Kurse nach Themen
Mit schnörkelloser Schlichtheit und natürlichen Materialien prägten Architekten und Gestalter wie der Finne Alvar Aalto (1898-1976) und die Dänen Hans J. Wegner (1914-2007) und Arne Jacobsen (1902-1971) nicht nur den Einrichtungsgeschmack der Moderne: In den 1930er bis -60er Jahren wurden sie mit ihren organischen Formen und ihrem ganzheitlichem Ansatz zu 'Vätern' des modernen nordischen Designs. Vorgestellt werden die bedeutendsten Schöpfungen, wie etwa Aaltos im Jahr 1937 erstmals präsentierte wellenförmig-gestaltete Vase, eine 'Ikone' skandinavischen Designs, die berühmten Stuhldesigns Wegners und Jacobsens sowie dessen Lampenentwürfe für Louis Poulsen. Trotz ihrer zeittypischen Merkmale veranschaulichen sie Innovation und besitzen Vorbildcharakter bis und gerade in unsere heutige Zeit hinein. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Das zweitälteste Theatergebäude Stuttgarts öffnet seine Türen und lässt Sie hinter die Kulissen blicken. Sie bekommen einen Einblick in die Produktionsabläufe und Hintergründe der Theaterarbeit. Wir führen Sie in die Garderoben, die Maske, den Fundus und natürlich über die Bühne, so können Sie die "Bretter, die die Welt bedeuten" wirklich einmal ganz aus der Nähe sehen. Die Dramaturgin am Alten Schauspielhaus informiert Sie außerdem über die abwechslungsreiche Geschichte des Hauses und gibt eine kurze Einführung in die Veranstaltung, die Sie abends besuchen werden: Am Abend (19.30 Uhr) sehen Sie „Nathan der Weise“, ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing. Gottfried Breitfuß spielt Nathan der Weise in dem Drama über die Gleichheit der Menschen und die Gleichberechtigung der großen Weltreligionen. Zur Zeit der Kreuzzüge treffen in Jerusalem Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinander. Dort lebt der wohlhabende jüdische Kaufmann Nathan, der für seine Klugheit geschätzt wird. Auf die hintersinnige Frage des Sultans, welche die wahre Religion sei, gelingt Nathan mit seiner berühmt gewordenen Ringparabel ein bewegendes Plädoyer für das gleichberechtigte Nebeneinander der Religionen.
Die Welt kennt Ronnie Wood als Gitarrist der Rolling Stones – doch lange bevor er die Bühnen der Welt betrat, war er Künstler. Nach seinem Kunststudium hielt er die Leidenschaft fürs Malen sein Leben lang aufrecht, parallel zu einer der größten Karrieren der Rockgeschichte. Die Ausstellung "Ronnie Wood. The Artist" im Neuen Kunstmuseum Tübingen zeigt eine andere Seite dieses außergewöhnlichen Mannes: Werke, in denen er sich mit den Alten Meistern auseinandersetzt – darunter Delacroix, Rembrandt und El Greco – und ihre Bildwelten in seiner ganz eigenen Handschrift neu interpretiert. Daneben präsentiert er Hommagen an die Ikonen der Rock- und Popmusik: von Elvis Presley bis Amy Winehouse. Das Neue Kunstmuseum Tübingen, das im Frühjahr 2025 eröffnete, schafft einen neuen Zugang zur Kunst und ist auch als Gebäude ein architektonisches Highlight. An diesem Abend haben Sie die exklusive Gelegenheit, die Ausstellung in einer Sonderführung außerhalb der Öffnungszeiten des Museums zu erleben.
Zum 50-jährigen Bestehen präsentieren die „Mittwochsmaler“ eine Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten. Seit fünf Jahrzehnten steht die Gruppe unter der Leitung von Joachim Kupke für kreatives, eigenständiges Arbeiten und die Freude an der Kunst. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungen im Gebäude der vhs geben den Teilnehmenden der Kunstkurse die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Ein Teil der vielfältigen Kunstwerke der Teilnehmenden wird nun in einer Ausstellung im Gustav-Heinemann-Haus zu sehen sein. Die vhs lädt an der Vernissage zu einem kleinen Stehempfang und freut sich auf Ihr Kommen.
