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Möbs, Bernd
Kulturwissenschaftler

Stadtführer, Rezitator und Dozent in der Erwachsenenbildung, Geschichtsvermittler im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

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Stuttgart, Wein und Panorama Tolle Aussichten, schöne Weine und die unbekannte Landeshauptstadt (mit Weinprobe)
Sa. 11.07.2026 14:00
Tolle Aussichten, schöne Weine und die unbekannte Landeshauptstadt (mit Weinprobe)

Nach einem Begrüßungssecco führt die Tour von der Stuttgarter Weinlage "Obere Mönchhalde" mit tollem Rundumblick durch den Weinberg bis zur "Unteren Mönchhalde" mit seinen beeindruckenden Weinbergsmauern und einer ehemaligen Kelter. Der Weg in die Stadt führt über eine Staffel zum Kriegsbergturm, dem chinesischen Garten und dem Postdörfle. Die Wanderung endet in der Vinothek in der Breite Str. (Fahrt mit Bus, zusätzliches VVS-Ticket erforderlich). Bei einer Brezel werden zwei Stuttgarter Weine verkostet. Preis inklusive 1 x Secco, 3 x Wein, Wasser und Brezel.

Kursnummer 20922510
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Gebühr: 35,50
inkl. 12,50 EUR für Weine und Brezel zzgl. VVS-Ticket
Leitung: Bernd Möbs
Streifzug vom "Hegelhaus" in die Leonhardsvorstadt Snacks, Sex und Rock'n'Roll
Fr. 17.07.2026 16:00
Snacks, Sex und Rock'n'Roll

Vom Hegelhaus geht es durch die ehemaligen Vereinigten Hüttenwerke, dem Amüsierbezirk der 1950er bis 1970er Jahre. Dort spielten in den 1960er Jahren englische Beatbands wie "Casey Jones and the Gouvernors", indonesische Beatbands mit irren Gitarrenläufen und angeblich wurde hier schon der Punk vorweggedacht und gespielt. Später spielten schon in den 1970ern AC/DC im ehrwürdigen Gustav-Siegle-Haus. Wir schlendern kurz ins Bohnenviertel, bevor es Antipasti und ein Glas Wein im Lesecafé "Ché" gibt. Angedacht ist auch ein Infobesuch bei Ehrenamtlichen im "Hoffnungshaus", Café für die Armutsprostituierte, um Hintergründe über die Verhältnisse im Rotlichtmilieu zu erfahren.

Kursnummer 20222610
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Gebühr: 33,00
inkl. 10,- EUR für Verkostung im Lesecafé
Leitung: Bernd Möbs
Auf verschlungenen Pfaden auf der Stuttgarter Karlshöhe mit Besuch des "Lapidarium"
Sa. 18.07.2026 15:00
mit Besuch des "Lapidarium"

Ein unbekannter Park zwischen Stuttgart-West und Heslach bietet verwunschene Ecken, interessante Kulturgeschichte und ein "verzaubertes" Freilichtmuseum in einem Garten der Renaissance mit vielen Skulpturen und Resten von berühmten Gebäuden der Stuttgarter Geschichte. Hier befand sich auch die im 19. Jahrhundert berühmte "Silberburg" und ein Weinberg der Stadt Stuttgart. Der Chemiefabrikant und Inhaber der BASF in den 1870er Jahren, Gustav Siegle, baute sich seine pompöse Villa, von der nur noch der rätselhafte Athene-Brunnen zeugt. Die Villa Gemmingen, heute im Besitz der Freifrau von Tessin, zeigt sich aber weiterhin in ihrer ganzen Pracht. Im Lapidarium, einem Freilichtmuseum der Stadt Stuttgart, gibt es zum Abschluss noch eine zusätzliche Führung (im Preis inbegriffen).

Kursnummer 20922010
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Gebühr: 26,00
inkl. Eintritt "Lapidarium"
Leitung: Bernd Möbs
Der Stuttgarter Pragfriedhof Grüne Oase voller Engel und ewigem Frieden
Do. 24.09.2026 15:00
Grüne Oase voller Engel und ewigem Frieden

Mit einer Fläche von rund 21 Hektar ist der 1873 eröffnete Pragfriedhof Stuttgart der drittgrößte Friedhof der Stadt. Besonders bemerkenswert ist das im Jugendstil gestaltete Krematorium, das architektonisch einzigartig ist. Auf dem Pragfriedhof sind zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten bestattet. Dazu zählen unter anderem der Maler und Bildhauer Willi Baumeister, der Schriftsteller und Dichter Eduard Mörike, die bekannte Opernsängerin Anna Sutter sowie der Unternehmer und Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser. Der Friedhof ist nicht nur Ruhestätte zahlreicher Prominenter, sondern auch kulturgeschichtlich von Bedeutung: Er gilt als erster kommunaler Friedhof Stuttgarts mit Krematorium. Bei einem Rundgang lässt sich sowohl die architektonische Gestaltung als auch die wechselvolle Geschichte dieses bedeutenden Friedhofs erleben.

