Als universelle Sprache verhandeln Haare seit Jahrtausenden soziale, kulturelle und politische Fragen – und bestimmen, wie Menschen sich selbst sehen und gesehen werden. Mit „HAAR – MACHT – LUST“ präsentiert die Kunsthalle München eine thematisch gestaltete, kulturübergreifende Ausstellung, die die vielfältigen Bedeutungen von Kopf- und Körperhaar in den Blick nimmt. Zu sehen sind rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen – aus bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem Prado, dem Louvre und dem Rijksmuseum. Ob lang, kurz oder rasiert, glatt oder gelockt – Haare sind weit mehr als eine Frage des Stils. Sie erzählen von Schönheit und Begehren, von Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Frisuren signalisieren von jeher Status und Zugehörigkeit – ob im Alten Ägypten oder in der heutigen Selbstinszenierung. Zugleich prägt Haar unsere Vorstellungen von Geschlecht und Rolle: Es kann Normen bestätigen, unterlaufen oder wie im Drag bewusst überzeichnen. Unzählige Geschichten erzählen von der Macht des Haars. Und immer wieder setzt Haar ein politisches Statement – als Zeichen von Protest, Identität und Selbstbestimmung, bis hin zur Frage, wer über den eigenen Körper entscheidet. Dieser sinnliche und überraschende Streifzug durch drei Jahrtausende Kunst- und Kulturgeschichte verdeutlicht, welche Wirkmacht das scheinbar Alltägliche entfalten kann. Die Ausstellung ist bis 4. Oktober 2026 in der Kunsthalle München zu sehen. Die Kuratorin Juliane Au gibt in diesem Web-Vortrag einen spannenden Einblick in die Ausstellung und das kuratorische Konzept.
Von Aristoteles über Kant bis zu Adorno und Bourriaud – Theorien über Kunst spiegeln, wie Gesellschaft über Schönheit, Sinn und Zweck von Kunst nachdenkt. Wir gehen den Fragen nach: Was macht etwas zu Kunst? Wer entscheidet über Bedeutung und Wert? Und wie verändern sich diese Perspektiven im digitalen Zeitalter?
Wohnzimmer, Küchen und Schlafzimmer galten lange als komplett unpolitisch. Aber: diese Räume erzählen spannende Geschichte(n) von Rollenbildern, Machtverhältnissen und sozialen Normen. Von bürgerlichen Salons über die Frankfurter Küche bis zu heutigen Wohninszenierungen fragen wir: Was verrät das Private über seine Zeit?
1910 malt Kandinsky das erste abstrakte Bild – ein Skandal. Abstrakte Kunst bedeutete, auf Gegenständlichkeit zu verzichten und neue Ausdrucksformen zu erfinden. Warum faszinierte und provozierte Abstraktion gleichermaßen?
Ein unmittelbarer Beginn, eine verdichtete Handlung, oftmals im Alltag verwurzelt, und ein pointierter Schluss, der die Lesenden zum Nachdenken anregen soll – all das zeichnet eine Kurzgeschichte aus. In dieser Schreibwerkstatt werden wir uns speziell diesem Erzählgenre widmen und die Textsorte anhand von Lesebeispielen genauer analysieren. Mit spielerischen Übungen wollen wir dann aber vor allem unsere eigene Fantasie und Kreativität wecken und uns selbst an einer kleinen Kurzgeschichte probieren. Das Thema ist frei wählbar. Abschluss bildet eine Lesung innerhalb der Gruppe: Wer mag, darf seinen Text vortragen und sich Feedback von der Gruppe einholen.
Welche Melodie singt der Sommerregen? Wie duftet das frische Gras unter meinen Füßen? Wie erlebt die Blaumeise oder die neugierige Biene die sommerliche Natur? Und wie geht es mir, wenn ich mich meinen Naturwahrnehmungen hingebe? Die im Zeitalter der Industrialisierung wurzelnde Schreibtradition des Nature Writing hat sich ganz der genauen, literarischen Erkundung von Natur und Landschaft verschrieben. Von großer Bedeutung ist dabei die (Selbst-)Reflexion des erlebenden Ichs sowie die Beleuchtung des Verhältnisses von Mensch und Umwelt. Wir nehmen uns einen Vormittag Zeit, um die sommerliche Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Zeit, um in uns zu spüren und das Erlebte auf kreative Weise in Worte zu kleiden. Eine kleine Naturmeditation sowie Impulse zu Nature Writing und Kreativem Schreiben helfen uns dabei, uns unserer eigenen Kreativität und Fantasie zu nähern und zu öffnen.