Als Sherlock Holmes 1893 den literarischen Tod starb, gab es wütende Proteste von seinen zahlreichen Fans. Schließlich lenkte Sir Arthur Conan Doyle ein und erweckte den Meisterdetektiv aus der Londoner Baker Street 221b wieder zum Leben. Noch über hundert Jahre später kennt jeder Sherlock Holmes. Weit weniger bekannt ist der geistige Vater des berühmten Detektivs. Dabei war das Leben des britischen Autors und Arztes mindestens so abenteuerlich wie die Kriminalfälle seines meisterhaften Ermittlers. Dies beleuchtet dieser ca. 90-minütige Literaturvortrag zu Leben und Werk von Sir Arthur Conan Doyle. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die spannende Geisterführung zu Stiftskirche, Altem Schloss, Altem Waisenhaus und Bohnenviertel erzählt von unheimlichen Begegnungen mit geisternden Mönchen, einem kopflosen Reiter und zwei Schattengestalten, die noch heute bei Morgengrauen zu sehen sind. Neben den Sagen wird aber auch erklärt, wann die Stiftskirche evangelisch wurde, woher das Bohnenviertel seinen Namen hat, wann der letzte württembergische König abdankte, wie es früher auf Friedhöfen zuging - und vieles mehr!
K-Pop: Wie wurde koreanische Popmusik zum Spielplatz für die Jugend weltweit? Seit "Gangnam Style" von Psy im Jahr 2012 begann K-Pop weltweit an Popularität zu gewinnen. Viele Menschen fragen sich nach wie vor, wie koreanische Popmusik in anderen Kulturkreisen so beliebt werden und Fandoms bilden konnte. Auch wenn sich dieses Phänomen nicht auf einen einzigen Grund reduzieren lässt, liegt ein entscheidender Faktor in seinem partizipativen Charakter. Dieser Vortrag bietet eine Einführung in das Phänomen K-Pop und richtet den Fokus insbesondere auf die partizipative Kultur, um zu erklären, wie es K-Pop gelungen ist, junge Menschen auf der ganzen Welt anzusprechen.
Die Wittelsbacher, eines der ältesten deutschen Adelsgeschlechter, haben in den letzten tausend Jahren in vielfältiger Weise die deutsche Geschichte mitbestimmt und beeinflusst. Sie stellten Fürsten nicht nur in Bayern, sondern auch in der Pfalz und Jülich. Auch ein Kaiser und zwei deutsche Könige gingen aus ihrem Geschlecht hervor und sogar schwedische und griechische Könige. Außerdem gründeten sie die Universitäten in Heidelberg (1386) und in Ingolstadt (1472). Der aber wohl bekannteste Wittelsbacher war der populäre Bayernkönig Ludwig II., der mit dem Bau von Schloss Herrenchiemsee und Schloss Neuschwanstein unsterblich geworden ist. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Als Bürgertheater gedacht, avancierte das Wilhelma-Theater unter König Wilhelm I. zum intimen Hoftheater. Spätere Nutzungen, etwa als Operettentheater in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg oder als "Lichtspielhaus", setzten dem klassizistischen Bau so sehr zu, dass man zu Beginn der 70er Jahre an Abriss dachte. Nach aufwändiger Restaurierung zählt es mit dem "pompejanischen" Zuschauerraum zu den schönsten Theaterräumen des 19. Jahrhunderts. Entdecken Sie das bauliche Kleinod auf ungewöhnlichen Wegen, über den Zuschauerraum mit der Königsloge bis tief in den Theaterkeller. Trittsicherheit ist erforderlich. Die Pause zwischen Führung und Aufführung kann für einen Bummel oder eine Einkehr in Bad Cannstatt genutzt werden. Nach der Pause gemeinsamer Besuch des Gastspiels „Der alte Mann und das Meer“ - eine Co-Produktion zwischen dem Altonaer Theater und dem Theater Lindenhof Melchingen. Das Schauspiel basiert auf dem Roman von Ernest Hemingway: Ein alter Fischer hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen und steht am Rande der Verzweiflung – doch er gibt nicht auf. Ernest Hemingways berühmte Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, der Bedeutung von Ausdauer und Hoffnung sowie dem Wunsch, in einer oftmals unerbittlichen Welt etwas zu erreichen, einen Wert zu haben.
Wie hat sich die monumentale Wandgestaltung von antiken Wandmalereien über barocke Deckenfresken bis hin zur digitalen Projektion gewandelt? Wände sind mehr als Begrenzung - sie werden zu Bildträgern. Von illusionistischen Fresken bis zu immersiven Projektionen zeigt sich, wie Räume durch Bilder erweitert und transformiert werden. Der Vortrag verfolgt, wie sich Techniken verändern und mit ihnen die Art, wie Geschichten im Raum erzählt werden.
