Heneka-Lugan, Alexandra Filmdramaturgin & Fotografin
Studium Soziologie und Ethnologie in Freiburg. Nach einigen Jahren in der Sozialforschung, zog sie nach Hamburg, um dort im Filmbereich zu arbeiten. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Drehbuch- und Stoffentwicklung. Mit den Jahren erweiterte sich ihre Beratungstätigkeit Richtung Roman.
Fotos wecken Erinnerungen, stimulieren die Fantasie und liefern unerschöpfliche Schreibimpulse. Wenn wir auf unsere Bilder schauen, sehen wir nicht nur, was damals genau geschah, sondern unser Blick auf das Foto ruft auch innere Bilder, Gefühle und Geschichten in uns hervor. Auch was das Foto nicht direkt zeigen kann, spiegelt sich dennoch in uns wider – und möchte auf's Papier getragen werden. In diesem Schreibatelier nutzen wir Impulse aus kreativem und autobiografischem Schreiben, um noch mehr Geschichten und Bilderwörter in unsere Fotos hineinzuschreiben. Wir begeben uns außerdem auf „Fotografiepirsch“, um anschließend zu den eigens für diesen Anlass aufgenommenen Bildern zu schreiben. Aus der Verbindung von Wort und Bild kann eine neue Form des Festhaltens, Notierens und Bewahrens entstehen – ganz gleich, ob es sich um eine einzelne Bildergeschichte oder um ein fortlaufendes Fototagebuch handelt. Weder beim kreativen Schreiben noch beim Fotografieren sind handwerkliche Kenntnisse notwendig.
"Schreiben über sich selbst ist eine lebensnotwendige, lebensverlängernde und lebensintensivierende Kraft" (Hanns-Josef Ortheil) Schreiben über sich selbst ist eine Spurensuche: Ein Nachspüren von Puzzleteilchen der eigenen Lebensgeschichte und das Aufwecken von Geschichten, die noch im Verborgenen ruhen. Der Ausgangspunkt der Reise ist immer das Ich - mit all seinen Facetten, Erinnertem und noch nicht Erinnertem, mit allem Reichtum. Durch Schreibimpulse, kreative Techniken und Methoden wird dabei das eigene Leben auf spielerische Weise befragt, Verortungen werden neu ausgelotet und Erinnertes in literarische Textformen und poetische Sprachbilder verwandelt. Das Ziel beim autobiographischen Schreiben ist sich selbst zu begegnen und darin auch das eigene kreative Potential, den eigenen Schreibstil und Sprachklang zu entdecken. In diesem Webinar schreiben und lesen wir gemeinsam in einer vertrauensvollen Atmosphäre, in der Kreativität und Austausch möglich werden. Es sind keine Vorkenntnisse im Schreiben erforderlich.
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Mit der zunehmenden Dunkelheit kündigt sich ein Übergang an – hin zum Jahresende und weiter ins neue Jahr. Diese kalte Jahreszeit der Ofenwärme ist eine gute Zeit zum Schreiben. Eigene Geschichten werden bewahrt, Spuren im Vergangenen gesucht und Worte sowie Samen für das Kommende gesammelt. In diesem Schreibatelier bewegen wir uns zwischen Rückschau und Vorschau: Wir blicken zurück und zugleich nach vorn. Mit passenden Impulsen entstehen Zugänge, die helfen, den eigenen Spuren nachzugehen und das noch Ungeformte im Kommenden zu erspüren – und so Worte und Wünsche für das neue Jahr entstehen zu lassen. Mit Impulsen und Werkzeugen aus dem kreativen und autobiografischen Schreiben bietet das Atelier Raum für achtsames Innehalten und das Nachspüren des eigenen Tons. In diesem Webinar schreiben und lesen wir gemeinsam. Durch die Kontinuität entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre für gemeinsame Kreativität und Austausch.