Farbe ist eines der stärksten Ausdrucksmittel der Malerei. Von Goethes Farbenlehre über Seurat und den Pointillismus bis zu Rothkos Farbräumen erkunden wir, wie Farbe emotional wirkt, wissenschaftlich erklärt wird und zu einem eigenständigen Thema der Kunst wird.
Europa steht vor einer zentralen Frage: Wie können wir unsere digitale Zukunft selbst gestalten – statt sie anderen zu überlassen? In diesem Live-Online-Vortrag zeigt Martin Hullin, Director für das Netzwerk für Technologische Resilienz & Souveränität bei der Bertelsmann Stiftung, warum technologische Resilienz und europäische Lösungen nicht nur möglich, sondern entscheidend für die Sicherung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft und stabilen Demokratie sind. Von Open-Source-Initiativen bis zu strategischen Partnerschaften: Erfahren Sie, wie wir gemeinsam eine widerstandsfähige digitale Infrastruktur aufbauen – für mehr Sicherheit, Innovation und Selbstbestimmung.
Die Tier-Maschine-Interaktion (Animal-Machine Interaction) befasst sich mit dem Aufeinandertreffen und dem Miteinander von Tieren und Maschinen – von klassischen Apparaten über Fahr- und Flugzeuge und Landwirtschaftsmaschinen bis hin zu vernetzten, mobilen und autonomen Robotern und KI-Systemen. Im Mittelpunkt stehen Wahrnehmung durch Sensoren bzw. Sinne, Interaktion und Kommunikation zwischen Tier und Maschine sowie die Frage, wie diese Begegnungen technisch, organisatorisch und ethisch so gestaltet werden können, dass Risiken für Tiere reduziert und Potenziale für sie und für Menschen erschlossen werden. In seinem Vortrag gibt Prof. Dr. Oliver Bendel eine Einführung in die Tier-Maschine-Interaktion und beschreibt Prototypen und Projekte. Zudem skizziert er, was in den nächsten zehn Jahren in diesem Forschungsfeld zu erwarten ist.
Fast 20 Jahre lang jagte sie Kunstfälscher und entlarvte angebliche Meisterwerke von Kirchner bis Kandinsky. Mit akribischer Detektivarbeit kommt sie den Fälschern auf die Schliche. Wie kommt ein Picasso in die Tüte und Dali-Zeichnungen unter das Bett? Die ehemalige Kunstfahnderin gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt der Kunstkriminalität.
Savoir-vivre, breite Strände oder intime Buchten, Dünenreiche und Salzmarschen, idyllische Fischerdörfer, pulsierende Städte und an die 500 Weinschlösser rund um Bordeaux: Das bietet die französische Atlantikküste zwischen der Mündung der Loire und den Spitzen der Pyrenäen an der Grenze zu Spanien. Abwechslung ist das Schlüsselwort für die faszinierende Westküste Frankreichs am Atlantik, die sich rund 1000 Kilometer lang von der südlichen Bretagne über das weite Land der Vendée und die Kiefernwälder der Landes bis hin zu den legendären Surferwellen des Baskenlands erstreckt. Entdecken Sie vibrierende Hafenstädte wie Nantes und La Rochelle, tauchen Sie ein in den Charme von Inseln wie Yeu, Ré und Oléron und erleben Sie eine Stunde lang die vielen Facetten dieser beliebten Urlaubsregion bei einem Vortrag mit Hilke Maunder. Die freiberufliche Redakteurin, Buchautorin und Bloggerin, 1961 in Hamburg geboren, kam nach ihrem Anglistikstudium und Volontariat 1989 als Redakteurin zu den Lübecker Nachrichten in Mecklenburg, ging als Korrespondentin nach China, Vietnam, ins Baltikum und nach Australien, arbeitete 1997 für Tony Blair und berichtet seit 2010 aus Frankreich. 2014 wurde sie für ihre Arbeit und ihren Blog „Mein Frankreich“ mit der Médaille de Tourisme ausgezeichnet, 2023 mit dem Gutedelpreis.