Die Frage bewegt uns Menschen seit Urzeiten: Wie hat alles angefangen? Wie sieht unser Universum aus? Wie wird es enden? Die Astronomie erlaubt uns inzwischen einen faszinierenden Blick in die Weiten des Alls, in das Werden und Vergehen von Sternen, ja selbst in die Frühzeit des Universums. Und sie zeigt uns Menschen damit auch, wie winzig und doch einzigartig unsere Heimat Erde ist. Beginnend mit einem gewaltigen kosmischen Urknall hat sich die Welt zu immer komplexeren Formen entwickelt, bis hin zum Leben. Und wie wird die Zukunft des Universums aussehen? Der Physiker Dr. Hartmut Brand nimmt Sie mit auf eine Reise durch das All bis ans Ende des sichtbaren Universums. Begleiten Sie den Referenten vom Urknall über die Entstehung der Galaxien bis zum allmählichen Erlöschen der Sterne, auch unserer Sonne. Eindrucksvolle Kurzfilme veranschaulichen diese Reise durch Raum und Zeit. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 27. September 2026 monumentale Skulpturen und Installationen der drei international erfolgreichen brasilianischen Künstler:innen Vivian Caccuri, Lucia Koch und Henrique Oliveira. Für die Ausstellung ANATOMY OF PRESENCE entstehen eigens für das SCHAUWERK neu konzipierte, großformatige Werke: von begehbaren organischen Strukturen, über eindrückliche Klangwelten bis zu immersiven Lichtinstallationen. Die drei Künstler:innen treten in einen direkten Dialog mit dem menschlichen Körper und verwandeln das Museum in eine vibrierende Landschaft sinnlicher, individueller und kollektiver Erfahrungen. Damit stehen sie in einer Tradition der Installationskunst, die sich in Brasilien seit den 1960er Jahren als eigenständige Form entwickelte. In einer zunehmend virtuellen Welt setzt die Ausstellung einen deutlichen Kontrapunkt: Sie lädt Besucher:innen zu einem Parcours ein, um die eigene Körperlichkeit und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.
Pura Vida ist das Motto der lebensfrohen Menschen eines Landes, das seit seiner Gründung auf eine Armee zugunsten von Naturschutz und Bildung verzichtet. Die dampfenden Regen- und Nebelwälder Costa Ricas beherbergen nicht weniger als fünf Prozent des gesamten weltweiten Artenreichtums. Bei Besuchen durch die zahlreichen Naturschutzgebiete wartet neben einer vielfältigen Pflanzenwelt eine bunte Tierwelt von Insekten, Reptilien, Säugetieren und Vögeln auf den aufmerksamen Besucher. Und zwischen den malerischen Stränden der Karibik und des Pazifiks mit seinen türkisfarbenen Wassern erhebt sich ein langgestrecktes Gebirge mit zahlreichen eindrucksvollen aktiven Vulkanen. Aufnahmen aus der Vogelperspektive mittels eines Kopters vertiefen in diesem Multimediavortrag die Schönheiten und Vielfalt dieser Landschaften.
Mit der Industrialisierung verändert sich das Tempo der Welt. Neue Verkehrsmittel und technische Entwicklungen lassen Bewegung und Geschwindigkeit zu zentralen Themen werden. Der Vortrag zeigt, wie sich diese Erfahrung in Kunst und Fotografie niederschlägt und wie traditionelle Bildformen und Techniken ins Wanken geraten!
Warum quaken die Frösche, spinnt die Spinne ihren Faden, dreht sich die Sonnenblume immer der Sonne zu? Diese und viele andere Fragen beantwortet die Lektüre Ovids. Die Verwandlungsgeschichten des römischen Dichters sind Schlüsseltexte der europäischen Literatur: die über 250 Geschichten prägen bis heute die Werke der Kunst und Literatur - die Beschäftigung mit diesen Erzählungen ist also immer auch eine Reise in die Kunst- und Literaturgeschichte der verschiedenen Epochen. Lauschen Sie den Geschichten und lassen Sie sich von den Kunstwerken und Texten verzaubern, die diesen Geschichten gewidmet sind. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Stuttgarts Halbhöhenlagen – was kann es Schöneres geben? Prächtige Villen, ruhige Straßen, gepflegte Gärten und immer wieder Ausblicke sowohl in die Ferne als auch auf die Stadt. Unterhalb des Kräherwalds und der Feuerbacher Heide wirkt die Welt noch in Ordnung, während die hektische Innenstadt in weiter Ferne liegt. Bei unserem Spaziergang entdecken wir insbesondere das jüdische Leben in Stuttgart sowie die Villen und Häuser des jüdischen Architekturbüros Bloch & Guggenheimer. Den Abschluss bildet eine Fahrt mit der Bahn zur jüdischen Synagoge im Hospitalviertel, wo wir eine Führung erhalten. Während des Nachmittags erfahren wir viel über die Stadtgeschichte Stuttgarts, angereichert mit unterhaltsamen Anekdoten, Gedichten und Geschichten. Bitte beachten: Für die Synagogenführung ist ein Personalausweis erforderlich. Die Anmeldung muss mit einzelnen Namen erfolgen und männliche Teilnehmer müssen eine Kopfbedeckung mitbringen.
