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Neue Reihen: Käpsele und Zeitzeugen der Region

ek 31. August 2019

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Ungewöhnliche Lebensläufe und Infos aus erster Hand: Ab Oktober beginnen die beiden neuen Reihen "Käpsele der Region" und "Zeitzeugen der Region". Am 2. Oktober erzählt der Herrenberger Extremradsportler Joachim Marquardt von seinem Hobby und gibt Hobbyradfahrern Tipps. Als Zeitzeugin berichtet Gisela Lotz, Vorstandsmitglied des DDR-Museums Pforzheim, am 22. Oktober von ihren Erfahrungen in der SED-Diktatur.




Käpsele der Region

Der Extremradsportler Joachim Marquardt

In dieser Reihe möchten wir Menschen ins Gespräch bringen, die aus den unterschiedlichsten Gründen "Käpsele" sind: Gesellschaftlich engagiert, mit ungewöhnlichen Lebensläufen, inspirierenden Sichtweisen oder erfrischenden Ideen, die die Region bereichern. Und sie sind interessante Gesprächspartner, denen man neugierig zuhört und bei denen es Spaß macht, Fragen zu stellen.

Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion mit dem erfolgreichen Radrennsportler und Extremradfahrer Joachim Marquardt, der mit seiner Familie in Herrenberg lebt und als Geschäftsführer in der Immobilienbranche arbeitet. Vor einigen Jahren trainierte er zunächst "nebenbei" für erste Radmarathons, dann wurde aus dem Hobby schnell eine Leidenschaft, die ihn mittlerweile solche extremen Radrennen wie das "Race across the Alps" fahren lässt: Mit 14 Pässen, 14000 Höhenmetern und 560 Kilometern Strecke. In maximal 32 Stunden.
Joachim Marquardt kann spannende Tipps geben, wie man nicht nur die eigenen Hobbyradlerqualitäten verbessern kann, sondern auch was es heißt, anspruchsvolle Ziele anzuvisieren und auch schwere Wegstrecken diszipliniert durchzuhalten. Ein Abend voller Impulse, nicht nur für Radrennbegeisterte und Extremsportler.

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Zeitzeugen der Region

Gisela Lotz berichtet von ihren Erfahrungen in der SED-Diktatur

Diese neue Reihe wird jedes Semester eine Zeitzeugin oder einen Zeitzeugen zu Wort kommen lassen. Aus erster Hand werden spannende Lebensläufe oder Phasen der Zeitgeschichte aus persönlicher Sicht erzählt. Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion mit Gisela Lotz, die heute in Pforzheim lebt und im Vorstand des dortigen DDR-Museums ist.

Als frühere DDR-Bürgerin hat sie am eigenen Leib die härtesten Bestrafungsmethoden der Diktatur erlebt, als sie 1986 eingesperrt wurde. Ihr "Verbrechen": eine Kontaktaufnahme zu den Eltern im Westen, damit diese ihre Ausreisepläne unterstützen könnten. Gisela Lotz´ Zeitzeugnis ist ein wichtiger Appell an die Gesellschaft, nicht nur die ostdeutsche Diktatur zu erinnern, sondern auch die Freiheiten einer Demokratie neu wertzuschätzen und sie aktiv mitzugestalten. Für Fragen wird es genügend Gelegenheit geben.
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