Sie verdienen weniger, sie sorgen weniger für das Alter vor, sie bauen weniger Vermögen auf - vor allem Frauen sollten sich stärker um ihre Finanzen kümmern, um Altersarmut zu verhindern und um überhaupt mehr finanzielle Freiheit zu erlangen. Dabei sollten sie die Anlageklasse Aktien nicht ignorieren. Aktien bieten langfristig Renditen von im Schnitt acht Prozent pro Jahr, wenn man ein paar einfache Regeln beherzigt. Und die sind gar nicht so kompliziert - im Gegenteil. Und keine Angst vor Turbulenzen, Korrekturen oder Crash. Die Zeit arbeitet für uns. Nur Mut - es wird sich lohnen.
In ihrem gemeinsamen Buch „Mut tut gut“ verbinden der Soziologieprofessor Norbert Schneider und die Psychiaterin und Psychotherapeutin Maria Bellinger ihre fachlichen Perspektiven zu einer einzigartigen Analyse der gegenwärtigen Kultur des Aufwachsens. Während die Soziologie gesellschaftliche Strukturen, Konstrukte und Erwartungen beleuchtet, fokussiert sich die Psychiatrie und Psychotherapie auf das Individuum und seine psychische Gesundheit und Resilienz. Aus dieser interdisziplinären Auseinandersetzung entsteht ein umfassender Blick auf zentrale Fragen des Aufwachsens in Deutschland: Was bewegt Eltern und Familien heute? Wie verändert sich eine Partnerschaft mit dem ersten Kind? Wo verläuft die Grenze zwischen beschützender Fürsorge und behindernder Ängstlichkeit? Wie begegnen Eltern den Institutionen Kita und Schule? Wie ist die steigende Anzahl diagnostizierter psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu bewerten? Und wie könnte es gelingen, die alltäglichen Krisen nicht als Bedrohung, sondern als Entwicklungschance zu verstehen? Eine Veranstaltung für Eltern, Großeltern, Erzieher:innen, Pädagog:innen und alle, die verstehen möchten, welche gesellschaftlichen und individuellen Einflüsse aktuell das Aufwachsen in Deutschland prägen.
Bevor sich Briefumschläge durchsetzten, wurden Schreiben durch kunstvolle Falt- und Verschlusstechniken gesichert – zum Schutz des Briefgeheimnisses und Ausdruck handwerklicher Raffinesse. Der Vortrag verbindet Postgeschichte, Materialität und historische Beispiele zu einem spannenden Blick auf Kommunikation vor dem digitalen Zeitalter und gibt Einblick in diese fast vergessene Kulturtechnik. In diesem Oktober werden zwei praxisorientierte Webinare angeboten, die diese kunstvolle Technik vermitteln: Letterlocking I: Die Kunst des historischen Brieffaltens Letterlocking II: Historische Briefschlösser – besonders raffinierte Falt- und Verschlussmethoden für geheime (Liebes-)Briefe
Vom römischen Atriumhaus über barocke Gartenachsen bis zu gläsernen Fassaden der Moderne: Architektur trennt nicht nur, sondern verbindet auch. Schon im römischen Atriumhaus wird Innenraum geöffnet: Licht, Luft und Himmel werden bewusst ins Haus geholt. Später inszenieren barocke Gartenachsen fließende Übergänge zwischen Architektur und Landschaft. Während in der westlichen Architektur jedoch trotzdem lange klare Grenzen dominieren, zeigt die japanische Baukunst (etwa im Teehaus) ein offenes Raumverständnis, das Natur, Licht und Material einbezieht. Der Vortrag zeigt, wie sich Raum zunehmend von der Grenze zur Erfahrung wandelt.