Die ballettbezogene 1,5-stündige Führung durch die Räume des Staatstheaters Stuttgart gibt einen Einblick in die Organisation eines Theaterbetriebs und zeigt auf, was alles dazu gehört, damit sich zu Beginn einer Vorstellung der Vorhang pünktlich hebt. Anschließend sehen Sie eine Aufführung des weltberühmten Stuttgarter Balletts. Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Welche Kunstform verbindet klassische Musik und Bewegung? Bei einer Blitzumfrage auf der Straße würden sicherlich fast alle mit „Ballett“ antworten. Doch wie faszinierend die Kombination von zeitgenössischem Tanz und Klassik sein kann, zeigt Radical Classical. Auf dem Programm stehen moderne „Klassiker“ berühmter Choreograph:innen. Die Gauthier Dance JUNIORS beweisen in diesem technisch wie darstellerisch ausgesprochen anspruchsvollen Programm, dass Klassik radikal, überraschend und unglaublich lebendig sein kann. Zwischen den Tanzstücken öffnen kurze, eigens produzierte Filme kleine Türen in die Welt der klassischen Musik. Sieben sehr persönliche Portraits mit unterschiedlichen Expert:innen ihres Fachs beleuchten jedes Musikstück des Abends aus einem anderen Winkel und eröffnen ungewöhnliche und spannende Einblicke: mal in die Welt der Instrumente, mal in die Köpfe der Komponist:innen, mal in die Arbeit der Musiker:innen. Mit dem exzellenten Ensemble der „JUNIORS“ werden Stücke von sieben Choreograf:innen grandios ertanzt. Mit dabei sind Choreographien von Aszure Barton, Mauro de Candia, Marie Chouinard, Eric Gauthier, Andreas Heise, Ohad Naharin sowie eine Uraufführung von Marco Goecke. Vorab werfen Sie einen einen Blick hinter die Theaterkulissen (Fundus und Co.) des Theaterhauses. Bei dieser exklusiven Führung erfahren Sie mehr über die Geschichte des Hauses, die verschiedenen Werkstätten und die Berufsmöglichkeiten auf und hinter der Bühne. Freuen Sie sich im Anschluss auf das Tanzensemble von Gauthier Dance JUNIORS mit "Radical Classical".
Dieses Gemälde ist eines der berühmtesten politischen Bilder der Kunstgeschichte. Im Zentrum steht die Frage, wie Jacques-Louis David sein Werk gezielt zur Heroisierung und ideologischen Inszenierung einsetzte. Anhand von Bildaufbau, Symbolik und historischem Kontext wird gezeigt, wie aus einem politischen Mord ein ikonisches Märtyrerbild der Französischen Revolution werden konnte.
Diese faszinierende Reise führt vorbei an der zerklüfteten Küste des Tsitsikamma Nationalparks durch eine der reizvollsten Regionen Südafrikas. In der Halbwüste Klein Karoo tauchen wir ein in die faszinierende Unterwelt der Cango Caves. Gewaltige Felsklippen und eine großartige Landschaft beim Kap der guten Hoffnung und die Pinguinkolonie am Boulders Beach sind nur einige der Höhepunkte auf unserer Fahrt nach Kapstadt. Der Panoramablick vom majestätisch anmutenden Tafelberg über die Metropole Südafrikas ist ebenso beeindruckend wie die Fahrt auf einer der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt, dem Chapman's Peak Drive. Die Multivisionsshow wird in HDAV Qualität gezeigt und live kommentiert.
