Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Kunst und entdecken Sie, wie kreative Werke entstehen! Bei diesem Atelierbesuch öffnen wir die Türen zu einem besonderen Kunstschaffenden und erhalten exklusive Einblicke in den künstlerischen Prozess, die Arbeitsweise und die Inspiration hinter den Werken. Charakteristisch für das Werk des Künstlers und Livemalers Mark Krause sind stimmungsvolle Aktdarstellungen, Porträt- und Gruppenbilder und die publikumswirksamen Livemalerei-Auftritte zu Musik. Dazu kommen die malerischen Themen: Wasser, Strand und Meer. Auf seinen jährlichen Reisen zu den kanarischen Inseln, ans Schwarze Meer oder beim Besuch der heimischen Seen entstehen helle, farbenfrohe Bilder, die der Künstler unterwegs anlegt und im Atelier vollendet. Im Tübinger Atelier kann nun nachvollzogen werden, wie Bilder für die virtuos inszenierten Mal-Performances vorbereitet und für seine Ausstellungstätigkeit fertiggestellt werden. Dabei arbeitet Krause mit eigens hergestellten Werkzeugen und ist auch bei seiner Auswahl der Malmaterialien erfinderisch. Seine Kunst lebt von den Begegnungen mit den Menschen, Situationen und der Musik. Mark Krause in seinem Atelier zu erleben, heißt einem Geschichtenerzähler zu begegnen. Die Führung ist nicht barrierefrei.
Michelangelo Buonarroti: Ein Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter - Michelangelo war nicht nur ein Meister auf jedem dieser Gebiete, sondern auch ein Mensch, der selbst die Vorstellung von der Kunst verändert hatte. David, Pieta, Sixtinische Kapelle, Petersdom im Vatikan - hinter der Arbeit an diesen und anderen Werken stecken viele Gefühle, Anstrengungen, Hoffnungen und Überwindungen. Und eine ganze Epoche. Denn Michelangelo schuf seine Werke nicht der Schönheit wegen, sondern im Streben nach einer Erkenntnis, nach der Wahrheit, die er erfassbar hielt. Darüber und über andere wichtige Dinge im Zusammenhang mit dem Leben und Werk Michelangelos sprechen wir während des Vortrags. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die Surrealisten suchten Zugang zum Traumhaften, Mythischen und Verdrängten. Von Dalí bis Tanguy: Wie verbinden sich psychologische Theorien, Poesie und bildende Kunst?
Im 17. und 18. Jahrhundert war es das wertvolle weiß-blaue Porzellan, das in den Niederlanden, aber auch in die europäischen Herrscherhäuser seinen Weg als Chinoiserien fand. So ließ August der Starke sein ab 1720 errichtetes Schloß Pillnitz vollständig in diesem Stil er- und einrichten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlor sich die Faszination auch durch die Öffnung der Häfen Ostasiens. Aber mit und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sollte die jahrhundertealte Formensprache in Architektur, Schrift und Malerei sowie die zen-buddhistische Geisteslehre vor allem für deutsche abstrakte Künstler Halt und Orientierung geben. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die Entwicklungsgeschichte des Impressionismus vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Lebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum dieses Vortrags. Dieses Seminar macht Sie anhand von Bildern und Texten mit der Entwicklungsgeschichte der impressionistischen Malerei, vor allem aber auch mit dem Zeitkolorit des literarischen und gesellschaftlichen Lebens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vertraut. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
In diesem Jahr jährt sich der 100. Todestag von Claude Monet am 5. Dezember 1926. Monets Ölgemälde sind bis heute überall zu sehen, Ausstellungen seiner Bilder Garanten für einen Publikumserfolg und auch sein Garten in Giverny zieht jedes Jahr bis zu 700.000 Besucher an. Was macht diesen Reiz an seiner Kunst bis heute aus? Dieser Frage wollen wir uns im Vortrag stellen und sein Wirken bis heute genauer betrachten. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Von Aristoteles über Kant bis zu Adorno und Bourriaud – Theorien über Kunst spiegeln, wie Gesellschaft über Schönheit, Sinn und Zweck von Kunst nachdenkt. Wir gehen den Fragen nach: Was macht etwas zu Kunst? Wer entscheidet über Bedeutung und Wert? Und wie verändern sich diese Perspektiven im digitalen Zeitalter?