Veränderung scheitert selten an Ideen, sondern daran, wie darüber gesprochen wird. In dem Vortrag wird gezeigt, wie Kommunikation Menschen öffnen kann, statt Widerstand zu erzeugen. Auf Grundlage aktueller Forschung wird deutlich, dass gute Argumentation nicht Überzeugung um jeden Preis bedeutet, sondern Dialog ermöglicht, Sinn schafft und Perspektiven verbindet. Es wird erläutert, warum Widerstand häufig ein Kommunikationsproblem ist, wie Sprache Autonomie respektieren kann und weshalb Frames, Identität und Geschichten die Wahrnehmung von Veränderung prägen. Der Vortrag verbindet theoretische Erkenntnisse mit praktischen Impulsen und zeigt Wege zu klarer, offener und respektvoller Kommunikation, die Vertrauen stärkt und Veränderung gemeinsam möglich macht.
Die Klimakrise und im weiteren Sinne die Umweltkrise – wie etwa das Artensterben, Plastikeintrag in die Umwelt oder auch Veränderung der globalen Landflächen – wirken sich spürbar auf unsere mentale Gesundheit aus. Das ist an und für sich schon ungünstig, denn psychisch gesund zu sein kann dazu beitragen, dass wir uns genau für diese überlebensnotwendige Natur und Umwelt – oder besser: unsere Mitwelt – einsetzen. Ein wichtiger Baustein für unser Wohlbefinden ist dabei die Natur selbst. In diesem Vortrag soll es daher darum gehen, die systemischen und vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Natur und Wohlbefinden zu beleuchten. Welche Auswirkungen haben Naturaufenthalte auf unsere Gesundheit? Wie wirkt Natur auf uns, wenn sie nicht mehr so natürlich ist? Kann Natur auch virtuell unser Wohlbefinden beeinflussen? Und steigert unsere Verbundenheit zur Natur auch unsere Bereitschaft, uns für sie einzusetzen? Diese und andere Fragen werden in diesem WebVortrag von Prof. Dr. Gerhard Reese live aus Neuseeland thematisiert und mit der interessierten Zuhörerschaft diskutiert.
Eine nachhaltige Energieerzeugung ist zentral für die Zukunft der Energieversorgung. Wie finden wir eine Lösung, die uns unabhängig von Erdöl und Erdgas machen? Auch das Warten auf Wasserstoff oder E-Fuels schafft eine neue Abhängigkeit. Im Vortrag wird die aktuelle Energielage analysiert und beispielhaft gezeigt, wie die Energiewende geschafft werden kann – zuhause. Wie sieht eine eigene regenerative Energieversorgung aus? Wie macht man das Haus für die Wärmewende fit? Was muss man bei der Wärmepumpe beachten? Was kann jeder Einzelne tun, um die Energie- und Wärmewende durch den Einsatz von regenerativen Energien im Bereich Wohnen und Mobilität zu vollziehen? Der Dozent bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Energiewende mit und teilt als Solarstrom-Pionier bewährte Praxistipps.
Von barocken Gartenanlagen über Museumsrouten bis zu Einkaufszentren: Architektur lenkt! … oft allerdings unbemerkt. Wege, Achsen und Blickrichtungen strukturieren, wie wir uns bewegen und was wir wahrnehmen. Von streng inszenierten Barockgärten bis zu subtil geführten Museumsrouten wird sichtbar, wie Räume zu Choreografien werden und wie Gestaltung Verhalten beeinflussen kann.
Erleben Sie Freude am kreativen Tun! In diesem Kerzenworkshop lernen Sie, wie Sie einzigartige Kerzen selbst herstellen können. Hierfür wird reines Rapswachs verwendet, das ganz ohne Paraffine auskommt. Die Kerzen werden mit Blättern und schönen Blüten dekoriert. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellt zwei Kerzen und einen Anhänger her: Eine wiederverwendbare Stumpenkerze, eine Kerze im Glas und einen einzigartigen Anhänger aus Wachs. Die Ergebnisse können sich sehen lassen - als dekorativer Hingucker auf dem Tisch oder auch als kleines Präsent für Ihre Liebsten.