Hart, ja steinig, war der Weg für talentierte Malerinnen, die vor 1900 häufig nur als Künstlertöchter die Chance hatten, eine solide handwerkliche Ausbildung zu erhalten. Anhand bedeutender Werke werden die Lebenswege, Konflikte und Ambitionen dreier außergewöhnlich begabter Künstlerinnen anschaulich: Anna Dorothea Therbusch (1721 als Lisiewska in Berlin geboren), Angelika Kauffmann (1741 in Chur zur Welt gekommen) und die Bekannteste unter den dreien: Paula Modersohn-Becker (geboren 1876 in Dresden). Ideelle und finanzielle Unterstützung waren für Künstlerinnen ihrer Zeit keineswegs selbstverständlich. Gesellschaftliche Erwartungen hielten Frauen vielfach in traditionellen Rollenbildern als Ehefrau, Hausfrau und Mutter gefangen und erschwerten ihre künstlerische Entfaltung erheblich. Nur die kinderlos gebliebene Angelika Kauffmann, die zunächst von ihrem Vater und später auch von ihrem Ehemann unterstützt wurde, gelang in London und zuletzt in Rom der Durchbruch. Die drei Künstlerinnen stehen exemplarisch für unterschiedliche Epochen und Orte, in denen ihnen der Zugang zu weiterbildenden Akademien, Ausstellungsbetrieben sowie zu offizieller Anerkennung durch Preise und Auszeichnungen lange Zeit stark erschwert oder ganz verwehrt blieb. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Stellen Sie sich vor, Sie gehen eines schönen Abends zu Bett, schlagen am nächsten Morgen die Augen auf, und nichts ist mehr so, wie es vorher war. So ergeht es dem kleinen Mumin, der Hauptperson unserer Geschichte, der mitten in der kalten Jahreszeit - viel zu früh - aus seinem Winterschlaf erwacht und einfach nicht mehr einschlafen kann. Niemand aus seiner Familie lässt sich aufwecken, nicht mal seine Mutter, die sonst immer einen Rat weiß. Die neue Welt um ihn herum ist zwar noch die gleiche wie zuvor, doch im Schnee sieht sie völlig verändert aus, und sie wird von fremdartigen Wesen bewohnt, die er noch nie in seinem Leben zu Gesicht bekommen hat: „Da stolpert man in etwas ganz Neues hinein, und dann ist da keine einzige Person, die wissen will, in was für einer Welt man früher gelebt hat“, sinniert Mumin. Der Schnee ist ihm ein Rätsel und die Kältefrau ist nicht weniger geheimnisvoll. Und das Allerschlimmste: Die Sonne scheint für immer aus der Welt verschwunden zu sein… Durch die Mumins wurde die finnische Künstlerin und Malerin Tove Jansson, die von 1914 bis 2001 lebte, weltweit bekannt. Sie hat diesen liebenswerten Roman mit viel Humor und Einfühlungsvermögen geschrieben. Kommen Sie an diesem Abend mit auf eine spannende Reise ins Mumintal. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Die Nacht ist lange ein Raum des Unbekannten - bis künstliches Licht sie verändert. Mit Gaslicht und Elektrizität entstehen neue Bilder der Stadt, neue Stimmungen und neue künstlerische Möglichkeiten. Besonders in der Malerei und der frühen Fotografie wird das Spiel von Licht und Dunkelheit zum zentralen Thema: flirrende Straßenlichter, tiefe Schatten, unscharfe Konturen. Der Vortrag zeigt, wie Künstler:innen die Nacht neu sehen lernen und wie Licht zum entscheidenden Gestaltungsmittel der Moderne werden soll.
Ein „Chamäleon der Kunst“ wird er genannt: Gerhard Richter setzt sich mit fotorealistischen Arbeiten auseinander, schafft abstrakte Farblandschaften u. v. m. und wechselt in seiner Malerei immer wieder Technik, Motive und Stil. Die Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel gibt in diesem Vortrag einen Einblick in das vielfältige Werk des 1932 in Dresden geborenen Künstlers, der sich über seine Malerei einmal wie folgt äußerte: „So war das Malen der Versuch, die Möglichkeit zu erproben, was Malerei überhaupt noch kann und darf.“ vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Zerfall zieht an! Von romantischen Ruinenlandschaften bis zu fotografierten Industriebrachen entfaltet sich eine eigene Ästhetik des Verfalls. Der Vortrag fragt, warum das Unvollständige, Vergangene und Vergessene so wirkungsvoll ist und welche Sehnsüchte sich darin spiegeln.
Das Bohnenviertel, über Jahrhunderte hinweg ein von Weingärtnern und Handwerkern geprägtes Viertel, hat sich trotz Kriegszerstörungen und zahlreicher Abrisse bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt. Verwinkelte Gassen, ruhige Innenhöfe, kleine Geschäfte, Gaststätten und Weinstuben verleihen ihm noch immer eine eigene Atmosphäre. Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken. Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel. Im Anschluss ist eine Einkehr in der urigen schwäbischen Gaststätte "Tauberquelle" (Torstraße 19, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.
