Sonnabend, Prof. Dr. Holger Professor für Alte Geschichte, Universität Stuttgart
Prof. Dr. Holger Sonnabend
Historisches Institut, Abteilung Alte Geschichte,
Universität Stuttgart
Unter der Königsdynastie der Achämeniden entwickelte sich Persien im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. zu einer glanzvollen Weltmacht. Auf dem Höhepunkt seiner Bedeutung erstreckte sich das persische Reich vom Mittelmeer bis zum Indus. Dieses Imperium hatte 200 Jahre lang Bestand, bevor es von Alexander dem Großen erobert wurde. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die Perser zur Großmacht wurden und mit welchen Mitteln sie es verstanden, die Herrschaft über so viele Völker dauerhaft zu sichern. Dazu gehörten so unterschiedliche Instrumentarien wie die Herstellung einer reichsweiten Infrastruktur und Toleranz gegenüber fremden Lebensformen. Auch in kultureller Hinsicht gehören die Perser in die erste Riege der antiken Völker. Davon zeugen die Prachtbauten von Persepolis ebenso wie die Errungenschaften in Kunst und Wissenschaften sowie die Religion. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie altpersische Kultur und Geschichte im heutigen Iran gesehen werden.
Prof. Dr. Holger Sonnabend
Historisches Institut, Abteilung Alte Geschichte,
Universität Stuttgart
Ihre Glanzzeit hatten die Etrusker zwischen 800 und 450 v. Chr. In dieser Zeit beherrschten sie, ausgehend von der heutigen Toskana, weite Teile Italiens. Noch heute zeugen die prächtigen Nekropolen von ihrem hohen zivilisatorischen Niveau. Zu den bleibenden Leistungen der Etrusker gehört die Gründung der späteren Weltstadt Rom. Der Vortrag liefert auf dem neuesten Stand der historischen und archäologischen Forschung einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt der - trotz vieler Fortschritte in mancher Hinsicht immer noch rätselhaften - ersten Hochkultur in Italien.