusst Unfertiges eröffnen eigene ästhetische Qualitäten. Von antiken Torsi bis zu modernen Prozessen wird sichtbar, wie das Unvollendete, das non finito, Spannung erzeugt und warum ausgerechnet das Offene und nicht fertige besonders eindringlich wirkt.
Der erste Blick entscheidet - manchmal zu schnell. Wahrnehmung folgt Mustern, Erwartungen und Routinen. Der Vortrag versucht, diese Prozesse sichtbar zu machen und zeigt, wie sich der eigene Blick verändern lässt. Ein Zugang zur Kunst, der weniger Wissen voraussetzt und mehr Aufmerksamkeit verlangt…