Skulpturen sind (meist) starr und können doch so voller Bewegung sein. Seit der Antike suchen Künstler:innen Wege, Dynamik im unbeweglichen Material sichtbar zu machen. Der Vortrag zeigt, wie sich Vorstellungen von Körper, Spannung und Bewegung verändern. … bis hin zu Werken, die sich tatsächlich bewegen.
Seit jeher waren Frauen Trägerinnen eines tiefen Wissens über Heilpflanzen, Naturzyklen, Rituale und das Leben im Einklang mit der Natur. In diesem Vortrag begeben wir uns auf eine Reise durch verschiedene Zeiten und Kulturen und begegnen Frauen, die als Heilerinnen, Kräuterkundige, Weise Frauen und Hüterinnen alten Wissens wirkten. Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung weiblicher Naturverbundenheit im Wandel der Geschichte und zeigt auf, wie wertvoll dieses Wissen auch heute noch sein kann. Geschichten, Hintergründe und alte Überlieferungen verbinden sich mit Impulsen für einen bewussteren Zugang zur Natur und zur eigenen Intuition. Dabei entsteht ein lebendiger Einblick in die Welt weiblicher Weisheit – zwischen Tradition, Heilwissen und spiritueller Verbundenheit mit der Erde - ein inspirierender Vortrag über weibliche Weisheit, Naturverbundenheit und das über Generationen bewahrte Wissen von Frauen. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
An über 300 Abenden im Jahr hebt sich der Vorhang an den Staatstheatern Stuttgart und die Künstlerinnen und Künstler stehen im Rampenlicht. Doch was geschieht im Theater eigentlich tagsüber und wie entsteht eine große Bühnenproduktion? Öffnen Sie mit uns Türen, die dem Publikum sonst verschlossen bleiben und erfahren Sie, was hinter den Kulissen der Staatstheater geschieht! Auf der Bühne läuft der Aufbau für die abendliche Vorstellung, während in den Werkstätten bereits Kostüme und Bühnenbilder für die nächsten Premieren entstehen. Auch der Gang durch Zuschauerraum und Foyer des Opernhauses bietet Überraschendes: Warum saß König Wilhelm II. so selten in der Königsloge? Was hat das Münchner Hofbräuhaus mit den Stuttgarter Theatern zu tun? Und warum hat man in der Pause manchmal mehr Zuhörer als gedacht? Lernen Sie einen der größten Theaterbetriebe Europas aus einer neuen Perspektive kennen! Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Die Kunst der Renaissance war in den letzten Jahren ein vielbesprochenes und diskutiertes Thema, jährten sich doch die Todestage der größten Renaissance-Genies Leonardo da Vinci und Raffael zum fünfhundertsten Mal. Doch wie sieht es mit der Architektur der Renaissance aus? Die Renaissance markiert einen der bedeutendsten Wendepunkte in der europäischen Architekturgeschichte. Inspiriert von den Idealen der Antike, rückten Klarheit, Symmetrie und mathematische Proportionen in den Mittelpunkt. Bedeutende Architekten wie Filippo Brunelleschi, Leon Battista Alberti oder Andrea Palladio prägten diese Entwicklung maßgeblich und schufen Bauwerke von zeitloser Eleganz. Doch was entstand nördlich der Alpen in der Zeit um 1500? In diesem Vortrag begeben Sie sich auf eine spannende Reise durch die Entstehung und Entwicklung dieser einflussreichen Epoche – von den Anfängen in Italien bis zu ihrer Verbreitung in ganz Europa. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Der Vortrag befasst sich mit Sprechtexten Nora Gomringers, einer der prominentesten und erfolgreichsten Lyrikerinnen und Performance-Poetinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Dadurch, dass die Personalunion von Textverfasser*in und Textinterpret*in ein zentrales Merkmal der Sprechdichtung ist, wird beinahe unweigerlich das Geschlecht der*des Performenden zu einer Kategorie, die in die Darbietung mit eingeht und die Rezeption mitprägt. Dabei wirkt auch heute noch die bis in die antike Rhetorik zurückgehende Vorstellung nach, dass die öffentlich sprechende, unterhaltende, sich ausdrückende, im Mittelpunkt stehende, Aufmerksamkeit auf sich ziehende Person traditionell männlich ist. An exemplarischen Beispielen wird diskutiert, wie Gomringer, die sich selbst als Feministin versteht, in ihren Texten und Performances Geschlechterrollen thematisiert und inszeniert, mit ihnen spielt und sie in Frage stellt. Zur Vorbereitung wird folgende Literatur empfohlen: Poesiealbum Nr. 358: Nora Gomringer. 2. Aufl. Wilhelmshorst: Märkischer Verlag 2024. Gomringer, Nora: „Laute Frauen“. In: Lautstärke ist weiblich. Texte von 50 Poetry-Slammerinnen. Hg. von Clara Nielsen und Nora Gomringer. Berlin: Satyr 2017. S. 9–14.
