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Auf den Spuren jüdischen Lebens durch Stuttgart Stadtspaziergang, Synagogenführung und koscheres Abendessen

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Montag, 01. April 2019 15:30–21:00 Uhr

Kursnummer 11822061
Dozentin Andrea Welz
Datum Montag, 01.04.2019 15:30–21:00 Uhr
Gebühr 36,00 EUR inkl. Führungen, Eintritt und Essen
Ort Stuttgart

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Welche Spuren jüdischen Lebens finden wir in der Stadt Stuttgart? Bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bestand hier eine kleine jüdische Gemeinde, um 1350 wird eine Judenschule erwähnt. Bis 1498 hatte die jüdische Gemeinde ihr Zentrum mit Synagoge und rituellem Bad in der heutigen Brennerstraße in der Esslinger Vorstadt. Im Verlauf des späten15. Jahrhunderts änderte sich die Lage: 1477 verfügte der Herzog von Württemberg Eberhard im Bart (1445 -1496) erstmals die "Ausschließung" der Juden aus seinem Territorium.
Im 18. Jahrhundert wurden Hofjuden oder Hoffaktoren Privilegien eingeräumt, aber auch genommen. Joseph Süß Oppenheimer wurde als Opfer eines Justizmordes hingerichtet. Erst im 19. Jahrhundert wurde Juden wieder die Niederlassung in Stuttgart erlaubt.
Unser Spaziergang durch Stuttgart auf der Suche nach Orten jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart endet bei der 1951-52 auf den Grundmauern des 1938 zerstörten Vorgängerbaus erbauten Synagoge der jüdischen Gemeinde in der Hospitalstraße und mit einem koscheren Abendessen im Restaurant Teamim und einer anschließenden Synagogenführung durch ein Mitglied der Stuttgarter jüdischen Gemeinde.
Programm:
15.30 - 17.30 Uhr Stadtführung Stgt.
17.45 Uhr Einlass ins Gemeindezentrum
18.00 - 19.15 Uhr Koscheres Abendessen
19.15 - 20.45 Uhr Synagogenführung
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Wichtig: Die Teilnehmer müssen sich mit einem Personalausweis oder Reisepass ausweisen.
Männer brauchen zum Betreten der Synagoge eine Kopfbedeckung, eine Kippa, Mütze od. einen Hut.

Mindestalter: 14 Jahre

Andrea Welz Dozentin



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