Unter der Königsdynastie der Achämeniden entwickelte sich Persien im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. zu einer glanzvollen Weltmacht. Auf dem Höhepunkt seiner Bedeutung erstreckte sich das persische Reich vom Mittelmeer bis zum Indus. Dieses Imperium hatte 200 Jahre lang Bestand, bevor es von Alexander dem Großen erobert wurde. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die Perser zur Großmacht wurden und mit welchen Mitteln sie es verstanden, die Herrschaft über so viele Völker dauerhaft zu sichern. Dazu gehörten so unterschiedliche Instrumentarien wie die Herstellung einer reichsweiten Infrastruktur und Toleranz gegenüber fremden Lebensformen. Auch in kultureller Hinsicht gehören die Perser in die erste Riege der antiken Völker. Davon zeugen die Prachtbauten von Persepolis ebenso wie die Errungenschaften in Kunst und Wissenschaften sowie die Religion. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie altpersische Kultur und Geschichte im heutigen Iran gesehen werden.
Pochierte Eier in Rotweinsoße, ein Keks, der seit 1862 nicht krümelt, und Weinberge, deren Parzellen die UNESCO zum Welterbe erklärte: Burgund ist Frankreichs Schlemmerreich – und viel mehr als Grands Crus und Boeuf Bourguignon. Die Journalistin, Buchautorin und Bloggerin Hilke Maunder kennt diese Facetten wie kaum eine andere – und lädt zu einer kulinarischen Landpartie durch La Bourgogne ein. Monatelang bereiste Hilke Maunder Burgund für ihr gleichnamiges Reisekochbuch, traf Gemüsebauern und Winzer, Geflügelzüchter und engagierte Köche. Ihren Vortrag bestückt sie mit eigenen Fotos und Eindrücken – und führt das Publikum an Orte und zu Menschen, die in keinem Reiseführer stehen. Für ihre Arbeit wurde Hilke Maunder im Jahr 2014 die Médaille de Tourisme der Republik Frankreich ausgezeichnet. Ihr Kulinarikführer und Kochbuch Burgund stellt das Schlemmerparadies mit 80 Rezepten, Produzentenportraits und kulinarischen Entdeckungstipps vor.
Wenn von Fußball die Rede ist, geht die Assoziation bei vielen zunächst zu "kickenden Männern". Warum das so ist, dafür gibt es historische Gründe ebenso wie die, dass an bestimmten Erzählungen festgehalten wird. Aber wieso haben sich der Fußball der Männer und der Frauen eigentlich so unterschiedlich entwickelt? Warum sind verantwortliche Positionen in diesem Sport bis heute überwiegend männlich besetzt – vielfach auch im Fußball der Frauen? Wie unterscheiden sich Fankurven? Darum geht es im Vortrag ebenso wie um den Einfluss von Fußball auf (Stadt-)Gesellschaft und umgekehrt.
Dieser Vortrag spannt einen inhaltlichen Bogen von der Stilllebenmalerei des Barock bis zur revolutionären Gestaltung der „Frankfurter Küche“. Essen ist nie nur Nahrungsaufnahme. Von opulenten Stillleben bis zur funktionalen Moderne zeigt sich die Tafel als Ort sozialer Ordnung, Macht und Inszenierung. Der Vortrag verbindet Kunst und Design und macht sichtbar, wie sich gesellschaftliche Werte im scheinbar Alltäglichen spiegeln.
Welche Farbe hat das Universum? Wer an das All denkt, stellt sich unendliche schwarze Weiten vor. Tatsächlich ist der Weltraum ein unvorstellbar buntes Kaleidoskop. Dem menschlichen Auge bleibt dieser kosmische Regenbogen allerdings verborgen — um ihn sichtbar zu machen, braucht es ausgeklügelte Teleskope und die Augen der Astronomie. Florian Freistetter weiß, wie man sie scharfstellt! Er nimmt uns mit auf eine wilde Reise durch grüne Galaxien, zu orangen Zwergen und mitten hinein in die Farbwirbel schwarzer Löcher. Was verraten violette Planeten über den Ursprung des Lebens? Warum haben rote Planeten die Menschen immer wieder zu Mythen und Geschichten inspiriert? Und was hat das Universum mit Latte Macchiato zu tun? Die bunteste Geschichte des Alls seit 13,8 Milliarden Jahren!