Kursnummer 20923510
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Gebühr: 23,00
Leitung: Bernd Möbs
Wanderung vom "Wäschedorf" Botnang zum Schloss Solitude durch den Rot- und Schwarzwildpark
Sa. 10.10.2026 11:00

Botnang war über Jahrhunderte hinweg ein Dorf, das vor allem von Wäscherinnen, Wäschern und Bleichern geprägt war. Bei unserem Rundgang lernen wir die spannende Ortsgeschichte dieses abgelegenen, aber reizvollen Stadtteils kennen. Dabei erfahren wir auch Interessantes über die linke Arbeiterbewegung der 1920er Jahre sowie über den Dichter Eduard Mörike, der in einer Botnanger Wirtschaft gerne Most genoss. Im zweiten Teil führt uns der Weg durch den Wald zum Schloss Solitude. Hier zog sich der württembergische Herzog Carl Eugen von Württemberg in luxuriöse Einsamkeit zurück. Jahre später unternahm auch der Dichter Ludwig Börne hier eine unterhaltsame Landpartie, bei der er den braven Stuttgarter Bürgerstöchtern den Kopf verdrehte. Für die etwa 6 km lange Wanderung, die rund 3,5 Stunden dauert, sind gute Kondition und festes Schuhwerk erforderlich. Gerne können Sie ein Vesper mitnehmen.

Kursnummer 20944410
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Gebühr: 23,00
zzgl. VVS-Ticket (1 Zone)
Leitung: Bernd Möbs
Villen, Aussichten und die Stuttgarter Synagoge Ein stimmungsvoller Spaziergang in der Halbhöhe Stuttgarts mit Besichtigung der Stuttgarter Synagoge
Do. 26.11.2026 14:30
Ein stimmungsvoller Spaziergang in der Halbhöhe Stuttgarts mit Besichtigung der Stuttgarter Synagoge

Stuttgarts Halbhöhenlagen – was kann es Schöneres geben? Prächtige Villen, ruhige Straßen, gepflegte Gärten und immer wieder Ausblicke sowohl in die Ferne als auch auf die Stadt. Unterhalb des Kräherwalds und der Feuerbacher Heide wirkt die Welt noch in Ordnung, während die hektische Innenstadt in weiter Ferne liegt. Bei unserem Spaziergang entdecken wir insbesondere das jüdische Leben in Stuttgart sowie die Villen und Häuser des jüdischen Architekturbüros Bloch & Guggenheimer. Den Abschluss bildet eine Fahrt mit der Bahn zur jüdischen Synagoge im Hospitalviertel, wo wir eine Führung erhalten. Während des Nachmittags erfahren wir viel über die Stadtgeschichte Stuttgarts, angereichert mit unterhaltsamen Anekdoten, Gedichten und Geschichten. Bitte beachten: Für die Synagogenführung ist ein Personalausweis erforderlich. Die Anmeldung muss mit einzelnen Namen erfolgen und männliche Teilnehmer müssen eine Kopfbedeckung mitbringen.

Kursnummer 21477710
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Gebühr: 26,00
zzgl. VVS-Ticket (1 Zone)
Leitung: Bernd Möbs
Literarischer und stadtgeschichtlicher Spaziergang durchs Bohnen- und Leonhardsviertel Unterwegs in den urigsten Vierteln Stuttgarts mit Einkehr
Fr. 08.01.2027 16:00
Unterwegs in den urigsten Vierteln Stuttgarts mit Einkehr

Das Bohnenviertel, über Jahrhunderte hinweg ein von Weingärtnern und Handwerkern geprägtes Viertel, hat sich trotz Kriegszerstörungen und zahlreicher Abrisse bis heute seinen besonderen Charakter bewahrt. Verwinkelte Gassen, ruhige Innenhöfe, kleine Geschäfte, Gaststätten und Weinstuben verleihen ihm noch immer eine eigene Atmosphäre. Die Führung beginnt am Charlottenplatz. Durch das ehemalige Esslinger Tores floh einst Friedrich Schiller aus Stuttgart. Später wohnte hier auch Wilhelm Hauff, der in Stuttgart einige seiner berühmten Märchen schrieb. In der Leonhardskirche befindet sich das Grab des bedeutenden Humanisten Johannes Reuchlin. Ganz in der Nähe lässt der Krimiautor Wolfgang Schorlau seine Romanfigur, den Privatdetektiv Georg Dengler, regelmäßig in seinem Stammlokal Grauburgunder trinken. Auch die jüngere Geschichte des Viertels kommt zur Sprache: Im "Club Voltaire" in der Leonhardstraße planten die 68er die Revolution. Studenten, Intellektuelle, Schriftsteller und politisch Engagierte verfassten subversive Bierdeckel oder hielten provokante Vorträge. Es wurde diskutiert, debattiert und gegen gesellschaftliche Missstände protestiert. Die Führung führt außerdem durch das Leonhardsviertel, das Stuttgarter Rotlichtviertel. Im Anschluss ist eine Einkehr in der urigen schwäbischen Gaststätte "Tauberquelle" (Torstraße 19, schwäbische Küche - eigene Kosten) geplant. Bitte bei Anmeldung angeben, ob gewünscht.