Bei archäologischen Untersuchungen in zum Abriss freigegebenen Fachwerkhäusern in Sindelfingen und Böblingen kamen ungewöhnliche Funde ans Licht: sogenannte Nachgeburtstöpfe aus Mittelalter und Neuzeit. Warum wurden sie tief in Kellern verborgen? Der Vortrag gibt spannende Einblicke in Alltagsleben, Geburtshilfe, Volksglauben und Schutzvorstellungen vergangener Jahrhunderte – und zeigt, was uns diese Funde heute erzählen können. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Stuttgart-Heslach war lange Zeit ein von Industrie und Verkehr geprägter Stadtteil. Wo heute hippe Cafés, kleine Geschäfte und sanierte Altbauten das Bild bestimmen, rauchten einst die Schornsteine der Fabriken, und durch den Stadtteil führte der dichte Verkehr der alten Verkehrsachsen Richtung Innenstadt und Süden. Im 19. Jahrhundert siedelten sich in Heslach zahlreiche Industriebetriebe an, darunter Papierfabriken, Textilunternehmen und Hersteller fotografischer Geräte. Viele Arbeiterfamilien lebten unter einfachen Bedingungen in dicht bebauten einfachen Wohnquartieren. Zu den bedeutendsten Unternehmen gehörte die Textilmanufaktur Benger & Söhne, die weit über Stuttgart hinaus bekannt war. Der Rundgang durch Heslach führt zu ehemaligen Fabrikstandorten, Arbeitern und Ordensschwestern im Stuttgarter Marienhospital. Ein besonderer Höhepunkt ist das Heslacher Stadtbad, ein sensationeller Bau der 1920er Jahre. Das damals hochmoderne Bad galt bei seiner Eröffnung als eine der größten und modernsten Schwimmbadanlagen Deutschlands.
Drei Künstler, drei Epochen, drei unterschiedliche Vorstellungen der biblischen Figur des David. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Körperdarstellung, Ausdruck, Bewegung und der gewählte Moment im Kampf gegen Goliath. Ein kompakter Vergleich dreier Meisterwerke der europäischen Skulpturgeschichte.
Das StadtPalais erzählt erstmals die Geschichte des Balletts von John Cranko bis zur Gegenwart in einer großen Sonderausstellung. Die Bedeutung und Eigenständigkeit des Tanzes in Stuttgart ist einmalig – und hat eine lange Geschichte. In Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett präsentiert die Ausstellung ein ganzes Jahr lang das globale Phänomen des „Ballettwunders“ in einer visuell eindrucksvollen Schau. Es ist das Jahr 1969, als das Stuttgarter Ballett Geschichte schreibt. Mit dem Gastspiel an der Metropolitan Opera in der Ballettstadt New York kommt es zum „Stuttgart Ballet Miracle“ – dem Stuttgarter Ballettwunder. Dahin geführt hat die Kompanie Ballettdirektor und Choreograf John Cranko, der seit 1961 in Stuttgart wirkt. Seine Arbeiten katapultieren das Stuttgarter Ballett von einer kleinen süddeutschen Tanztruppe zu einer Kompanie von Weltrang. Seine Tänzer*innen werden als Stars gefeiert. Stuttgart wird zur Balletthauptstadt Deutschlands. Die große Sonderausstellung „Ballettwunder“ im StadtPalais – Museum für Stuttgart erzählt die Geschichte und Gegenwart des Balletts in Stuttgart. Im Zentrum steht die weltweite Strahlkraft des Stuttgarter Tanzes. Die Sonderausstellung verknüpft die historische Erzählung des Stuttgarter Balletts mit einem immersiven Erlebnis von Tanz und Bewegung im Raum. Mittels Kostümen, Bühnenbildentwürfen und einer großflächigen Licht- und Videoprojektion erwacht die Geschichte des Stuttgarter Balletts im StadtPalais zum Leben.