Möchten Sie die spannende Technik des MIG-Schweißens erlernen? In unserem dreistündigen Kurs für Anfängerinnen und Anfänger vermitteln wir Ihnen die Grundlagen des Metall-Inertgas-Schweißens (MIG) in einer praxisnahen und sicheren Umgebung. Sie lernen alles Wichtige über die Handhabung der Schweißgeräte, das Einstellen der richtigen Parameter und die korrekte Schweißtechnik. Gemeinsam üben wir erste Schweißnähte und Sie erhalten wertvolle Tipps für den erfolgreichen Einstieg. Egal, ob Sie handwerkliches Geschick entdecken oder Ihre Fähigkeiten erweitern möchten, dieser Kurs bietet Ihnen eine solide Basis, um mit dem MIG-Schweißen sicher durchzustarten. In Kooperation mit der SchaffBar Böblingen.
Die Börse ist kein Buch mit sieben Siegeln. Wer in Aktien investieren möchte, braucht auch kein BWL- oder VWL-Studium. Ein paar Basics und die recht einfachen „goldenen Regeln der erfolgreichen Geldanlage“ genügen, um an der Börse zu starten. In diesem Kurs lernen Sie die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge. Sie erfahren, wie Sie Ihren Anlegertyp bestimmen und welche Anlagestrategie zu Ihnen passt. Ob Sparplan oder Einmalanlage - Ihrem Start an der Börse dürfte nach diesem Kurs nichts mehr im Wege stehen!
K-Pop: Wie wurde koreanische Popmusik zum Spielplatz für die Jugend weltweit? Seit "Gangnam Style" von Psy im Jahr 2012 begann K-Pop weltweit an Popularität zu gewinnen. Viele Menschen fragen sich nach wie vor, wie koreanische Popmusik in anderen Kulturkreisen so beliebt werden und Fandoms bilden konnte. Auch wenn sich dieses Phänomen nicht auf einen einzigen Grund reduzieren lässt, liegt ein entscheidender Faktor in seinem partizipativen Charakter. Dieser Vortrag bietet eine Einführung in das Phänomen K-Pop und richtet den Fokus insbesondere auf die partizipative Kultur, um zu erklären, wie es K-Pop gelungen ist, junge Menschen auf der ganzen Welt anzusprechen.
KI ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Die entscheidende Frage ist nicht mehr ob, sondern wie gut man mit KI arbeitet. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer klar kommuniziert, bekommt brauchbare Ergebnisse. Wer ins Blaue prompted, bekommt Durchschnitt. Und hier hat sich etwas Grundlegendes verändert: Neben Prompting gibt es inzwischen Skills - eine neue Art, KI effizient zu nutzen. Statt jeden Prompt neu zu formulieren, lassen sich wiederkehrende Aufgaben in strukturierte Anweisungen verpacken, die die KI bei Bedarf selbst aktiviert. Das spart Zeit, sorgt für konsistente Ergebnisse und verändert, wie man mit KI arbeitet. Geeignet für alle, die KI nicht nur ausprobieren, sondern verstehen und gezielt einsetzen wollen, egal ob am Anfang oder schon mittendrin.
Wie verändert sich Kommunikation in einer zunehmend komplexen und dynamischen Arbeitswelt? Und welche Rolle spielen dabei weibliche Stärken? In diesem WebVortrag geht es um moderne Formen der Kommunikation, die auf Empathie, Klarheit und Verbindung setzen: Kompetenzen, die im Kontext von Female Leadership immer wichtiger werden. Die Teilnehmerinnen erhalten praxisnahe Impulse, wie sie ihre kommunikativen Fähigkeiten gezielt einsetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und ihre Führungsrolle authentisch und wirksam gestalten können. Katharina Pommer ist Psychologin und Hochschuldozentin in Rechtspsychologie und Forensik. Sie promoviert derzeit in Psychologie zum Thema: Manipulationsstrategien hochstrittiger Eltern, ist Mutter von fünf Kindern, Autorin und seit 20 Jahren Unternehmerin.