Kursnummer 20311010
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Gebühr: 18,00
Leitung: Bernd Möbs
Stoffe auf nackter Haut – rauchende Schlote, Textilfabriken und ein Sensationsbad in Stuttgart-Heslach
Fr. 22.01.2027 14:30

Stuttgart-Heslach war lange Zeit ein von Industrie und Verkehr geprägter Stadtteil. Wo heute hippe Cafés, kleine Geschäfte und sanierte Altbauten das Bild bestimmen, rauchten einst die Schornsteine der Fabriken, und durch den Stadtteil führte der dichte Verkehr der alten Verkehrsachsen Richtung Innenstadt und Süden. Im 19. Jahrhundert siedelten sich in Heslach zahlreiche Industriebetriebe an, darunter Papierfabriken, Textilunternehmen und Hersteller fotografischer Geräte. Viele Arbeiterfamilien lebten unter einfachen Bedingungen in dicht bebauten einfachen Wohnquartieren. Zu den bedeutendsten Unternehmen gehörte die Textilmanufaktur Benger & Söhne, die weit über Stuttgart hinaus bekannt war. Der Rundgang durch Heslach führt zu ehemaligen Fabrikstandorten, Arbeitern und Ordensschwestern im Stuttgarter Marienhospital. Ein besonderer Höhepunkt ist das Heslacher Stadtbad, ein sensationeller Bau der 1920er Jahre. Das damals hochmoderne Bad galt bei seiner Eröffnung als eine der größten und modernsten Schwimmbadanlagen Deutschlands.

Kursnummer 21488810
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Gebühr: 23,00
zzgl. VVS-Ticket (1 Zone)
Leitung: Bernd Möbs
Esslingen – Geschichte und Sekt in the City Führung durch die Innenstadt Esslingens mit Kellerführung in der Sektkellerei Kessler
Sa. 13.02.2027 14:30
Führung durch die Innenstadt Esslingens mit Kellerführung in der Sektkellerei Kessler

Esslingen am Neckar – einst Freie Reichsstadt und lange Zeit wirtschaftliche Konkurrentin der Residenzstadt Stuttgart – beeindruckt bis heute mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern, freiherrlichen Palästen und ehemaligen klösterlichen Pfleghöfen. Der Aufstieg Esslingens begann bereits im frühen Mittelalter. Der Legende nach brachte Abt Fulrad die Reliquien des heiligen Vitalis von Mailand nach Esslingen. Die Verehrung des Heiligen machte die Stadt zu einem wichtigen Wallfahrtsort und förderte ihren wirtschaftlichen Aufschwung. „Wenn der Pilger zu den Knochen tingelt, der Groschen in der Kasse klingelt!“ – das war der Beginn des Wohlstandes in Esslingen. Im Mittelalter entwickelte sich Esslingen zudem durch seine günstige Lage an bedeutenden Handelswegen zu einem florierenden Handelszentrum. Ab dem 13. Jahrhundert gewann auch der Weinbau zunehmend an Bedeutung. Zahlreiche geistliche Orden ließen sich in der Stadt nieder und auswärtige Klöster errichteten die bis heute erhaltenen Pfleghöfe zur Verwaltung ihrer Besitztümer und Weinberge. Während des Rundgangs erfahren wir zudem Wissenswertes über SchriftstellerInnen und DichterInnen, die mit Esslingen verbunden sind. Anschließend besuchen wir die Sektkellerei Kessler, Deutschlands älteste Sektkellerei. Bei einer Kellerführung erhalten wir Einblicke in die traditionelle Sektherstellung; ein Glas Sekt ist inklusive. Auf Wunsch Einkehr in die Gaststätte „Einhorn“. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob eine Einkehr erwünscht (auf eigene Kosten).

Kursnummer 20915010
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Gebühr: 37,00
Leitung: Bernd Möbs
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