Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass der Stress im Job überhand nimmt? Schlafprobleme, Nackenschmerzen oder Reizbarkeit können erste Anzeichen dafür sein, dass der Stress an Ihrer Gesundheit nagt. Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie Sie erste Anzeichen von Stress bedingter Erschöpfung erkennen - und was Sie konkret tun können, um wieder in Balance zu kommen und den Stresspegel zu reduzieren. Guter Stress, schlechter Stress – Warum Stress motiviert und Dauerstress krank macht. Die Erschöpfungsspirale: Warum psychische Erschöpfung bis hin zum Burnout heute ein sehr weit verbreitetes Problem ist – und besonders häufig die engagierten Beschäftigten trifft. Exkurs: Bin ich in Balance? – Prüfen Sie selbst, ob Ihr persönlicher Energiehaushalt noch im Gleichgewicht oder überlastet ist. Praxistipps – Erste Schritte aus der Stress-Spirale. Welche Stellschrauben zur Stressprävention liegen in der Macht (und Verantwortung) des Einzelnen und wo ist die Führungskraft gefragt. Transfer in den Alltag: Welche kleine Veränderung könnte ich sofort umsetzen?
Manche Städte sind mehr als nur Orte – sie sind Symbole für ganze Epochen. Athen steht für Demokratie, Florenz für die Renaissance, Paris für die Moderne, Berlin für Brüche und Neubeginn, New York für Avantgarde und Geschwindigkeit. Wir fragen: Wie prägen Städte Geschichte – und wie inszenieren sie sich selbst als Weltbühne?
Serviceroboter haben sich als Reinigungs-, Transport- und Sicherheitsroboter verbreitet. Als Saug- und Wischroboter sind sie im Haushalt, am Flughafen und auf der Hotelanlage anzutreffen. Als Transportroboter fahren sie in Fabrikgebäuden und Lagerhallen umher, verkehren im Restaurant zwischen Buffet und Küche oder bringen in Städten die Bestellungen zum Kunden. Als Sicherheitsroboter bewachen sie Betriebsgelände und Gleisanlagen. In der Form sozialer Roboter beraten und bedienen sie uns in Shopping Malls oder unterhalten unsere Kinder, während wir einkaufen. Vor der Tür stehen universelle Roboter, menschenähnliche Maschinen, die morgens in Produktion und Logistik helfen, nachmittags den Garten umgraben und abends mit uns Tennis spielen. Mehr und mehr spielt künstliche Intelligenz eine Rolle. Sie ermöglicht es den Robotern, zu sprechen, ihre Umwelt wahrzunehmen und darin zu agieren und zu reagieren. Die Auswirkungen auf das Berufsleben sind gravierend. Der Vortrag stellt Anwendungsfälle vor, ordnet sie aus technischer und ethischer Perspektive ein und wirft einen Blick in die Zukunft.
Deutschem Hip-Hop und vor allem deutschem Rap wird oft eine Überbetonung toxischer Männlichkeit nachgesagt. Warum ist das so? Koloniale Erfahrungen und Postkoloniale Strukturen spielen dabei eine wichtige Rolle, nicht nur im US-amerikanischen Rap, sondern gerade auch im deutschen Rap. Vorurteile und Stereotypen, die der Überlegenheitskonstruktion der Kolonisatoren gedient haben, werden nach wie vor reproduziert. Warum passiert das und was für einen Zweck erfüllt das gerade im deutschen Rap? Eben diese Fragen sollen im Vortrag geklärt werden.
Fotografie, Film und digitale Medien stellten die Malerei immer wieder infrage und es wurde sogar schon ihr Ende erklärt. Trotzdem ist sie nie verschwunden. Wir untersuchen, warum Malerei totgesagt wurde, wie sie sich neu erfand und warum sie bis heute relevant bleibt.
