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Gerhard Richter Vom "kapitalistischen Realismus" bis zum Kirchenfenster

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Dienstag, 06. März 2018 19:00–20:00 Uhr

Kursnummer 70420010
Dozentin Dr. Alexandra Axtmann
Datum Dienstag, 06.03.2018 19:00–20:00 Uhr
Gebühr 6,00 EUR
Ort

Live-Online-Veranstaltung

Raum

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Dr. Alexandra Carmen Axtmann
Akademische Mitarbeiterin
Institut für Kunst- und Baugeschichte, Fachgebiet Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Der 1932 in Dresden geborene Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten und auch teuersten Malern weltweit. Seit 2001 besetzt er den ersten oder zweiten Platz der Künstlerweltrangliste, dem sogenannten Kunstkompass. Nach einem Malereistudium an der Kunstakademie in Dresden übersiedelte er kurz vor dem Mauerbau 1961 in die Bundesrepublik und suchte an der lebhaften Düsseldorfer Kunstakademie einen neuen Weg für seine Malerei. In seinem zweiten Studium schloss er bald Freundschaft mit Sigmar Polke und dessen Freundeskreis und es entstanden erste Werke und Aktionen, die unter dem Begriff "kapitalistischer Realismus" als Gegenposition zum sozialistischen Realismus in seiner früheren Heimat DDR zu verstehen sind.
Ausgehend von dieser wichtigen Düsseldorfer Phase soll anhand der anschließenden Fotobilder, seiner unterschiedlichen abstrakten Kompositionen bis hin zu den Fenstern für den Kölner Dom der künstlerische Werdegang beleuchtet und die Frage nach der Richterschen Ästhetik gestellt werden, die ihm bei aller Gegensätzlichkeit seiner Malstile zu einer führenden Rolle auf dem Kunstmarkt und großen Beliebtheit beim Publikum verholfen hat.
Der Vortrag findet live im Internet in einem virtuellen Vortragsraum statt.

URL wird bei Anmeldung mitgeteilt

Dr. Alexandra Axtmann Dozentin



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