An über 300 Abenden im Jahr hebt sich der Vorhang an den Staatstheatern Stuttgart und die Künstlerinnen und Künstler stehen im Rampenlicht. Doch was geschieht im Theater eigentlich tagsüber und wie entsteht eine große Bühnenproduktion? Öffnen Sie mit uns Türen, die dem Publikum sonst verschlossen bleiben und erfahren Sie, was hinter den Kulissen der Staatstheater geschieht! Auf der Bühne läuft der Aufbau für die abendliche Vorstellung, während in den Werkstätten bereits Kostüme und Bühnenbilder für die nächsten Premieren entstehen. Auch der Gang durch Zuschauerraum und Foyer des Opernhauses bietet Überraschendes: Warum saß König Wilhelm II. so selten in der Königsloge? Was hat das Münchner Hofbräuhaus mit den Stuttgarter Theatern zu tun? Und warum hat man in der Pause manchmal mehr Zuhörer als gedacht? Lernen Sie einen der größten Theaterbetriebe Europas aus einer neuen Perspektive kennen! Bitte beachten Sie, dass ein Rücktritt nicht möglich ist (Vorverkaufskarte!), es sei denn die Karte und der Platz bei der Führung können über die Warteliste vergeben werden. Kartenkategorie: III. Rang Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zur Fahrt zum Veranstaltungsort mit allen VVS-Verkehrsmitteln (2. Klasse) ab 3 Stunden vor Aufführungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss. Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer statt.
Nicht jedes Werk strebt nach Perfektion. Skizzen, Fragmente und bewusst Unfertiges eröffnen eigene ästhetische Qualitäten. Von antiken Torsi bis zu modernen Prozessen wird sichtbar, wie das Unvollendete, das non finito, Spannung erzeugt und warum ausgerechnet das Offene und nicht fertige besonders eindringlich wirkt.
Als junger Mann brach Camille Corot im frühen 19. Jahrhundert mit den damals in Frankreich herrschenden Regeln der Malerei. In seiner Ausbildung lernte er sowohl die traditionelle Ateliermalerei als auch das unmittelbare Arbeiten in der freien Natur, die sogenannte „Plein-Air-Malerei“, kennen. Der poetische, zugleich realistische Grundton seiner Landschaften sowie die Innigkeit und Unmittelbarkeit, mit der er Menschen darstellte, machten seine Werke für viele Zeitgenossen zu einer wertvollen Inspirationsquelle. Darüber hinaus wurde Corot zu einem Wegbereiter der späteren Künstlergeneration der Impressionisten. Sein Einfluss ist dabei von großer Bedeutung: Camille Pissarro und Berthe Morisot wählten ihn als ihren Lehrer; bei Edgar Degas, Claude Monet und selbst Pablo Picasso stand Corot in hohem Ansehen. Entdecken Sie das Werk und das künstlerische Umfeld dieses herausragenden Künstlers. vhs.KulturKarten-Veranstaltung Weitere Informationen zur vhs.KulturKarte: www.vhs-kulturkarte.de
Nach vielen Jahren gibt es endlich wieder einen Roman von Elisabeth Kabatek ("Laugenweckle zum Frühstück"), der in Stuttgart spielt! Zoologin Paula steht kurz vor dem Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Karriere: Tief im Dschungel von Borneo hat sie endlich das extrem seltene Bergspitzhörnchen aufgespürt. Die Kamera ist im Anschlag – da klingelt ihr Handy. Paulas Tag ist ruiniert, und das nicht nur, weil das Hörnchen abgehauen ist. Sie muss zurück nach Stuttgart, zur Beerdigung ihres Vaters. Der Patriarch hat sie vor Jahren verstoßen, weil sie zu viel Persönlichkeit und zu wenig Interesse an Getriebewellen hatte. Sein Testament ist eine letzte, diabolische Rache: Damit die ganze Familie an das Erbe gelangt, muss Paula ein Jahr lang das Unternehmen führen, unterstützt von einem unerträglichen Besserwisser im grauen Business-Anzug. Für die geldgierige schwäbische Familie ist die Entscheidung klar. Für Paula heißt es: Hörnchen oder Holding? Freiheit oder Familie? Borneo oder Stuttgart? Eine Geschichte mit hohem Wiedererkennungswert, sehr viel Stuttgarter Lokalkolorit und einer turbulenten Love Story! Und wie immer gibt es bei Elisabeth Kabateks legendären Lesungen die eine oder andere Überraschung...