Wie hat sich die monumentale Wandgestaltung von antiken Wandmalereien über barocke Deckenfresken bis hin zur digitalen Projektion gewandelt? Wände sind mehr als Begrenzung - sie werden zu Bildträgern. Von illusionistischen Fresken bis zu immersiven Projektionen zeigt sich, wie Räume durch Bilder erweitert und transformiert werden. Der Vortrag verfolgt, wie sich Techniken verändern und mit ihnen die Art, wie Geschichten im Raum erzählt werden.
Ideologien der Ungleichheit bilden den Kern rechtsextremer Ideologien. Die extreme Rechte konstruiert auf der Basis zugeschriebener Eigenschaften wie Herkunft oder Geschlecht Unterschiede und Identitäten. Die „Anderen“ werden dabei systematisch abgewertet und für wahrgenommene Missstände verantwortlich gemacht. Und sie werden bekämpft - verbal und zum Teil auch körperlich. Vorurteile und Stereotype sind ebenso wie Ideologien der extremen Rechten in unserer Gesellschaft verankert, wie neuere Untersuchungen zeigen. Die extreme Rechte greift diese auf, radikalisiert sie und versucht daraus politisches Kapital zu schlagen. Im Vortrag werden Ideologien, Einstellungsmuster und diskursive Strategien der extremen Rechten näher beleuchtet und es wird aufgezeigt, wie diese zu einer Radikalisierung der Gesellschaft beitragen.
Mach den Werkzeugführerschein, wenn du wissen willst: wie unterscheiden sich verschiedene Bohrwerkzeuge (Akkubohrer, Akkuschrauber, Bohrmaschine, Bohrhammer...) wie setze ich welche Maschinen ein und wie erkenne ich den richtigen Bohrer wie benutze ich welches Werkzeug (Zangen, Sägen, Schraubenschlüssel...) Nagel, Schraube, Dübel & Co und wann ist welche Befestigung am besten. Endlich Klarheit im Chaos der Befestigungstechnik! Nach dem theoretischen ersten Teil folgt ein ausführlicher Praxisteil, wo jede Teilnehmerin an unterschiedlichen Arbeitsplätzen verschiedene Werkzeuge und Maschinen ausprobieren kann. Nach dem Seminar ist jede Teilnehmerin in der Lage, frei, unabhängig, selbstständig und fachgerecht mit den wichtigsten Maschinen und Werkzeugen umzugehen und mit einer „alla carte“ angepassten Werkzeugkiste sicher in den eigenen vier Wänden arbeiten zu können. Dieser Kurs schafft einen wertungsfreien Lernraum für alle Frauen, die bisher wenig Berührung mit Werkzeugen und Maschinen hatten. Es sind keine Grundkenntnisse erforderlich. Werkzeug und Maschinen werden von der Dozentin gestellt.
Aus Massivholz wird mit Hilfe einfacher Elektrowerkzeuge ein zusammenklappbarer Blumentisch 29 cm x 27 cm (Höhe 38 cm) hergestellt. Der Kurs vermittelt die notwendigen Kenntnisse im Umgang mit der Pendelstichsäge, Bohrmaschine und Akkuschrauber, typische Arbeitsgänge wie exaktes Zuschneiden, Dübeln und Verschrauben, fachgerechtes Schleifen und Tipps zur Oberflächenbehandlung. Alle Arbeitsschritte werden ausführlich erklärt, es sind keine Grundkenntnisse nötig! Sie lernen die entsprechenden Maschinen fachgerecht zu handhaben und nehmen am Ende des Kurses ihr Möbelstück fertig montiert mit nach Hause. Für die Pause (60 Min.) bitte ein Vesper und Getränke mitbringen.