1910 malt Kandinsky das erste abstrakte Bild – ein Skandal. Abstrakte Kunst bedeutete, auf Gegenständlichkeit zu verzichten und neue Ausdrucksformen zu erfinden. Warum faszinierte und provozierte Abstraktion gleichermaßen?
Um 1850 widmete sich die Malerei und Bildhauerei nicht mehr nur bedeutenden Themen und Gestalten - nun wurden einfache arbeitende Menschen zu Motiven. Die mit der Industrialisierung aufkommenden neuen Materialien wie die Ölfarben aus der Tube, Pinsel verschiedener Breiten und kleinere Leinwände waren ideal, um sie direkt im Freien zu verwenden. Im ausgehenden 19. Jahrhundert hinterfragten Künstler wie Arnold Böcklin ihre Zeit, indem sie Themen nicht mehr für in sich geschlossene Bilderzählungen nutzen, sondern Geheimnisvoll-Verborgenes anklingen ließen. Und neben der inhaltlichen Aufladung sorgte kurz vor 1900 dann der Jugendstil für eine Aufwertung der handwerklichen Qualität. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
"Worpswede, Worpswede, Worpswede! Versunkene-Glocke-Stimmung! Birken, Birken, Kiefern und alte Weiden. Schönes braunes Moor, köstliches Braun! Die Kanäle mit den schwarzen Spiegelungen, asphaltschwarz. Die Hamme mit ihren schwarzen Segeln, es ist ein Wunderland, ein Götterland...!" Mit diesen Worten preist Paula Modersohn-Becker das am Rande des Teufelsmoors gelegene Künstlerdorf Worpswede. Hier hat sie zusammen mit Fritz Mackensen, Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, Hans am Ende, Clara Rilke-Westhoff u.a. gearbeitet. Prägend für ihr Schaffen wurden aber auch ihre Aufenthalte in der Kunstmetropole Paris, wo sie die künstlerische Avantgarde für sich entdeckte: Rodin, Cézanne, Gauguin... Der Vortrag stellt Ihnen die künstlerische Entwicklung Paula Modersohn-Beckers vor und beleuchtet anhand ausgewählter Texte auch ihre Begegnung mit dem Dichter Rainer Maria Rilke. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Nach einem Begrüßungssecco führt die Tour von der Stuttgarter Weinlage "Obere Mönchhalde" mit tollem Rundumblick durch den Weinberg bis zur "Unteren Mönchhalde" mit seinen beeindruckenden Weinbergsmauern und einer ehemaligen Kelter. Der Weg in die Stadt führt über eine Staffel zum Kriegsbergturm, dem chinesischen Garten und dem Postdörfle. Die Wanderung endet in der Vinothek in der Breite Str. (Fahrt mit Bus, zusätzliches VVS-Ticket erforderlich). Bei einer Brezel werden zwei Stuttgarter Weine verkostet. Preis inklusive 1 x Secco, 3 x Wein, Wasser und Brezel.
Ein unbekannter Park zwischen Stuttgart-West und Heslach bietet verwunschene Ecken, interessante Kulturgeschichte und ein "verzaubertes" Freilichtmuseum in einem Garten der Renaissance mit vielen Skulpturen und Resten von berühmten Gebäuden der Stuttgarter Geschichte. Hier befand sich auch die im 19. Jahrhundert berühmte "Silberburg" und ein Weinberg der Stadt Stuttgart. Der Chemiefabrikant und Inhaber der BASF in den 1870er Jahren, Gustav Siegle, baute sich seine pompöse Villa, von der nur noch der rätselhafte Athene-Brunnen zeugt. Die Villa Gemmingen, heute im Besitz der Freifrau von Tessin, zeigt sich aber weiterhin in ihrer ganzen Pracht. Im Lapidarium, einem Freilichtmuseum der Stadt Stuttgart, gibt es zum Abschluss noch eine zusätzliche Führung (im Preis inbegriffen).