Die Surrealisten suchten Zugang zum Traumhaften, Mythischen und Verdrängten. Von Dalí bis Tanguy: Wie verbinden sich psychologische Theorien, Poesie und bildende Kunst?
Ob im antiken Theater, auf barocken Plätzen oder in modernen Metropolen – Städte inszenieren Gemeinschaft, Macht und Identität. Wie prägt Architektur das Miteinander im öffentlichen Raum?
Licht ist mehr als Beleuchtung: es ist Gestaltungsmittel, Symbol und Stimmungsträger. Von gotischen Kathedralen über barocke Lichtdramaturgien bis zu moderner Museumsarchitektur und Lichtkunst: Wir untersuchen, wie Licht Räume formt, Bedeutungen erzeugt und unsere Wahrnehmung lenkt.
Von Aristoteles über Kant bis zu Adorno und Bourriaud – Theorien über Kunst spiegeln, wie Gesellschaft über Schönheit, Sinn und Zweck von Kunst nachdenkt. Wir gehen den Fragen nach: Was macht etwas zu Kunst? Wer entscheidet über Bedeutung und Wert? Und wie verändern sich diese Perspektiven im digitalen Zeitalter?
Wohnzimmer, Küchen und Schlafzimmer galten lange als komplett unpolitisch. Aber: diese Räume erzählen spannende Geschichte(n) von Rollenbildern, Machtverhältnissen und sozialen Normen. Von bürgerlichen Salons über die Frankfurter Küche bis zu heutigen Wohninszenierungen fragen wir: Was verrät das Private über seine Zeit?
1910 malt Kandinsky das erste abstrakte Bild – ein Skandal. Abstrakte Kunst bedeutete, auf Gegenständlichkeit zu verzichten und neue Ausdrucksformen zu erfinden. Warum faszinierte und provozierte Abstraktion gleichermaßen?
Ein unmittelbarer Beginn, eine verdichtete Handlung, oftmals im Alltag verwurzelt, und ein pointierter Schluss, der die Lesenden zum Nachdenken anregen soll – all das zeichnet eine Kurzgeschichte aus. In dieser Schreibwerkstatt werden wir uns speziell diesem Erzählgenre widmen und die Textsorte anhand von Lesebeispielen genauer analysieren. Mit spielerischen Übungen wollen wir dann aber vor allem unsere eigene Fantasie und Kreativität wecken und uns selbst an einer kleinen Kurzgeschichte probieren. Das Thema ist frei wählbar. Abschluss bildet eine Lesung innerhalb der Gruppe: Wer mag, darf seinen Text vortragen und sich Feedback von der Gruppe einholen.
Welche Melodie singt der Sommerregen? Wie duftet das frische Gras unter meinen Füßen? Wie erlebt die Blaumeise oder die neugierige Biene die sommerliche Natur? Und wie geht es mir, wenn ich mich meinen Naturwahrnehmungen hingebe? Die im Zeitalter der Industrialisierung wurzelnde Schreibtradition des Nature Writing hat sich ganz der genauen, literarischen Erkundung von Natur und Landschaft verschrieben. Von großer Bedeutung ist dabei die (Selbst-)Reflexion des erlebenden Ichs sowie die Beleuchtung des Verhältnisses von Mensch und Umwelt. Wir nehmen uns einen Vormittag Zeit, um die sommerliche Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Zeit, um in uns zu spüren und das Erlebte auf kreative Weise in Worte zu kleiden. Eine kleine Naturmeditation sowie Impulse zu Nature Writing und Kreativem Schreiben helfen uns dabei, uns unserer eigenen Kreativität und Fantasie zu nähern und zu öffnen.
Farbe ist eines der stärksten Ausdrucksmittel der Malerei. Von Goethes Farbenlehre über Seurat und den Pointillismus bis zu Rothkos Farbräumen erkunden wir, wie Farbe emotional wirkt, wissenschaftlich erklärt wird und zu einem eigenständigen Thema der Kunst wird.