Risikostreuung ist das oberste Gebot der erfolgreichen Geldanlage an der Börse. Wer nur auf einige wenige Aktien oder auch Anleihen setzt, geht ein viel zu großes Risiko ein. Wer aber auf Dutzende, Hunderte oder gar Tausende Wertpapiere setzt, streut sein Risiko. Je breiter, desto besser. Börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) und aktiv gemanagte Investmentfonds sind gute Anlagevehikel für diese Risikostreuung. Wie findet man die passenden? Was gilt es zu beachten? Welche Vor- und Nachteile haben ETFs und Fonds? Und warum sind Sparpläne ein guter Einstieg, aber auch langfristig eine ziemlich gute Idee? Antworten auf diese Frage liefert die renommierte Finanzjournalistin und Autorin Jessica Schwarzer.
Mit der Industrialisierung verändert sich das Tempo der Welt. Neue Verkehrsmittel und technische Entwicklungen lassen Bewegung und Geschwindigkeit zu zentralen Themen werden. Der Vortrag zeigt, wie sich diese Erfahrung in Kunst und Fotografie niederschlägt und wie traditionelle Bildformen und Techniken ins Wanken geraten!
Fragen Sie sich manchmal: Werde ich bis zur Rente gesund genug bleiben, um meinen Job zu machen? Viele treibt diese Frage um. In diesem interaktiven Vortrag erfahren Sie: Was die Arbeitsforschung über gesundes Älterwerden im Beruf und langfristige Arbeitsfähigkeit weiß und wie wir diese Erkenntnisse im ganz normalen Berufsalltag leicht umsetzen können. Sie hören, was sich mit dem Alter in Bezug auf unser Gedächtnis, unsere Leistungskraft und andere beruflich relevante Fähigkeiten tatsächlich verändert und was nicht. Sie erfahren, wie Sie mit den Veränderungen, die wir gemeinhin als „Verlust“ empfinden geschickt umgehen. Sie hören auch, welche dieser Veränderungen ein Gewinn sind und erkennen Ihre ganz persönlichen Gewinne des Älterwerdens im Beruf. Sie erfahren, was Menschen mit 50+, die sich auch nach 20, 30 und mehr Jahren im Beruf noch wohl fühlen, konkret dafür getan haben.
Dieses Gemälde ist eines der berühmtesten politischen Bilder der Kunstgeschichte. Im Zentrum steht die Frage, wie Jacques-Louis David sein Werk gezielt zur Heroisierung und ideologischen Inszenierung einsetzte. Anhand von Bildaufbau, Symbolik und historischem Kontext wird gezeigt, wie aus einem politischen Mord ein ikonisches Märtyrerbild der Französischen Revolution werden konnte.
Aktuell häufen sich in unserer Gesellschaft zwei problematische Verhaltensweisen: Zum einen die Tendenz, die offene Auseinandersetzung zu vermeiden und zum anderen einen Hang zur offenen Feindseligkeit gegenüber Andersdenkenden. Doch wie gelingt es uns, in einen empathischen Austausch zu kommen? Ein Austausch, in dem wir unsere Meinung klar vertreten ohne zwischenmenschliche Brücken einzureißen? Damit wir andere Menschen überzeugen, aber auch selbst dazulernen. Damit unsere Gesellschaft es schafft, ihre Konflikte offen auszutragen und dadurch zusammenzufinden.
Kaum eine Woche vergeht ohne Pressemeldung über digitale Angriffe auf IT-Systeme - mitunter mit drastischen Schäden und Folgen. Neben Unternehmen und staatlichen Akteuren werden häufig aber auch Privatpersonen zum Ziel von digitalen Angriffen. Wer sich effektiv davor schützen möchte, muss die Arbeitsweise von Hackern kennen. Um Zuhörer ganz ohne technische Vorkenntnisse zu sensibilisieren, zeigt dieser Web-Vortrag typische Einfallstore für Hacker in Ihr Privatleben und veranschaulicht Angriffe, die im Alltag jeden von uns treffen könnten. Dabei werden Fragen beleuchtet wie: Kann ein Hacker mein Passwort knacken? Was ist überhaupt ein starkes Passwort? Wie können Hacker moderne KI-Systeme angreifen? Suchmaschinen als Werkzeug für Hacker - Sind auch meine Daten betroffen und wie kann ich mich und meine Daten schützen?